Jorge Lorenzo: Die Honda RC213V ist fahrbarer als die Ducati Desmosedici

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Jorge Lorenzo: Die Honda RC213V ist fahrbarer als die Ducati Desmosedici
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Co-Autor: Germán Garcia Casanova
23.01.2019, 15:23

Die Umstellung von der Ducati zur Honda fällt Jorge Lorenzo deutlich leichter als von der Yamaha zur Ducati - Der Spanier nennt die zwei größten Vorteile der RC213V

Nachdem Jorge Lorenzo die gesteckten Ziele bei Ducati verfehlte und in seinen beiden Jahren in Rot teamintern Andrea Dovizioso unterlag, prophezeiten die Skeptiker des Spaniers auch bei Honda eine schwierige Zeit. Doch offensichtlich fiel Lorenzo die Umstellung zur RC213V deutlich leichter als erwartet. Bereits bei seinem zweiten Test mit der Honda war Lorenzo konkurrenzfähig.

"Das Motorrad fühlt sich kompakter an im Vergleich zu dem Motorrad, das ich zuvor fuhr. Man fühlt sich sicherer und hat vor der Kurve das Gefühl, mit dem Körper und dem Knie näher am Boden zu sein. Das ist gut, denn es vermittelt mehr Vertrauen, vor allem wenn die Haftung niedrig ist oder es regnet", analysiert Lorenzo.

"Eine weitere Stärke der Maschine - es ist vermutlich die größte Stärke im Moment - ist die Agilität am Kurveneingang. Das ist wirklich gut. Ich würde also diese beiden Stärken auswählen", erklärt der dreimalige MotoGP-Champion, der einige Aussagen von Honda-Markenkollege Cal Crutchlow nicht nachvollziehen kann. Der Brite behauptete nach seinem Wechsel von Ducati zu Honda, dass die Honda RC213V noch anstrengender zu fahren ist als die Desmosedici.

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Marc Marquez, Repsol Honda Team; Jorge Lorenzo, Repsol Honda Team

Marc Marquez, Repsol Honda Team; Jorge Lorenzo, Repsol Honda Team
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Foto: Repsol Media

Bike von Jorge Lorenzo, Repsol Honda Team

Bike von Jorge Lorenzo, Repsol Honda Team
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Foto: Germán Garcia Casanova

Bikes von Marc Marquez, Repsol Honda Team, und Jorge Lorenzo, Repsol Honda Team für die MotoGP-Saison 2019

Bikes von Marc Marquez, Repsol Honda Team, und Jorge Lorenzo, Repsol Honda Team für die MotoGP-Saison 2019
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Foto: Germán Garcia Casanova

Marc Marquez, Repsol Honda Team; Jorge Lorenzo, Repsol Honda Team

Marc Marquez, Repsol Honda Team; Jorge Lorenzo, Repsol Honda Team
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Foto: Germán Garcia Casanova

Jorge Lorenzo, Repsol Honda Team

Jorge Lorenzo, Repsol Honda Team
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Foto: Carlos Guil Iglesias

Marc Marquez, Repsol Honda Team, mit Mick Doohan

Marc Marquez, Repsol Honda Team, mit Mick Doohan
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Foto: Carlos Guil Iglesias

Jorge Lorenzo, Repsol Honda Team

Jorge Lorenzo, Repsol Honda Team
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Foto: Carlos Guil Iglesias

"Ich stimme nicht zu. Vielleicht liegt es daran, dass er seit einigen Jahren die Honda fährt. Vielleicht hat sich das Motorrad verändert oder er erinnert sich nicht mehr richtig an das andere Motorrad", wundert sich Lorenzo. "Mein Gefühl ist, dass das Motorrad nicht so anstrengend zu fahren ist wie die Ducati. Ich werde diesbezüglich nicht viele Probleme haben. In Jerez war ich nicht komplett fit, konnte aber ziemlich gut fahren. Ich mache mir also deshalb keine Sorgen."

Grand-Prix-Legende Mick Doohan hat keine Zweifel, dass Lorenzo bei Honda erfolgreich ist. Der Australier bestätigt die Aussagen des Spaniers und stellt fest, dass Lorenzo mit der Honda besser harmoniert als mit der Ducati.

"Vor nicht allzu langer Zeit wurde er abgeschrieben und dann zeigte er mit der Ducati gute Leistungen. Dieses Motorrad jetzt fällt ihm vermutlich ein bisschen einfacher als die Ducati. Es hängt von der Heilung seiner Hand ab, doch ich denke, er dürfte von Beginn an um Podestplätze kämpfen", prophezeit Doohan.

Ex-500er-Rivale Alex Criville kann sich ebenfalls gut vorstellen, dass Landsmann Lorenzo bei HRC erfolgreich ist: "Er fühlte sich in Jerez sehr wohl. Es sah sehr gleichmäßig aus. Wir wissen, dass die Ducati mehr Leistung hat als die Honda. Das ist die Stärke im Vergleich mit der Honda, doch Jorge scheint sehr happy zu sein. Er mag die Honda. Seine Rundenzeiten waren nicht schlecht."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie MotoGP
Urheber Sebastian Fränzschky