MotoGP
28 März
Event beendet
04 Apr.
Event beendet
R
Portimao
16 Apr.
Nächstes Event in
5 Tagen
R
Jerez
29 Apr.
Nächstes Event in
18 Tagen
R
Mugello
27 Mai
Nächstes Event in
46 Tagen
R
Barcelona
03 Juni
Nächstes Event in
53 Tagen
R
Sachsenring
17 Juni
Nächstes Event in
67 Tagen
R
Assen
24 Juni
Nächstes Event in
74 Tagen
R
Kymi-Ring
08 Juli
Nächstes Event in
88 Tagen
R
Spielberg
12 Aug.
Nächstes Event in
123 Tagen
R
Silverstone
26 Aug.
Nächstes Event in
137 Tagen
R
Aragon
09 Sept.
Nächstes Event in
151 Tagen
R
Misano
16 Sept.
Nächstes Event in
158 Tagen
R
Motegi
30 Sept.
Nächstes Event in
172 Tagen
07 Okt.
Nächstes Event in
179 Tagen
R
Phillip Island
21 Okt.
Nächstes Event in
193 Tagen
R
Sepang
28 Okt.
Nächstes Event in
200 Tagen
R
Valencia
11 Nov.
Nächstes Event in
214 Tagen
Details anzeigen:
präsentiert von:

Kenny Roberts: 500er würde mit modernen Reifen "auseinander brechen"

US-Ikone Kenny Roberts ist überzeugt, dass die immense Haftung moderner Slicks die weichen Fahrwerke der 500er-Ära über ihre Belastungsgrenzen bringen würde

Kenny Roberts: 500er würde mit modernen Reifen "auseinander brechen"

Ende der 1970er prägte Kenny Roberts senior das Geschehen in der 500er-WM wie kein anderer Fahrer. Mit seinem spektakulären Fahrstil, der durch das Training auf Dirt-Track-Kursen geprägt wurde, gewann er 1978 auf Anhieb die Meisterschaft und war auch in den beiden Folgejahren unschlagbar.

"King Kenny" zählt zu den großen Ikonen der 500er-Ära. Im Gespräch mit dem Podcast 'MotoStarr' vergleicht Roberts die Zweitaktära mit der modernen MotoGP und stellt fest, dass die 500er-Fahrgestelle viel zu weich wären, um den extremen Grip moderner Slicks zu verarbeiten.

Im direkten Vergleich mit den 500er-Biestern sind die modernen Viertakter viel gutmütiger, stellt Roberts fest. "Die Fünfzylinder-Honda fuhr sich wie ein leistungsstarkes Serien-Motorrad. Sie fuhr sich nicht wie die 500er zu meiner Zeit", erinnert er sich an einen Test mit einer Honda RC211V. "Die 500er waren brutal. Man musste nur das Gas berühren und es ging ab. Bei den Viertaktern ist das nicht so kritisch."

Die Viertakt-Charakteristik, die Verwendung von Elektronikhilfen und die besseren Reifen ermöglichen deutlich schnellere Rundenzeiten. "Das Problem mit den heutigen Motorrädern ist, Wie viel Haftung in Schräglage sie aufbauen können. Es hängt alles davon ab, wie das Motorrad auf dem Boden klebt", bemerkt "King Kenny".

Kenny Roberts

Kenny Roberts erkannte schon zu seiner Zeit, dass die 500er-Fahrwerke Schwächen zeigen

Foto: GP-Fever.de

"Wenn das Motorrad bei den heutigen Schräglagen keinen Grip hat, dann liegt man auf dem Boden. Eine 500er würde in zwei Hälften auseinander brechen, wenn man einen modernen Reifen aufzieht. Es wäre unmöglich, das Motorrad mit so viel Haftung zu fahren", ist Roberts überzeugt.

Bereits zu seiner aktiven Zeit erkannte Roberts, dass die Fahrgestelle der 500er zu weich sind. "Ich hatte auf einigen Rennstrecken Probleme mit den Goodyear-Reifen. In einigen der überhöhten Kurven verwindete sich das Fahrgestell zu stark. Dadurch kam man von der Linie ab", erinnert sich der US-Amerikaner. "Deshalb bin ich überzeugt, dass dieses Motorrad mit einem modernen Reifen nicht fahrbar wäre."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

geteilte inhalte
kommentare
Dovizioso vs. Dall'Igna: Petrucci ärgert sich über Ducati-interne Streitereien

Vorheriger Artikel

Dovizioso vs. Dall'Igna: Petrucci ärgert sich über Ducati-interne Streitereien

Nächster Artikel

"Hätten das beide nicht geglaubt": Rossi über Morbidelli als Teamkollege

"Hätten das beide nicht geglaubt": Rossi über Morbidelli als Teamkollege
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie MotoGP
Fahrer Kenny Roberts
Urheber Sebastian Fränzschky