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KTM in Assen hinter Ducati und Aprilia: Warum Binder dennoch erleichtert ist

Brad Binder erlebt in Assen endlich ein MotoGP-Wochenende ohne Sturz und lobt seine Crew - Pedro Acosta rätselt über Sturz in der letzten Runde

KTM in Assen hinter Ducati und Aprilia: Warum Binder dennoch erleichtert ist

Der TT Circuit in Assen war auch beim MotoGP-Wochenende 2024 ein schwieriges Pflaster für KTM. In diesem Jahr gab Ducati klar das Tempo vor und auch Aprilia behauptete sich vor KTM. Für KTM-Werkspilot Brad Binder war es mit zwei sechsten Plätzen dennoch ein positives Wochenende, denn nach vielen sturzreichen Grands Prix blieb der Südafrikaner sitzen und baute sein Selbstvertrauen auf.

"Wir beendeten das Rennen, was toll ist. Ich erlebte ein komplettes Wochenende ohne Sturz", freut sich Binder und lobt seine Crew: "Wir haben etwas gefunden, das mein Gefühl für die Front verbessert. Das war eines der großen Ziele für dieses Wochenende, denn ich verlor zuletzt oft die Front, ohne zu wissen, warum. Die Jungs haben ein paar Einstellungen verändert."

Binder erkennt Fortschritte bei der Abstimmung der KTM RC16, weiß aber gleichzeitig, dass Ducati und Aprilia im Vorteil sind. "Wir müssen einen Schritt machen, um mit den Spitzenfahrern mithalten zu können. Das ist klar", so der KTM-Werkspilot.

Nach P6 im Sprint folgte am Sonntag ein weiterer sechster Platz. Binder ging auf P8 in die Schlussrunde und profitierte von Pedro Acostas Sturz und Marc Marquez' Strafe. Aus eigener Kraft wäre er also nur Achter geworden.

"Mein Start war gut, doch ich konnte zu Beginn keine Manöver starten. Ich entschied mich für den weichen Hinterreifen, um mit der Spitze mitzuhalten. Sie fuhren aber ein sehr hohes Renntempo. Selbst beim Hinterherfahren verbrauchte ich den Hinterreifen sehr stark", staunt Binder.

"Mir war nach zehn Runden klar, dass wir Probleme bekommen. Der weiche Reifen ließ bereits nach, während die Reifen der anderen sehr konstant waren", vergleicht der KTM-Pilot, der beim Beschleunigen aus schnellen Kurven noch Raum für Verbesserungen sieht. "Es würde uns stark helfen, wenn wir die Haftung am Hinterrad in maximaler Schräglage verbessern könnten", so Binder.

Ursache unklar: Pedro Acosta stürzt in der letzten Runde

Für Markenkollege Pedro Acosta aus dem GasGas-Team war Assen ein schwieriger Grand Prix. Bereits in der Vergangenheit hatte der Spanier auf dem TT Circuit einige Schwierigkeiten. "Es war uns von Beginn an klar, dass es kein einfaches Wochenende für uns wird", so Acosta.

Nach P10 im Sprint befand sich Acosta im Grand Prix auf Kurs zu einem Top-7-Finish. Doch dann kam der Rookie kurz vor Rennende zu Sturz. "Schwer zu erklären, denn ich hatte bereits Tempo rausgenommen. Als ich sah, dass ich drei Sekunden vor Brad liege und wir nur noch eine Runde haben, dachte ich mir, dass es gelaufen ist", kommentiert er.

Pedro Acosta

Pedro Acosta warf am Sonntag wichtige Punkte weg

Foto: Motorsport Images

"Ich wollte das Rennen nur noch beenden. Doch der Wind war stärker und kälter. Vielleicht hat sich der Reifen zu stark abgekühlt und das hat zum Sturz geführt", grübelt Acosta. Genau wie Binder hatte auch Acosta gegen Rennende mit dem weichen Hinterreifen zu kämpfen.

Doch die Reifenwahl war laut Acosta kein Fehler. Er ist überzeugt, dass er mit dem Medium-Reifen zu Beginn nicht hätte mithalten können und entschied sich deshalb für die weiche Mischung.

Im Kampf mit den Fahrern erkannte Acosta, dass die KTM einige Defizite hat. "Es war interessant, wie die Fahrer mit den Aprilias und Ducatis das Rennen kontrollierten", so der Spanier. "Im flüssigen Teil waren sie stärker. Das war bereits in Mugello so. Mal sehen, wie es auf dem Sachsenring wird."

Jack Miller verpasst die Top 10 in Assen

KTM-Werkspilot Jack Miller erlebte in Assen ein durchwachsenes Wochenende. Den Sprint beendete der Australier auf P13 und im Grand Prix kam er auf P11 ins Ziel. Auf die Spitze verlor Miller über 24 Sekunden.

"Es lief besser als am Samstag. Wir machten am Morgen eine große Änderung und das Motorrad funktionierte gut", erklärt er. "Vor allem zu Rennbeginn fehlte uns etwas. Im Laufe des Rennens konnte ich den Schaden limitieren. Mein Gefühl für die Front wurde besser. Doch das Renntempo war richtig hoch. Wir haben noch viel Arbeit vor uns."

Jack Miller

Wo kommt Jack Miller in der Saison 2025 unter?

Foto: Motorsport Images

Markenkollege Augusto Fernandez hatte auch in Assen nicht viel Grund zur Freude. Der spanische GasGas-Pilot kam im Sprint auf P15 ins Ziel und beendete das Hauptrennen mit über 42 Sekunden Rückstand auf P14. Weiterhin unklar ist, wo Miller und Fernandez in der kommenden Saison unterkommen.

In der Gesamtwertung ist Pedro Acosta als WM-Sechster weiterhin der bestplatzierte KTM-Pilot. Doch Brad Binder liegt als WM-Siebter nur noch zwei Punkte hinter dem Rookie. Jack Miller ist WM-15. und Augusto Fernandez liegt auf P17 der Fahrerwertung.

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