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"Kein klarer Fortschritt": Quartararo und Yamaha seit zwei Jahren sieglos

Yamaha-Speerspitze Fabio Quartararo verpasst am Sachsenring die Top 10 - Viel Arbeit an der Elektronik, Probleme gibt es mit der M1 in allen Bereichen

"Kein klarer Fortschritt": Quartararo und Yamaha seit zwei Jahren sieglos

Vor zwei Jahren hat Fabio Quartararo auf dem Sachsenring zum bisher letzten Mal mit Yamaha ein Rennen gewonnen. Damals benötigte er für die 30 Rennrunden 41 Minuten und zwölf Sekunden. Nun betrug Quartararos Rennzeit 40 Minuten und 57 Sekunden. Damit wurde er im Grand Prix Elfter. Am Samstag war im Sprint nicht mehr als Platz 13 möglich.

Yamaha hat auch in Deutschland die Testarbeit fortgesetzt. So wie in Assen fuhr Quartararo mit der neuen Motorspezifikation. "Es gibt zwei Dinge, die je nach Strecke wichtig sind", sagt der Franzose. "Das sind Turning und Grip. Mit dem neuen Motor ist das Turning besser geworden."

"Hier fährt man viel in Schräglage und der Grip ist sehr wichtig. Das sind Dinge, die man beim Fahren nicht beeinflussen kann." Mangelnder Grip ist aber nicht die einzige Baustelle der M1. Denn im Rennen gibt es im direkten Vergleich mit der Konkurrenz überall Nachteile.

 

"Es geht um die Bremsphase, den Grip am Kurveneingang und Kurvenausgang, die Traktionskontrolle. Wir haben nicht nur ein Problem, sondern müssen an allen Bereichen arbeiten. Bei der Elektronik fehlt viel. Daran arbeiten wir."

"Wir haben sehr viel bei der Elektronik probiert. Im Rennen war ich in einer Gruppe und ich habe genau gesehen, wo wir verlieren. Leider haben wir keine Lösung gefunden. Wir haben sehr viele Dinge probiert, aber nichts gefunden, um einen klaren Fortschritt zu machen."

"Wir wussten, dass es auf dieser Strecke schwierig sein würde. Aber ich habe nicht erwartet, dass es so schwierig ist", seufzt der Ex-Weltmeister. Im Grand Prix betrug Quartararos Rückstand 17 Sekunden. Aber nur sieben Sekunden hätten gefehlt, um erster Ducati-Verfolger zu sein.

Fabio Quartararo

Deutschland war Quartararos 100. Grand Prix in der Königsklasse

Foto: Motorsport Images

"Die Platzierung ist mir ziemlich egal", meint er dazu. "Das Rennen war aber besser als erwartet. Am Anfang fehlt uns mit neuen Reifen viel. Mein Rückstand ist im Vergleich zum Sprint ziemlich gleich. Das war recht gut."

"Es gibt aber Aspekte, die wir nicht ganz verstehen und analysieren müssen. Das betrifft vor allem die Anfangsphase mit neuen Reifen. Wir haben am Anfang keine Performance. Das müssen wir verbessern."

Da Alex Rins aufgrund seiner Verletzungen von Assen nach einer Operation pausieren musste, hatte Quartararo in Deutschland einen neuen Teamkollegen. Remy Gardner wurde bei seinem Debüt mit der M1 im Sprint 20. und im Grand Prix 19.

In der Herstellerwertung hat Yamaha nun doppelt so viele WM-Punkte wie Honda auf dem Konto. Yamaha hält bei 48 Zählern und Honda bei 24.

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