"Körperlich das anstrengendste Rennen": Rossi sammelt in Austin einen WM-Punkt

Nach drei punktelosen Rennen erobert Valentino Rossi in Austin wieder einen Zähler - "Ich war zwar nicht besonders schnell, aber konstant"

"Körperlich das anstrengendste Rennen": Rossi sammelt in Austin einen WM-Punkt

Valentino Rossi eroberte beim Grand Prix der USA auf dem Circuit of The Americas als 15. einen WM-Punkt. Das war sein erster Zähler seit dem Regenfinish in Spielberg 2. Danach kam der Petronas-Yamaha-Fahrer dreimal hintereinander außerhalb der WM-Punkteränge ins Ziel.

"Es war aus körperlicher Sicht eines der anstrengendsten Rennen meiner Karriere, denn diese Strecke ist sehr anstrengend", atmet Rossi durch. "Es war extrem heiß. Hier gibt es viele harte Bremspunkte, viele Richtungswechsel und viele Bodenwellen."

"Es war wirklich sehr, sehr schwierig. Die moderne MotoGP ist sehr anstrengend geworden. Am Sonntag ist man schon von den beiden Trainingstagen müde. Nun gibt es zwei, drei Tage Pause. Anschließend muss ich für die letzten Rennen trainieren. Körperlich war es sehr, sehr schwierig."

"Man muss zu 100 Prozent fit sein und man muss jung sein. Ich kann probieren, dass ich zu 100 Prozent fit bin, aber für mich ist das sehr schwierig", lacht der 42-Jährige. Nun gibt es bis zum zweiten Misano-Rennen zwei freie Rennwochenenden.

Valentino Rossi

Nach der ersten Runde war Valentino Rossi auf dem letzten Platz

Foto: Motorsport Images

In Austin hatten sich nur Rossi und Brad Binder (KTM) für den Medium-Hinterreifen entschieden. Mit Ausnahme von Ducati-Werksfahrer Jack Miller, der den harten Reifen wählte, fuhr das restliche Feld mit der weichen Variante.

"Ich habe den Reifen verwendet, weil ich mich damit im Training besser gefühlt habe", erklärt Rossi. "Der weiche Reifen hat mir nicht gefallen. Im Warm-up habe ich ihn probiert, aber ich war langsam. Deshalb haben wir unseren eigenen Weg weiterverfolgt."

"Es war die richtige Entscheidung. Wenn ich meine Pace bedenke, dann bin ich ein vernünftiges Rennen gefahren. Ich hatte mich für den mittleren Hinterreifen entschieden. Ich war zwar nicht besonders schnell, aber ich konnte konstant fahren und einige Gegner überholen."

Die erste Runde beendete Rossi auf dem 21. und letzten Platz. Schließlich überholte er Danilo Petrucci (Tech-3-KTM), Franco Morbidelli (Yamaha), dem die Kraft ausging, und Iker Lecuona (Tech-3-KTM).

Rossis Rückstand auf Sieger Marc Marquez (Honda) betrug nach 20 Runden 28 Sekunden. "Am Ende habe ich einen Punkt geholt. Das war okay. Das Problem war, dass ich nicht schnell und konkurrenzfähig genug war. Für meinen Speed war das Rennen recht gut", lautet Rossis Fazit nach seinem letzten Rennen in den USA.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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