MotoGP
R
Losail 2
02 Apr.
Nächstes Event in
25 Tagen
08 Apr.
Verschoben
R
Austin
15 Apr.
Verschoben
R
Portimao
16 Apr.
Nächstes Event in
39 Tagen
R
Jerez
29 Apr.
Nächstes Event in
52 Tagen
R
Mugello
27 Mai
Nächstes Event in
80 Tagen
R
Barcelona
03 Juni
Nächstes Event in
87 Tagen
R
Sachsenring
17 Juni
Nächstes Event in
101 Tagen
R
Assen
24 Juni
Nächstes Event in
108 Tagen
R
Kymi-Ring
08 Juli
Nächstes Event in
122 Tagen
R
Spielberg
12 Aug.
Nächstes Event in
157 Tagen
R
Silverstone
26 Aug.
Nächstes Event in
171 Tagen
R
Aragon
09 Sept.
Nächstes Event in
185 Tagen
R
Misano
16 Sept.
Nächstes Event in
192 Tagen
R
Motegi
30 Sept.
Nächstes Event in
206 Tagen
07 Okt.
Nächstes Event in
213 Tagen
R
Phillip Island
21 Okt.
Nächstes Event in
227 Tagen
R
Sepang
28 Okt.
Nächstes Event in
234 Tagen
R
Valencia
11 Nov.
Nächstes Event in
248 Tagen
Details anzeigen:

Jorge Lorenzo erinnert an sein MotoGP-Debüt: "War ein bisschen arrogant"

Zu Beginn seiner MotoGP-Karriere wurde Jorge Lorenzo oft als überheblich und auch respektlos wahrgenommen - Wie er sein damals 20-jähriges Ich heute einschätzt

Jorge Lorenzo erinnert an sein MotoGP-Debüt: "War ein bisschen arrogant"

Als Jorge Lorenzo 2008 in die MotoGP aufstieg und ins Yamaha-Werksteam wechselte, war sein Teamkollege niemand Geringeres als Valentino Rossi. Dessen sieben WM-Titel, die er bis dahin eingefahren hatte (fünf davon in der Königsklasse), stimmten Lorenzo damals allerdings wenig ehrfürchtig.

"Als ich von der 250er-Klasse in den MotoGP kam, war ich sehr respektlos in meiner Einstellung, auch auf der Strecke", gibt Lorenzo in der Serie 'Greatest Races' von 'BT Sport' zu. "Ich wollte alles so schnell wie möglich und ich dachte, dass alles möglich ist. Ich habe mir keine Grenzen im Kopf gesetzt."

Diese Einstellung machte sich zunächst auch bezahlt: "Ich habe gleich in meinem ersten Jahr, das ich in der MotoGP verbrachte, die Michelin-Reifen bekommen. Sie waren in den ersten drei oder vier Rennen unglaublich, wirklich gut. Ich fühlte mich sehr natürlich mit dem Motorrad", erinnert sich Lorenzo.

Jorge Lorenzo

Im Vergleich zu Strahlemann Rossi stieß Lorenzos Art oft auf Unverständnis

Foto: Motorsport Images

"Mit meiner Geschicklichkeit und meinem Talent und einem sehr konkurrenzfähigen Motorrad schaffte ich es in meinem ersten Rennen auf die Pole-Position." Und sofort auch aufs Podest. In Rennen zwei und drei wiederholte sich das Szenario, wobei Lorenzo den dritten Grand Prix in Portugal sogar gewann.

"Ich hatte also vor niemandem Angst", blickt der Spanier auf sein 20-jähriges Ich. "Und ich habe das auch öffentlich gesagt. Einige Leute nahmen es als arrogante Art und Weise auf. Ehrlich gesagt konnte ich ein bisschen arrogant sein, weil ich sagte, dass ich niemanden vergöttert habe, auch nicht Valentino."

Das stieß nicht gerade auf Gegenliebe: "Mir war klar, dass er, seine Fans und die Öffentlichkeit das nicht sehr gut aufnehmen würden, denn sie sind es nicht gewohnt, diese Erklärung zu hören. Aber so dachte ich, ich hatte keine Grenzen im Kopf. Auch deshalb konnte ich dieses außerordentliche Ergebnis erzielen."

Doch wie sagt man schön: Hochmut kommt vor dem Fall. Diesen Spruch bekam Lorenzo am eigenen Leib zu spüren. "Ich hatte auch diese Stürze in China, Le Mans und Mugello", erinnert er sich und räumt ein: "Das hat meine Sichtweise ein wenig verändert und meine Füße wieder auf den Boden gebracht."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

geteilte inhalte
kommentare
Rossi vs. Stoner in Laguna Seca 2008: "Einer meiner drei besten Siege"

Vorheriger Artikel

Rossi vs. Stoner in Laguna Seca 2008: "Einer meiner drei besten Siege"

Nächster Artikel

Keine Gedanken an Karriereende: Cal Crutchlow will auch 2021 MotoGP fahren

Keine Gedanken an Karriereende: Cal Crutchlow will auch 2021 MotoGP fahren
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie MotoGP
Fahrer Jorge Lorenzo
Urheber Juliane Ziegengeist