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Kombiniertes MotoGP-Mindestgewicht: Für Michelin wäre es kein Problem

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Kombiniertes MotoGP-Mindestgewicht: Für Michelin wäre es kein Problem
Autor:
Co-Autor: Willy Zinck
12.01.2019, 11:08

Sollte in der MotoGP ein kombiniertes Mindestgewicht eingeführt werden, wäre das für Reifenhersteller Michelin kein Problem - Es sei keine Frage der Sicherheit

Seit dem vergangenen Jahr wird in der MotoGP wieder verstärkt über ein kombiniertes Mindestgewicht aus Fahrer und Motorrad diskutiert. Was in anderen Rennserien - unter anderem auch in Moto2 und Moto3 - Standard ist, ist in der Königsklasse auf zwei Rädern aktuell nicht im Regelbuch verankert. In der MotoGP ist lediglich das Mindestgewicht des Bikes vorgeschrieben.

Im Fahrerlager gehen die Meinungen bei dem Thema stark auseinander. Während Cal Crutchlow das Fehlen eines kombinierten Mindestgewichts beispielsweise als "großes Problem" bezeichnet, spielt es laut Weltmeister Marc Marquez "keine Rolle". Und wie sieht es bei Reifenhersteller Michelin aus? "Ich bin nicht dafür, aber ich bin auch nicht dagegen", gibt sich Motorsportchef Piero Taramasso ganz neutral.

"Für uns würde es - im Hinblick auf die Reifen - keinen Unterschied machen", zuckt er die Schultern. Für ihn seien daher beide Varianten - ein kombiniertes Mindestgewicht oder eines nur für das Bike - "in Ordnung". Auf die Frage, ob denn ein kombiniertes Gewichtsminimum zu mehr Sicherheit führen würde, winkt Taramasso umgehend ab: "Nein, dabei geht es nur um die Show."

Er erinnert daran, dass in der MotoGP in den vergangenen Jahren bereits Einheitsreifen und eine Einheitselektronik eingeführt wurden. "Warum nicht auch das gleiche Gewicht für alle?", so Taramasso, für den es ein logischer Schritt wäre. Für seinen Arbeitgeber Michelin würde das bei der Entwicklung der Reifen in Zukunft allerdings keinen Unterschied machen.

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Urheber Ruben Zimmermann