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Marc Marquez: Alte Motor-Mappings passen nicht mehr

Marc Marquez hat in Sepang einen neuen Motor für seine MotoGP-Honda erhalten. Bei dem passen Elektronik und Mappings vom alten Aggregat nicht mehr.

Marc Marquez: Alte Motor-Mappings passen nicht mehr
Marc Marquez, Repsol Honda Team
Marc Marquez, Repsol Honda Team
Marc Marquez, Repsol Honda Team
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Marc Marquez, Repsol Honda Team
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Am Montag landete Weltmeister Marc Marquez auf dem neunten Tagesrang und 1,058 Sekunden hinter der Spitze. Die Tagesbestzeit lieferte Ducati-Testpilot Casey Stoner.

Die Neuerungen im Honda-Werksteam gehören wohl zu den gravierendsten im Feld: Marquez und Teamkollege Dani Pedrosa haben neue Motoren erhalten. Der war im letzten Jahr das Schwachstück der RC213V.

"Heute haben wir sehr viel am Motor und der Elektronik gearbeitet", verriet Weltmeister Marquez. "Trotzdem haben wir da morgen hinsichtlich dessen noch viel Arbeit vor uns, denn das Problem ist, dass der neue Motor komplett anders ist."

Damit sind auch die Mappings des alten Aggregates mehr oder minder hinfällig. "Die funktionieren nicht so gut mit diesem Motor", grübelt Marquez. "Vielleicht schaffen wir es auf eine ähnliche Rundenzeit, wie mit dem alten Motor."

"Wir müssen das jetzt anpassen", lautet die Ansage. Außerdem müsse am Setup gefeilt werden. "Damit wir die Wheelies und so unter Kontrolle bekommen", sagt der fünffache Champion. "Wir haben da schon in Valencia viel geschafft, aber wir müssen hier weiter machen."

Im niedrigen Drehzahlbereich besser

Um wie viel anders ist der neue Motor von Honda nun geworden? "Im niedrigen Drehzahlbereich ist es mit dem Gas ganz anders, gänzlich anders – vielleicht ein wenig smoother, aber die Zeiten sind mehr oder minder ähnlich."

"Wir haben am Kurvenausgang noch Probleme mit dem Grip. Auf der Geraden ist er etwas schneller, aber die Mappings funktionieren nicht perfekt", schildert der Spanier. "Auch an der Getriebe- und Gangabstimmung müssen wir arbeiten und das Potenzial dieses Motors verstehen lernen."

Eine Entscheidung, welchen Motor Marquez fahren will, muss er derweil noch nicht treffen, fügt aber an, dass hier eine der Strecken sei, auf der man in Richtung einer Entscheidung kommen muss. "Es ist wichtig, viele Informationen zu sammeln", gibt er die Marschrichtung aus. "Aber die Entscheidung fällt erst beim letzten Test."

"Wir verlieren noch sehr viel, aber das sage ich ja – es ist ein anderer Motor, als in Valencia." - Marc Marquez

"Hier ist aber wichtig, denn wir haben lange Geraden, lange Beschleunigungsphasen", spricht er die Charakteristik des Sepang International Circuits an. "Wir verlieren noch sehr viel, aber das sage ich ja – es ist ein anderer Motor, als in Valencia."

Vor einem Jahr hatte Honda gerade hier mit dem Motor einige Schwierigkeiten, die sich für die meisten Piloten durch das ganze Jahr gezogen haben. "Trotzdem bin ich Weltmeister geworden", so Marquez. "Aber wir hatten die ganze Saison über Probleme. Wir waren in vielen Rennen nicht die Schnellsten."

"Das hier ist eine der Strecken, auf denen wir größere Schwierigkeiten hatten und wir haben aus dem Grund noch viel Arbeit vor uns", sagt er weiter. "Wir sind aber in der Situation dass wir wissen, wo das Problem liegt, es ist aber schwierig, das zu beheben. Wir spielen da dran herum."

"Wir arbeiten nur meinem Motorrad, einem neuen Motorrad – und wenn man da etwas umstellt, verliert man sehr viel Zeit." - Marc Marquez

Ein Problem sei auch, dass erst ein neues Motorrad zur Verfügung steht. "Wir arbeiten nur meinem Motorrad, einem neuen Motorrad – und wenn man da etwas umstellt, verliert man sehr viel Zeit. Wenn du zwei Maschinen hast, brauchst du weniger Zeit."

Marquez schloss derweil auch nicht aus, noch einige Vergleichstests mit seiner Vorjahresmaschine zu fahren. "Mal schauen", sagte er. "Vielleicht am letzten Tag. Aber vielleicht konzentrieren wir uns auch weiter auf das neue Bike."

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