"Konnte aggressiver fahren": Dovizioso macht beim Misano-Test Fortschritte

Yamaha-Neuzugang Andrea Dovizioso gewöhnt sich weiter an sein neues Arbeitsgerät und sieht beim MotoGP-Test in Misano vor allem in einem Bereich Fortschritte

"Konnte aggressiver fahren": Dovizioso macht beim Misano-Test Fortschritte

Nach seinem ersten Grand-Prix-Wochenende mit der Yamaha M1 setzte Andrea Dovizioso seine Anpassungsarbeit beim MotoGP-Test in Misano am Dienstag fort. Mit einer persönlichen Bestzeit von 1:32.665 Minuten steigerte er sich gegenüber seiner Qualifying-Zeit um vier Zehntel und belegte den 19. Platz.

"Es war ein klassischer Testtag, an dem alle nach dem Rennen sehr schnell sind und sich die Strecke in einem besseren Zustand befindet", erklärte Dovizioso die Steigerung und zog nach dem ersten Testtag eine insgesamt positive Zwischenbilanz.

"Mein Gefühl für das Motorrad hat sich stark verbessert. Ich war in der Lage, aggressiver zu fahren, ich konnte es mehr fühlen. Besonders schön ist es, wenn man spürt, dass es noch etwas Spielraum gibt. Ich hatte ein sehr gutes Gefühl für das Vorderrad am Kurveneingang und in die Mitte der Kurve. Das freut mich sehr."

Auch auf der Bremse machte der Italiener Fortschritte, wobei er betonte: "Ich musste mich erst wieder an die Michelin-Reifen mit der neuen Karkasse vom vergangenen Jahr gewöhnen. Es ist eine Sache, meinen Fahrstil an die Yamaha anzupassen, aber die Reifen sind immer sehr wichtig. Die Art und Weise, wie man das Motorrad in der Bremsphase ausbalanciert, macht den Unterschied."

Die neue Hinterreifen-Spezifikation bereitete Dovizioso 2020, als er noch für Ducati fuhr, mitunter große Schwierigkeiten. Wie fühlte es sich auf der Yamaha an? "Es war interessant zu sehen, dass ich selbst mit einem komplett anderen Motorrad dieselben Empfindungen hatte", zog der MotoGP-Rückkehrer den Vergleich.

"Ich muss an meiner Art und Weise zu bremsen arbeiten. Ich nutze die Hinterradbremse auf meine Art, aber muss da etwas ändern, um das Potenzial des Reifens ausschöpfen zu können", hielt Dovizioso fest. Doch die allgemeine Richtung stimme.

Zwar sei er mit Yamaha M1 noch nicht zu einer Einheit geworden. "Aber ich fühle mich viel besser, auch mit der Größe des Bikes. Es ist toll, Tag für Tag Fortschritte zu spüren. Ich kann mehr und mehr pushen und bekomme ein Gefühl für das Motorrad."

Mit Bildmaterial von Petronas Yamaha SRT.

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