Nach drei Monaten: Lorenzo trennt sich von Fahrcoach Debon

Vor dem zweiten Saisonrennen beendet Jorge Lorenzo die Zusammenarbeit mit seinem neuen "Riding Coach" Alex Debon. Es hat nicht wie gedacht funktioniert.

Jorge Lorenzo trennt sich schon nach kurzer Zeit von seinem persönlichen "Riding Coach". Laut Informationen von 'Motorsport.com' wird Alex Debon nicht zum nächsten Grand Prix nach Argentinien (8. April) reisen. Die Zusammenarbeit endet damit nach drei Monaten, weil es nicht wie gewünscht funktioniert hat. 

Debon sollte die Kommunikation zwischen Lorenzo und den Ducati-Ingenieuren verbessern. Zudem sollte er beratend zur Seite stehen und dem dreimaligen MotoGP-Weltmeister helfen, seinen Fahrstil für die Desmosedici zu optimieren. In der Funktion des "Riding Coach" war Debon bei den drei Wintertestfahrten in Malaysia, Thailand und in Katar sowie beim ersten Rennen in Katar vor Ort.

 

Im vergangenen Jahr hatte Ducati-Testfahrer Michele Pirro die Aufgabe übernommen, Lorenzo bei der Umstellung auf das italienische Motorrad zu helfen. Pirro ist aber selbst mit seiner Test- und Entwicklungsarbeit sehr beschäftigt. Deshalb sah sich Lorenzo für dieses Jahr nach einer Alternative um. Ob er schon einen Ersatz für Debon gefunden hat, ist nicht bekannt.

 

Debon absolvierte im Jahr 2000 seine erste volle Saison in der 250er-Klasse. Sein bestes Jahr wurde 2008, als er in Frankreich und Tschechien gewinnen konnte und die Saison als WM-Vierter abschloss. Sein letztes aktives Jahr in der WM war 2010. Debon stand beim allerersten Moto2-Rennen der Geschichte als Zweiter auf dem Treppchen. Es war sein letzter Podestplatz.

 

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Rennserien MotoGP
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Tags alex debon, jorge lorenzo, riding coach