Jorge Lorenzo über Karriereende: "Vielleicht fahre ich mit 40 noch ..."

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Jorge Lorenzo über Karriereende:
Ruben Zimmermann
Autor: Ruben Zimmermann
10.12.2018, 12:45

Jorge Lorenzo macht sich aktuell noch keine Gedanken darüber, wann er seine MotoGP-Karriere beendet wird - Mindestens bis Ende 2020 wird er für Honda fahren

Jorge Lorenzo wird 2019 bereits in seine 18. Saison in der Motorrad-Weltmeisterschaft starten. Der Spanier zählt mit 31 Jahren zwar noch lange nicht zum alten Eisen, in der MotoGP gehört er damit aber mittlerweile zumindest zu den erfahreneren Piloten. An ein Karriereende denkt der Spanier aktuell aber noch nicht. Stattdessen begibt er sich 2019 mit Honda auf ein komplett neues Abenteuer.

Auf die Frage, wie lange er noch in der MotoGP fahren möchte, antwortet er im Gespräch mit 'MotoGP.com': "Das weiß ich noch nicht, das hängt von vielen Faktoren ab." Lorenzo erinnert: "Ich fahre, seit ich drei Jahre alt bin - professionell seit ich 15 bin. Das sind viele Jahre mit vielen Reisen, vielen Rennen und vielen Verletzungen. Zum Glück mit vielen guten, aber auch mit sehr schlechten Momenten."

Der Spanier erklärt, dass man nicht unterschätzen dürfe, wie anstrengend eine MotoGP-Saison sei. Mittlerweile umfasst der Kalender 19 Rennen, viele davon in Übersee. Lorenzo verrät, dass er "vor zehn Jahren" noch glaubte, dass seine Karriere zum jetzigen Zeitpunkt bereits vorbei sein könnte. Stattdessen ist noch kein Ende in Sicht. Bis mindestens Ende 2020 wird er für seinen neuen Arbeitgeber Honda fahren.

"Vielleicht mache ich es auch wie Valentino [Rossi] und fahre mit 40 noch. Man kann nie wissen, was passiert", erklärt Lorenzo mit einem Lächeln. Der "Doctor" feiert im Februar bereits seinen 40. Geburtstag und geht 2019 in seine 24. WM-Saison. "Er ist ein beeindruckendes Beispiel für uns und die jüngeren Piloten", lobt Lorenzo seinen ehemaligen Yamaha-Teamkollegen.

Rossi zeige, dass man "auch mit 40 Jahren" in der MotoGP noch konkurrenzfähig sein könne. "Das Wichtigste ist die Leidenschaft", erklärt Lorenzo. Außerdem spielten Motivation und natürlich auch der Spaß am Rennfahren eine wichtige Rolle. Das alles zusammen habe dafür gesorgt, dass Rossi noch immer "an der Spitze um Siege und sogar Weltmeisterschaften mitkämpfen" könne.

Dass der Altmeister seine Karriere noch nicht beendet hat, findet Lorenzo positiv. "Das ist gut für die gesamte MotoGP", erklärt der Spanier. Rossi sei noch immer in der Lage, viele Fans anzulocken. Es sei daher ein "großes Glück" für die MotoGP, dass auch der "Doctor" noch mindestens bis Ende 2020 weiterfahren wird. Offiziell hat Rossi bislang übrigens noch nicht gesagt, dass danach definitiv Schluss sein wird - genau wie Lorenzo.

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