Jorge Lorenzo: Honda reagiert schneller auf seine Wünsche als Ducati

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Jorge Lorenzo: Honda reagiert schneller auf seine Wünsche als Ducati
Autor: Sebastian Fränzschky
02.01.2019, 10:12

Pünktlich zum Jahresbeginn präsentiert sich Jorge Lorenzo zum ersten Mal in den Repsol-Farben und spricht über die bevorstehende Herausforderung mit Honda

Jorge Lorenzo, Repsol Honda Team
Jorge Lorenzo, Repsol Honda Team
Jorge Lorenzo, Repsol Honda Team
Jorge Lorenzo, Repsol Honda Team
Jorge Lorenzo, Repsol Honda Team
Jorge Lorenzo, Repsol Honda Team

Honda hat Neuzugang Jorge Lorenzo erstmals in den neuen Farben gezeigt. Der seit 1. Januar 2019 bei Honda unter Vertrag stehende Spanier äußerte sich in einem Video zum Transfer, den ersten Tests und Teamkollege Marc Marquez. Lorenzo fuhr bei den Nachsaisontests im November mit einer unlackierten Maschine und trug neutrale Kleidung, da er genau genommen noch für Ducati arbeitete.

"Ich bin sehr stolz und froh, weil diese Farben für Erfolge, Siege und Meistertitel stehen. Ich werde bei Repsol-Honda Teil einer erfolgreichen und großen Familie sein. Ich werde versuchen, ihnen mein Maximum zu geben, um in der Zukunft ein noch größeres Team zu schaffen", bemerkt der dreimalige MotoGP-Champion.

"Wenn man im Fußball an den größten und erfolgreichsten Verein denkt, dann denkt man an Barcelona und Real Madrid. In der MotoGP ist das Repsol-Honda, denn sie sind das vermutlich erfolgreichste Team in der Geschichte", schwärmt Lorenzo von seinem neuen Arbeitgeber.

Bei den Tests in Valencia und Jerez drehte Lorenzo erste Runden mit der Honda RC213V. Nach einem soliden Auftakt in Valencia überraschte Lorenzo in Jerez mit starken Zeiten. "Jedes Team in der MotoGP ist einzigartig. Es ist normal, dass man beim ersten Test ein seltsames Gefühl hat. Doch Stück für Stück fühlte ich mich wohler. Es gibt ehrlich gesagt ziemlich schnell. Ich fühlte mich wohl. Die ersten Tage waren großartig und wirklich positiv", fasst er das Kennenlernen mit der Werks-Honda zusammen.

Besonders begeistert ist der HRC-Neuzugang von der schnellen Arbeitsweise der Technikabteilung. Einen Seitenhieb gegen Ducati kann sich Lorenzo nicht verkneifen: "Man spürt den Unterschied. Die Reaktionszeit ist viel kürzer. Ich spürte das nach Valencia", so der ehemalige Ducati-Pilot. "In Jerez wurden einige Dinge realisiert, die ich mir eine Woche vorher wünschte. Die Reaktionszeit war unglaublich. Das war etwas, das mich am meisten überraschte."

Bei Honda trifft Lorenzo auf Weltmeister Marc Marquez. "Er ist ein beeindruckender Fahrer, der sehr komplett ist. Er ist aggressiv und sehr zielstrebig. Er ist wirklich schnell. Er hat beinahe alles. Es wird eine schöne Erfahrung, von ihm zu lernen. Ich bin mir aber sicher, dass er auch von mir lernen kann. Dieser Wettbewerb zwischen zwei Champions wird unser Team stärker machen – technisch, aber auch mit Blick auf die Rundenzeiten", ist Lorenzo überzeugt.

Repsol feiert in diesem Jahr ein Jubiläum. Die Zusammenarbeit mit Honda jährt sich zum 25. Mal. "25 Jahre ist eine lange Zeit. Wenn ich darüber nachdenke, fühle ich mich ein bisschen alt. Ich begann 1995 damit, die Rennen im TV zu verfolgen. Das war das erste Jahr, in dem Repsol das Honda-Team unterstützte. Ich erinnere mich an viele Duelle mit Doohan in dieser Zeit, danach mit Valentino (Rossi) ab 2001 und später an Nickys Titel 2006", so Lorenzo.

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