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Marc Marquez hat in Katar mit Schulter "mehr zu kämpfen" als zuletzt

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Marc Marquez hat in Katar mit Schulter "mehr zu kämpfen" als zuletzt
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Co-Autor: Oriol Puigdemont

Das Streckenlayout in Katar macht MotoGP-Weltmeister beim Test gleich doppelt zu schaffen - Der Spanier leidet unter seiner Schulter und den Schwächen der Honda

Hinter der Fitness von Marc Marquez stand wie schon in Sepang auch am ersten MotoGP-Testtag in Katar ein Fragezeichen. Hatte der Honda-Pilot damals noch mit seiner operierten Schulter zu kämpfen, arbeitete er in den letzten zwei Wochen weiter akribisch daran, die alte Kraft in seiner rechten Schulter zurückzugewinnen.

Nach 42 Runden und Platz sechs am Samstag musste der Weltmeister jedoch zugeben: "Heute haben wir hier mehr oder weniger gut angefangen, aber es stimmt, dass ich auf dieser Strecke etwas mehr zu kämpfen habe als in Malaysia." Schuld ist das Layout.

Fotogalerie: Die ersten MotoGP-Bilder aus Katar

"In Malaysia war es ein anderer Fahrstil, und hier mit den langen Rechtskurven habe ich etwas mehr Mühe. Aber ich konnte mehr oder weniger fahren, wir versuchen nur, am ersten Tag nicht zu viel Stress zu haben", erklärt Marquez. Eine spürbare Veränderung seines Schulterzustands sieht er im Vergleich zu Sepang nicht.

MotoGP-Ass Marquez noch nicht wieder bei vollen Kräften

"Ich würde gerne ja sagen, aber ich habe einen beschädigten Nerv und der macht in zwei Wochen keinen Unterschied. Es stimmt, dass der andere Teil des Körpers stärker ist und die anderen Muskeln, die ich versuche zu trainieren, um stärker zu sein und mehr Kraft zu haben. Aber besonders dieser Muskel ist in der gleichen Situation."

Ein Teil des Problems ist freilich auch das Motorrad selbst, das bekanntermaßen physisch sehr anspruchsvoll ist. "Wir wissen, dass die Honda eines der Motorräder ist, die höhere Ansprüche an die körperliche Verfassung stellen", räumt Marquez ein.

 

"Hier auf dieser Rennstrecke treten alle Schwachstellen des Motorrads und des Fahrstils zutage, vor allem mit diesen langen Kurven. Aber im vergangenen Jahr sind wir mehr oder weniger in einer ähnlichen Situation gestartet und Schritt für Schritt näher und näher gekommen. Das ist also der Weg", zieht der Spanier den Vergleich zum Vorjahr.

Starke Belastung des Vorderreifens wie schon im Vorjahr

Als eines der alten Probleme identifiziert er die hohe Abnutzung des Vorderreifens. "Das Motorrad schiebt am Kurveneingang zu sehr und man belastet den Reifen, was zur Folge hat, dass er stark abbaut", erklärt Marquez. "Aber heute ist das Positive daran, dass wir kein Graining hatten. Darunter litten wir im vergangenen Jahr sehr."

Dennoch sei die richtige Balance noch nicht gefunden. "Also arbeiten wir daran, alles anzupassen und schneller zu sein. Im Moment sind wir noch weit von den schnellen Fahrern entfernt, aber wir sind am ersten Testtag, noch zwei liegen Tage vor uns."

Angesprochen auf den Charakter der diesjährigen Maschine gibt der MotoGP-Weltmeister zu: "Der Charakter ist genau derselbe. Wir haben versucht, uns zu verändern, aber wir haben nicht erreicht, was wir wollten." Vor allem bessere Fahrbarkeit und leichteres Handling standen bei allen Honda-Fahrern ganz oben auf der Wunschliste.

Alle Honda-Fahrer kämpfen mit den gleichen Problemen

Gegen die wiederkehrende Behauptung, die RC213V sei nur auf ihn zugeschnitten, wehrt sich Marquez auch in dieser Saison. "Dass das Fahrrad für mich gebaut ist, stimmt nicht", sagt er und betont: "Seit ich für Honda fahre, insbesondere in den letzten vier Jahren, haben Cal und ich genau die gleichen Bemerkungen gemacht."

"Im Vorjahr gab auch Jorge sehr ähnliche Kommentare ab und wir hatten mit denselben Schwierigkeiten zu kämpfen. Natürlich vermeide ich diese Probleme, wenn ich körperlich zu 100 Prozent fit bin, dann kann ich sie beheben. Aber wenn das nicht der Fall ist, fahre ich auf dem gleichen Niveau wie die Honda-Fahrer", so Marquez.

Mit Bildmaterial von Repsol Media.

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