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Jorge Lorenzo: So sehr schränkt ihn sein operiertes Kahnbein noch ein

Honda-Pilot Jorge Lorenzo erklärt, wie sehr die Verletzung seine Performance beeinflusst, und bekommt Rückendeckung von einem Ex-Honda-Crew-Chief

Jorge Lorenzo: So sehr schränkt ihn sein operiertes Kahnbein noch ein

Dass Jorge Lorenzos Kahnbeinbruch im Januar seine Vorsaison und den Einstand bei Honda mehr als schwierig gestaltete, ist bekannt. Wie sehr die Verletzung den Spanier bis heute auf dem Motorrad beeinträchtigt, lässt sich nur erahnen. Darauf angesprochen gesteht der 32-Jährige, dass sein Kahnbein noch immer ein Problem sei.

"Die Heilung dieses Knochens ist ein sehr langer Prozess. Ärzte sagen, damit es wieder völlig perfekt ist, braucht es sechs Monate", erklärt Lorenzo. "Aber jede Woche fühle ich eine kleine Verbesserung. Es ist schon besser als in Jerez, aber trotzdem kann ich zum Beispiel die hintere Daumenbremse noch nicht vollständig drücken."

 

Auch sein übliches Krafttraining sei nur eingeschränkt möglich. "Ich kann keine Push-ups machen und habe nicht die Kraft, die ich gerne hätte. Das Umlegen des Motorrads, die Richtungswechsel gehen noch etwas langsamer. Das ist kein großes Problem, aber kostet uns im Moment natürlich Speed und Reaktionszeit", analysiert der Honda-Pilot.

Honda für alle Fahrer außer Marc Marquez schwierig

Deshalb könne man auch keine Vergleiche zum Vorjahr ziehen, als Lorenzo in Mugello (nächster Grand Prix am 2. Juni) seinen ersten Sieg mit Ducati eingefahren hat. "Letztes Jahr war ich in der Vorsaison voll fit und bei allen Tests dabei. Zudem hatte ein Jahr Erfahrung mit der Ducati", erinnert sich das Spanier an die Saison 2018.

 

"Jetzt habe ich ein Motorrad, das im ersten Jahr etwas ganz Besonderes ist, sehr kompliziert. Abgesehen von Marquez, der 2013 die Meisterschaft gewann, haben die anderen Fahren in ihrem ersten Jahr bei Honda sehr zu kämpfen." Gepaart mit den verletzungsbedingten Problemen brauche die Umstellung umso mehr Zeit.

In Le Mans waren aber sowohl Lorenzo selbst als auch Honda-Teamchef Alberto Puig mit der Entwicklung zufrieden. "Wir glauben, dass er einige kleine Schritte nach vorn gemacht hat, das ist sehr wichtig", resümiert Puig. Gerüchte über ein Ultimatum und einen möglichen Rauswurf dementierte er zuletzt mehr als deutlich.

Zweiter Herstellerwechsel eine "weitere Mutprobe"

Rückendeckung bekommt Lorenzo indes auch von Gilles Bigot, der Alex Criville Ende der 90er Jahre bei Repsol Honda zum Weltmeistertitel verhalf. "Den Hersteller innerhalb von drei Saisons zweimal zu wechseln, verlangt einem Respekt ab", sagt er über Lorenzos Wechsel von Yamaha (2008-2016) zu Ducati (2017/18) und schließlich Honda.

Gilles Bigot

Vor 20 Jahren gewann Gilles Bigot mit Honda-Pilot Alex Criville den Titel

Foto: Repsol Media

Bigot, aktuell in der Moto2 tätig, analysiert: "Die Yamaha scheint das gefügigste Fahrrad zu sein, das man fahren kann, sodass es ein sehr riskantes Spiel war, sie zu verlassen. Dann verließ er Ducati und ein Motorrad, das er gerade erst in den Griff bekommen hatte, um sich Honda anzuschließen. Es ist eine weitere Mutprobe."

"Die Zeit vergeht sehr schnell und man muss seine Motivation aufrechterhalten, wenn die Ergebnisse nicht den Erwartungen entsprechen. Die verkürzte Testzeit hat auch nicht geholfen, obwohl ich denke, dass Jorge die notwendigen Lösungen finden wird, um schneller zu sein. Die Frage ist, ob es ausreicht, an der Spitze zu kämpfen."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie MotoGP
Fahrer Jorge Lorenzo
Teams Repsol Honda Team
Urheber Juliane Ziegengeist