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"Keine Zeit verlieren": Guintoli testet schon Suzuki-Motor für 2022

Suzuki nutzt den MotoGP-Test in Katar, um bereits am Motor für 2022 zu arbeiten - Testpilot Sylvain Guintoli verrät, was dahinter steckt

"Keine Zeit verlieren": Guintoli testet schon Suzuki-Motor für 2022

Neben den beiden Stammfahrern Joan Mir und Alex Rins ist Suzuki beim MotoGP-Wintertest in Katar auch mit zwei Testfahrern unterwegs: Sylvain Guintoli und Takuya Tsuda. Denn weil die Motorenentwicklung für 2021 eingefroren ist, wird beim japanischen Hersteller bereits am Motor für 2022 gearbeitet.

So verrät Guintoli: "Wir haben sofort damit begonnen, eine ganze Menge neuer Dinge zu testen. Wir haben eine neue Motorenspezifikation, die für 2022 vorgesehen ist. Daran haben wir also schon gearbeitet." Zudem seien am Samstag ein neues Chassis, eine neue Schwinge und neue Federelemente für 2021 getestet worden.

Für den Franzosen, der seit fünf Monaten auf keinem MotoGP-Bike mehr saß, ein straffes Programm. "Ich spüre es!", gibt der langjährige Suzuki-Testpilot zu.

Guintoli: Nur "marginale Fortschritte" bei Motor nötig

In Bezug auf die Entwicklung des nächsten Motors sagt er: "Wir suchen bereits nach einigen Verbesserungen in der Philosophie, die wir haben. Offensichtlich funktioniert sie im Moment nicht so schlecht, die 2020/2021er-Spezifikation."

"Der Motor für 2021 wird also genau derselbe sein und wir wollen die Eigenschaften, die wir bereits haben, verbessern. Dem Reihenmotor fehlt ein wenig Topspeed, also versuchen wir auch das ein wenig zu kompensieren. Da der Motor im Moment schon sehr gut ist, wird es kein großer Schritt sein. Aber es sind marginale Fortschritte."

Damit bleibt Suzuki seiner Herangehensweise aus den vergangenen Jahren treu. Dass die frühe Konzentration auf die Entwicklung für 2022 sich negativ auf diese Saison auswirken könnte, verneint Guintoli. "Dieses Jahr mit den eingefrorenen Motoren erlaubt uns quasi die Arbeit für 2022", erklärt er.

Corona-Lage weiterhin unsicher: Jeden Test nutzen

Den vereinbarten Entwicklungsstopp hält er für "eine sehr gute Sache". Denn alles andere wäre in Anbetracht der Corona-Situation sehr schwierig: "Ich kann nicht nach Japan fahren, um dort zu testen. Es gab zwar einige Tests, aber es ist nicht dasselbe."

"Die wenigen Tests, die wir im vergangenen Jahr hatten, haben wir also so gut wie möglich genutzt. Aber es ist wirklich wichtig, jetzt schon für die Zukunft zu arbeiten, denn wir wissen nicht, was in diesem Jahr auf uns zukommt. Wir wissen nicht, wie viele Gelegenheiten wir bekommen werden", blickt Guintoli voraus.

Deshalb müsse man die Zeit, die auf der Strecke zur Verfügung steht, effizient nutzen. "Eine Motorenspezifikation ist keine einfache Entscheidung", weiß der Suzuki-Testfahrer. Der japanische Hersteller ist darin leidgeprüft: So ließ eine Fehlentscheidung beim Motor Alex Rins und Andrea Iannone 2018 hinterherfahren.

Das steht in diesem Jahr freilich nicht zu befürchten. Um sich im Vergleich zu 2020 trotz Motoren-Freeze noch einmal zu steigern, wird an anderen Stellschrauben gedreht. "Wir haben Dinge, die wir jetzt testen und die wir verwenden können, wenn wir sie validieren", erklärt Guintoli den Ansatz für diese Saison.

Parallel arbeitet Suzuki weiter am 2021er-Motorrad

"Wir haben also ein neues Chassis hier bei diesem Test. Wir haben außerdem eine neue Schwinge und wir arbeiten auch immer an den elektronischen Strategien und versuchen, ein paar marginale Verbesserungen zu finden. Das war es auch schon."

"Ich denke, wir befinden uns jetzt in einem Stadium, in dem Joan und Alex und ihre Crews mit dem Paket, das wir haben, sehr zufrieden sind. Wir wollen also keine DNA wegnehmen oder die Natur des Produkts aushebeln. Wir gehen deshalb nur vorsichtig vor, um vielleicht ein paar kleine Fortschritte zu machen", so Guintoli.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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