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KTM am Freitag in Jerez 2 stark: "Podestplatz ist nicht zu optimistisch"

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KTM am Freitag in Jerez 2 stark: "Podestplatz ist nicht zu optimistisch"
Autor:
Co-Autor: Lewis Duncan

Pol Espargaro ist am Freitag mit gebrauchten Reifen schnell und auch Brad Binder und Miguel Oliveira steigern sich - Ist für KTM in Jerez ein Podestplatz möglich?

KTM mischte auch zu Beginn des zweiten MotoGP-Wochenendes in Jerez (Spanien) im Spitzenfeld mit. Freitagvormittag belegte Brad Binder Rang drei, Pol Espargaro Platz fünf und Miguel Oliveira folgte als Sechster. Iker Lecuona beendete FT1 auf Position zwölf.

Das zeigt, dass KTM über eine fliegende Runde geschlossen konkurrenzfähig ist. Neben KTM brachte in FT1 nur Yamaha drei Fahrer in die Top 10. Aber KTM bewies auch am heißen Nachmittag eine sehr gute Pace bei Longruns.

Espargaro beendete FT2 als Dritter, Binder wurde Elfter und Oliveira 15. Lecuona hatte am Nachmittag eine kleinen Sturz. Vor allem die Pace von Espargaro überzeugte, denn mit gebrauchten Reifen zählte der Spanier zu den schnellsten Fahrern auf der Strecke.

Pol Espargaro, Red Bull KTM Factory Racing

Pol Espargaro, Red Bull KTM Factory Racing

Foto: KTM Images

"Ich bin super happy", freut sich Espargaro. "Das war der beste Tag, so wie wir ins Rennwochenende gekommen sind. Am Nachmittag war ich mit gebrauchten Reifen der Schnellste. Es war unglaublich, diese Zeit mit 17 Runden alten Reifen zu fahren. Das war fast schon Rennende."

"Ich bin positiv überrascht. Am Vormittag bin ich mit Verkehr die fünftschnellste Zeit gefahren. Ich bin sehr happy und freue mich darauf, am Sonntag für ein gutes Ergebnis kämpfen zu können." Für den heißen Nachmittag hat man etwas am hinteren Stoßdämpfer verändert.

Das wirkte sich positiv aus, wie Espargaro sagt: "Für das Rennen haben wir die Pace etwas verbessert. Es war das erste Mal, dass ich mich mit der KTM bei der Rennpace sehr gut gefühlt habe. Wir sind bereit, um gegen die anderen Marken zu kämpfen."

Wo KTM Fortschritte gemacht hat

KTM hat mit dem 2020er-Motorrad deutliche Fortschritte gemacht. Jerez zeigt, dass man kräftig in den Top 10 mitmischen kann. "Das Motorrad hat sich in allen Bereichen verändert", sagt Oliveira. "Wir sprechen nicht über ein Upgrade, sondern das Motorrad ist komplett anders. Die 2020er-Version ist in allen Bereichen viel konkurrenzfähiger."

KTM hat vor allem Konstanz gefunden. Die Testfahrer Dani Pedrosa und Mika Kallio haben bereits im vergangenen Jahr an diesem Aspekt gearbeitet und viele Entwicklungen getestet, um das Puzzle zusammenzufügen.

Brad Binder

Rookie Brad Binder hat am Freitag wieder einen Schritt gemacht

Foto: Motorsport Images

"Das neue Chassis ist etwas steifer, weshalb wir weniger Bewegung im Motorrad haben", erläutert Espargaro. "Bei den Vorbereitungstests habe ich viel an der Elektronik gearbeitet. Dani verwendet die Elektronik etwas anders, womit ich nicht so glücklich war."

"Jetzt verwenden wir die Elektronik auf meine Art", sagt Espargaro, der sich nicht ganz sicher ist, woher der große Schritt genau kommt. "Wir wissen nicht genau, ob das von unseren Änderungen kommt, denn auch der Reifen hilft etwas. Der Reifen ist konstanter und baut nicht so stark ab."

"Das hilft uns im Rennen, denn wir müssen nicht mehr so viel Elektronik einsetzen", nennt der Spanier einen entscheidenden Punkt. Der Reifenverschleiß in der zweiten Rennhälfte hat die Fahrer in den vergangenen beiden Jahren oft geplagt.

Binder nennt eine weitere Stärke der KTM: "Auf der Bremse. In der Bremsphase und am Kurveneingang funktioniert unser Motorrad fantastisch. Am Kurvenausgang verliere ich zwar etwas, aber das liegt mehr an mir, weil ich das Motorrad noch nicht richtig aufrichte."

Podestplatz realistisch oder zu optimistisch?

Und was ist für KTM beim zweiten Jerez-Rennen möglich? Ist ein Podestplatz realistisch oder derzeit noch zu optimistisch? "Es ist nicht zu optimistisch", meint Oliveira. "Ich glaube, wenn alles gut läuft, dann haben wir eine Chance auf das Podium."

"Die Startposition muss gut sein, die Pace muss gut sein. Es zählen viele Ingredienzien dazu. Derzeit fehlen mit Marc und Rins zwei schnelle Fahrer im Spitzenfeld. Aber ich denke, unsere Chance ist größer geworden, auf das Podium zu kommen."

Miguel Oliveira

Miguel Oliveira konzentriert sich diesmal mehr auf das Qualifying

Foto: Motorsport Images

Wichtig wird das Qualifying und eine gute Startposition sein. Kann KTM von der ersten Runde an in der Spitzengruppe mitfahren, dann bestehen alle Chancen auf ein starkes Ergebnis. "Letzte Woche bin ich hinter Dovizioso festgesteckt und konnte nicht überholen", merkt Espargaro an. "Viel wird davon abhängen, wie die schnelle Runde am Samstag läuft."

Vergangene Woche qualifizierte sich kein KTM-Fahrer direkt für Q2. Espargaro schaffte über Q1 den Einzug in den zweiten Abschnitt. Eine Steigerung über eine fliegende Runde ist an diesem Wochenende auch das erklärte Ziel von Binder und Oliveira.

Beide konnten sich schon am Freitag deutlich steigern und sind zuversichtlich, dass sie sich am Samstag eine gute Startposition verschaffen können. Am Sonntag heißt es dann volle Attacke, wie Espargaro betont: "Wir haben nichts zu verlieren. Natürlich will ich am Ende des Jahres in den Top 3 sein, aber wir wissen, dass das schwierig wird. Wenn es die Chance gibt, werde ich alles für ein gutes Resultat riskieren."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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