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Marc Marquez: Mit gebrochenem Finger nach Highsider fast noch direkt ins Q2

Marc Marquez kurz nach wildem Sachsenring-Sturz wieder im Sattel, fährt mit Knochenbruch im Finger vorübergehend Bestzeit, scheitert aber an direkter Q2-Quali

Marc Marquez: Mit gebrochenem Finger nach Highsider fast noch direkt ins Q2

So hatte sich Marc Marquez den Beginn des 2024er MotoGP-Wochenendes auf seiner Paradestrecke, dem Sachsenring, nicht vorgestellt. Im Training am Freitagnachmittag wurde Marquez bei hohem Tempo aus dem Sattel seiner Gresini-Ducati geworfen und schlug hart auf dem Asphalt auf.

Passiert ist der heftige Sturz auf Marquez' erster fliegender Runde in dieser Session, und zwar in der Ralf-Waldmann-Kurve. In dieser Bergab-Rechtskurve hinter den Boxen (Kurve 11) rutschte dem Gresini-Piloten zunächst das Vorderrad weg, kurz darauf auch das Hinterrad. Als der Grip wieder da war, gab es den klassischen Highsider.

Marquez hatte großes Glück, nicht von seinem eigenen Motorrad getroffen zu werden. Unmittelbar nach dem Sturz humpelte der sechsmalige MotoGP-Weltmeister zunächst ein wenig, erreichte den Renntransporter des Gresini-Teams aber aus eigener Kraft und auf eigenen Füßen.

 

Das Medical-Center der Strecke suchte Marquez zunächst nur ganz kurz auf, um MotoGP-Arzt Angel Charte einen Blick auf mögliche Verletzungen werfen zu lassen. Als Charte nach dieser ersten Untersuchung an die Mikrofone des spanischen TV-Senders DAZN ging, schloss er Knochenbrüche noch aus.

Knochenbruch im Finger zunächst übersehen

"Er hat eine starke Prellung im Bereich der Rippen auf der rechten Seite. Eine Fraktur gibt es nicht. Er wird mit entzündungshemmenden Mitteln behandelt und wir werden sehen, wie es sich entwickelt", sagte Charte und versicherte, dass "fünf Röntgenbilder gemacht wurden".

Einige Minuten nach dem heftigen Highsider griff Marquez noch einmal kurz ins Geschehen ein, und zwar mit seinem zweiten Motorrad. An diesem hatte es am Vormittag technische Probleme gegeben, weshalb er zwischenzeitlich auf das Reservemotorrad (mit dem er am Nachmittag gestürzt ist) zurückgreifen musste.

Mit dem reparierten Einsatzmotorrad fuhr Marquez nachmittags aus dem Stand eine Zeit von 1:20.384 Minuten, was zu diesem Zeitpunkt die Bestzeit der Session war. Dabei beließ er es für den Tag.

 

Denn kurz nach seiner vorübergehenden Bestzeit begab sich Marquez noch einmal ins Medical-Center der Strecke, um sich gründlicher untersuchen zu lassen. Und dort wurde in der Tat ein Knochenbruch festgestellt, allerdings nicht im Bereich der Rippen, sondern im Zeigefinger der linken Hand. Trotzdem wurde Marquez für "fit" erklärt und darf somit auch am Samstag fahren.

Schmerzen im Brustkorb nach Rippenprellung

"Das Gefühl mit dem Motorrad war gut", sagt Marquez, "aber es ist offensichtlich, dass der Sturz am Nachmittag einen großen Einfluss auf diesen ersten Tag hier am Sachsenring hatte. Die Fraktur in meinem Finger macht mir keine Sorgen, aber die Prellung des Brustkorbs macht mir am meisten zu schaffen. Das war auch der Grund, weshalb ich die Session nicht weiter fortgesetzt habe".

Letzten Endes war die 1:20.3er Rundenzeit gut genug für Platz 13 im Klassement des wichtigen Trainings am Nachmittag. Damit hat Marquez den direkten Q2-Einzug verpasst und muss somit im Qualifying am Samstag schon im Q1-Segment antreten.

"Ich werde mich jetzt ausruhen. Morgen früh werden wir sehen, wie es um meine körperliche Verfassung bestellt ist", zitiert ihn das Gresini-Team in einer kurzen Mitteilung. Die Medienrunde mit Marquez fand am Freitag nicht statt.

 

Der heftige Sturz im Nachmittagstraining war für Marquez nicht der erste am Rennwochenende des Grand Prix von Deutschland 2024. Schon im ersten Freien Training am Vormittag war der insgesamt elfmalige Sachsenring-Sieger einmal zu Boden gegangen. In diesem Fall war es ein vergleichsweise harmloser Sturz in Kurve 1. Trotz des Sturzes, der in den letzten fünf Minuten des FT1 passierte, schloss Marquez den Vormittag als Zweitschnellster ab.

Marc Marquez

Bereits im FT1 am Freitagvormittag hatte Marquez einen Sturz

Foto: Motorsport Images

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