Luca Marinis Rookie-Saison: "Ergebnisse nicht berühmt, aber hatte viel Spaß"

Obwohl Luca Marini im Gegensatz zu Martin und Bastianini keine Podestplätze erzielt hat, ist der Italiener zufrieden - Ohne Bruder Valentino Rossi wird es anders werden

Luca Marinis Rookie-Saison: "Ergebnisse nicht berühmt, aber hatte viel Spaß"

Luca Marini (Esponsorama-Ducati) beendete seine erste MotoGP-Saison mit 41 WM-Punkten auf Platz 19. Damit war er klar hinter den anderen beiden Rookies klassiert, denn Jorge Martin (Pramac-Ducati) sammelte 111 Zähler und Enea Bastianini (Esponsorama-Ducati) 102.

Im Gegensatz zu Martin und Bastianini schaffte Marini keinen Podestplatz. Der Halbbruder von Valentino Rossi eroberte beim Regenchaos in Spielberg 2 mit Rang fünf sein bestes Ergebnis. Platz neun in Misano 2 war sein zweites Top-10-Resultat.

"Ich denke, es war eine gute, positive Saison", findet Marini. "Von den Ergebnissen war es nicht berühmt, aber für mich war es unglaublich und eine schöne Erfahrung. Ein Traum ist wahr geworden. Ich habe viel gelernt und hatte viel Spaß."

"Die MotoGP ist eine ganz andere Welt als alles andere, das ich bisher gemacht habe. Nun muss ich mich darauf konzentrieren, mich zu verbessern und mit meiner neuen Crew für das nächste Jahr zu arbeiten. Ich möchte die Ergebnisse erzielen, die ich mir wünsche."

Luca Marini, VR46 Racing Team

Luca Marini, VR46 Racing Team

Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

Marini gelangen einige Höhepunkte, wie zum Beispiel Startplatz drei beim zweiten Misano-Rennen. Außerdem sah der 24-Jährige bei allen 19 Rennen die Zielflagge. Nicht immer war das von Erfolg gekrönt. Siebenmal kam der Italiener außerhalb der WM-Punkteränge ins Ziel.

Insgesamt war es ein Lernjahr. Mit einer Körpergröße von 184 Zentimetern arbeitete Marini in der ersten Saisonhälfte an der Sitzposition. Es war nicht einfach. Nach der ersten Saisonhälfte gab er zu, dass er körperlich erschöpft war.

"Im Sommer war ich sehr müde und habe die Pause gebraucht", blickt er zurück, hält nun aber fest: "Jetzt fühle ich mich gut, viel besser. Ich werde mit dem Training nicht aufhören, weil es nicht viel Zeit für die nächste Saison gibt. Ich möchte viel trainieren."

2022 wird es ohne Rossi anders werden

2022 wird für Marini ein großer Schritt. Auf der einen Seite wird er für das neue VR46-Team fahren. Andererseits erhält er eine Desmosedici GP22 und hat somit das gleiche Material wie das Ducati-Werksteam und Pramac.

Luca Marini, Valentino Rossi

Im nächsten Jahr fährt Luca Marini für das neue Team VR46-Ducati

Foto: Motorsport Images

Sein neuer Crewchief wird David Munoz sein, der die vergangenen beiden Jahre mit Rossi zusammengearbeitet hat. Wie stark sich Rossi in sein Team einbringen wird, bleibt abzuwarten. Bei allen Rennen wird die MotoGP-Legende nicht vor Ort sein.

"Das nächste Jahr wird anders, weil ich nicht mehr mit meinem Bruder reise und wir nicht mehr gemeinsam im Paddock und auf der Strecke sind", blickt Marini auf diese Veränderung. "Am Abend war ich oft bei ihm im Motorhome."

"Wir haben uns Trainingsdaten angesehen oder andere Sportarten, wie zum Beispiel die Formel 1 oder ein Spiel der Serie A. Mit Valentino verlieren wir eine Referenz im Paddock. Aber wir werden in engem Kontakt sein. Ich glaube, wir werden auch in Zukunft viel gelb sehen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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