Kevin Schwantz: Elektronik hat MotoGP langweilig gemacht

Zu viel Elektronik schadet dem Sport, meint Motorrad-Legende Kevin Schwantz. Die MotoGP sei dadurch „langweilig“ geworden.

Das ist zumindest der Eindruck, den Schwantz gewonnen hat. „Es ist in jedem Fall nicht mehr so unterhaltsam wie noch vor 20 Jahren“, sagt der 51-jährige Schwantz im Gespräch mit PTI.

„Der Rennsport wird zu sehr von der Elektronik kontrolliert. Fehler werden derzeit nicht besonders hart bestraft“, erklärt Schwantz. Das Talent der Piloten stünde nicht mehr im Vordergrund.

„Ich glaube, früher war es schwieriger, ein Rennmotorrad zu fahren. Die Reifen waren längst nicht so einfach handzuhaben. Und an einem guten Tag spielte bei 3.000 Umdrehungen die Musik.“

Weniger Elektronik oder mehr Reifenvielfalt?

„Jetzt haben die Bikes 250 PS und bringen es auf 6.000 Umdrehungen, aber die Elektronik hilft beim Verhindern von Drehern und Rutschern“, sagt Schwantz.

Wie er versuchen würde, die MotoGP trotz des technischen Fortschritts attraktiver zu machen? „Zum Beispiel mit unterschiedlichen Reifenmarken. Dann gäbe es einen Wettbewerb“, meint Schwantz. „Oder werft die ganze Elektronik raus.“

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