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KTM: Drei Fahrer in den Top 10, Binder und Lecuona motivieren Espargaro

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KTM: Drei Fahrer in den Top 10, Binder und Lecuona motivieren Espargaro
Autor:
Co-Autor: Gerald Dirnbeck

Pol Espargaro, Iker Lecuona und Brad Binder behaupten sich auf den provisorischen Q2-Plätzen - Keine Probleme mit der Hitze im Lager von KTM

KTM erlebte einen vielversprechenden Auftakt in Jerez. Pol Espargaro mischte im FT1 im vorderen Feld mit, Brad Binder beendete das FT2 in den Top 3 und Rookie Iker Lecuona schaffte es ebenfalls in die Top 10. Lediglich Miguel Oliveira konnte in der Zeitenliste nicht glänzen. Doch der Portugiese hat gute Gründe und hofft auf den Q2-Einzug im FT3.

"Bei den heißen Bedingungen sind wir besser als erwartet", freut sich Pol Espargaro. "Ich kann das Wochenende bisher genießen. Normalerweise bereiten uns heiße Bedingungen Probleme. Doch das ist nicht der Fall. Unser Tempo ist aktuell gut genug für die Verfolgergruppe. Es sieht vielversprechend aus. Ich denke, dass wir am Sonntag Spaß haben werden."

In den Freitags-Trainings nutzte Espargaro die Chance, um anderen Fahrern zu folgen und die Stärken und Schwächen der verschiedenen Motorräder zu vergleichen. "Wir haben uns beim Einbiegen in die Kurven auf der Bremse ziemlich stark verbessert", stellt der Spanier fest. "Auch auf der Bremse sind wir stark. Damit bin ich sehr zufrieden."

KTM-Rookies treiben Pol Espargaro an

Nach den beiden Freitags-Trainings liegt Espargaro auf Position acht der Wertung und befindet sich demzufolge auf Q2-Kurs. "Ich denke, dass wir die Chance haben, es ins Q2 zu schaffen. Es wird aber nicht so einfach, wie es aktuell aussieht. Die meisten Fahrer spielten mit den Reifen und gingen nicht ans Limit. Es wird hart, es ins Q2 zu schaffen, doch wir probieren es", so die KTM-Speerspitze.

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Pol Espargaro, Red Bull KTM Factory Racing

Pol Espargaro, Red Bull KTM Factory Racing
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Foto: Polarity Photo

Pol Espargaro, Red Bull KTM Factory Racing

Pol Espargaro, Red Bull KTM Factory Racing
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Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

Pol Espargaro, Red Bull KTM Factory Racing

Pol Espargaro, Red Bull KTM Factory Racing
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Foto: MotoGP

Marc Marquez, Repsol Honda Team, Pol Espargaro, Red Bull KTM Factory Racing, Alex Rins, Team Suzuki MotoGP

Marc Marquez, Repsol Honda Team, Pol Espargaro, Red Bull KTM Factory Racing, Alex Rins, Team Suzuki MotoGP
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Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

Pol Espargaro, Red Bull KTM Factory Racing

Pol Espargaro, Red Bull KTM Factory Racing
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Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

Pol Espargaro, Red Bull KTM Factory Racing

Pol Espargaro, Red Bull KTM Factory Racing
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Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

Neben Pol Espargaro liegen auch Iker Lecuona und Brad Binder nach den beiden Trainings am Freitag in den Top 10. "Über die Renndistanz werden sie stärker zu kämpfen haben", prophezeit Espargaro. "Die Rennen sind in dieser Klasse ein bisschen schwieriger. Aber ich bin nicht überrascht."

"Brad ist ein Rookie, aber ein sehr schneller Fahrer. Er ist ein Arbeiter und verfügt über sehr viel Talent. Er hat alles, um jetzt und in der Zukunft ein schneller Fahrer zu sein", lobt Espargaro. "Iker ist noch sehr jung. Er macht die Dinge natürlich und denkt nicht so viel nach. Im Moment kann er ein oder zwei Runden auf diese Art gut hinbekommen. Das ist gut für mich. Ich mag es, wenn diese Jungs vor mir sind oder sich in meinem Bereich aufhalten. Sie treiben mich an. Das brauche ich, um motiviert zu bleiben."

Brad Binder in beiden Sessions in den Top 10

Brad Binder demonstrierte im heißen FT2 eindrucksvoll, wie talentiert er ist. Nach Platz zehn im FT1 schob sich Binder auf die dritte Position. "Es war definitiv ein sehr guter erster Tag. Ich war überrascht, dass ich es am Vormittag in die Top 10 geschafft hatte. Es fühlte sich von Beginn an sehr gut an. Es überraschte mich, wie gut alles funktioniert und wie wohl ich mich fühle", berichtet der MotoGP-Aufsteiger.

"Am Nachmittag bei der Hitze war es deutlich schwieriger. Ich war aber ziemlich schnell. Schlussendlich pushte ich und fuhr eine starke Rundenzeit. Es ist cool, die Session auf der dritten Position beendet zu haben. In den Top 10 zu liegen ist ebenfalls großartig", freut sich Binder.

Brad Binder

Brad Binder nutzt die gute Bremsstabilität der KTM RC16

Foto: Motorsport Images

Denkt Binder ans Q2 am Samstag? "Ich mache mir darüber keine Gedanken und gehe es Schritt für Schritt an. Es ist sinnlos, über etwas zu sprechen, das noch nicht passiert ist. Ich denke, dass ich morgen genau so angehe wie heute. Wenn ich mich gut fühle und schnell bin, dann könnte Q2 eine Möglichkeit sein", bemerkt er.

"Aber wenn es nicht so gut läuft, dann ist es auch nicht schlimm. Es ist mein Rookie-Jahr und ich muss viel lernen", bremst Binder die Erwartungen. Mit der KTM RC16 kommt der Südafrikaner grundsätzlich gut zurecht: "Das Motorrad ist beim Bremsen sehr stark. Gleichzeitig ist das auch meine Stärke. Das harmoniert also sehr gut."

Warum Miguel Oliveira nur auf Position 20 landete

Miguel Oliveira war am Freitag langsamster KTM-Pilot. Der Portugiese fand sich nach dem FT2 auf der 20. Position der kombinierten Wertung wieder. Das Ergebnis möchte er aber nicht überbewerten. "Es war ein positiver Tag. Alle liegen eng beieinander. Ein frischer Reifen macht einen großen Unterschied aus. Wir sind weder am Vormittag noch am Nachmittag auf Zeitenjagd gegangen. Wir sind mit den gleichen Reifen gefahren", stellt er klar.

Miguel Oliveira

Keine Zeitenjagd: Miguel Oliveira verzichtete auf frische Reifen

Foto: Motorsport Images

Oliveira konzentrierte sich am Freitag voll und ganz auf das Rennen. Im FT3 soll die Zeitenjagd folgen. "Hoffentlich schaffen wir es in die Top 10. Ich denke, dass das möglich ist. Es wird eng. Aber wir sind schnell genug, um es zu schaffen", ist der Tech-3-Pilot überzeugt.

Die 2020er-KTM ist laut Oliveira ein Fortschritt: "Es ist jetzt einfacher, mit unserem Motorrad schnell zu sein. Das erleichtert die Arbeit mit dem Motorrad. Ich gehe nicht davon aus, dass wir am Sonntag Probleme mit den Reifen bekommen. Unabhängig von der Temperatur sollten wir das im Griff haben."

Weiterer Co-Autor: Oriol Puigdemont, Mark Bremer. Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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