Marc Marquez sieht Andrea Dovizioso vorne: "Er ist der Favorit"

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Marc Marquez sieht Andrea Dovizioso vorne:
Autor: Maria Reyer
Co-Autor: Oriol Puigdemont
17.03.2018, 19:48

Marc Marquez überrascht sich mit dem zweiten Platz im Qualifying zum Grand Prix von Katar - Er sieht Petrucci und Dovizioso im Renntrimm vorne

Marc Marquez, Repsol Honda Team
Johann Zarco, Monster Yamaha Tech 3, Marc Marquez, Repsol Honda Team
Marc Marquez, Repsol Honda Team
Marc Marquez, Repsol Honda Team
Marc Marquez, Repsol Honda Team
Marc Marquez, Repsol Honda Team
Dani Pedrosa, Repsol Honda Team
Marc Marquez, Repsol Honda Team
Marc Marquez, Repsol Honda Team
Marc Marquez, Repsol Honda Team
Dani Pedrosa, Repsol Honda Team
Marc Marquez, Repsol Honda Team, Bradley Smith, Red Bull KTM Factory Racing
Marc Marquez, Repsol Honda Team

Marc Marquez war am Samstag einer von drei Piloten, der den alten Rundenrekord von Jorge Lorenzo aus dem Jahr 2008 unterbieten konnte. Mit einer 1:53.882 Minuten sicherte sich der Titelverteidiger auf seiner Honda im Qualifying auf dem Losail International Circuit den zweiten Startplatz, 0,202 Sekunden hinter Spitzenreiter Johann Zarco. Der Spanier wirkte glücklich und zufrieden, am Sonntag wird er um den Sieg mitkämpfen. Teamkollege Dani Pedrosa reihte sich auf Position sieben ein.

Das Quali-Ergebnis in der Fotostrecke!

Eine Minute vor dem Ende der Zeitenjagd schmiegte sich Marquez mit seinem Vorderrad an das Heck der Suzuki von Alex Rins. Im Paarflug griffen beide Piloten die zwischenzeitliche Führung von Andrea Dovizioso an. Während Zarco bei freier Bahn eine 1:53.680 Minuten gelang, reihte sich Marquez wenige Zehntelsekunden dahinter ein - er hatte den Windschatten-Vorteil durch Rins. Allerdings wurde es sehr eng im letzten Umlauf: "Als ich die Runde begonnen habe, war ich etwas weiter hinter Rins."

Marquez hat erwartet, für seinen letzten Angriff genügend Platz auf der Strecke zu finden. "In Kurve 6 hatte ich ihn aber bereits eingeholt. Ich habe versucht, ihn zu überholen, aber das ist sehr schwierig, weil jeder im Zeittraining so spät bremst. Das hat mich aber nicht durcheinander gebracht. Es hat mir mehr geholfen als geschadet", glaubt der Spanier. Er ist glücklich mit seiner Rundenzeit.

"Zarco hat sich die Pole verdient"

"Ich bin sehr glücklich, dass ich in der ersten Reihe stehe. Ehrlich gesagt war es mein Ziel, in die zweite Reihe zu fahren. Ich wusste, dass ich auf einer Runde sehr stark bin, wenn wirklich alles zusammenpasst." Am Ende konnte sich Marquez von Training bis zum Qualifying noch einmal steigern, eine Sekunde hat er gegenüber dem zweiten Freien Training am Samstag noch gefunden. Gegenüber seinem ersten Versuch in Q2 presste er außerdem noch einmal eine halbe Sekunde aus der Honda heraus.

Der Spanier muss aber auch anerkennen: "Zarco hat seine Pole-Position wirklich verdient. Er hat sehr stark gepusht und war schneller als der Rest." Mit dem Medium-Vorder- und dem weichen Hinterreifen von Michelin wählte Marquez die gleiche Reifenkombination wie der Franzose aus. Teamkollege Pedrosa wählte ebenfalls diese Pneus für seinen schnellsten Versuch aus.

Er kam auf eine Rundenzeit von 1:54.368 Minuten im zweiten Run, das bedeutet Platz sieben und die dritte Startreihe für ihn. "Wir haben etwas andere Bedingungen erwartet. Ich hätte im Qualifying etwas schneller sein können, aber wir wissen, dass das nicht meine stärkste Strecke ist", so der Pilot mit der Startnummer 26. Er haderte vor allem am Kurvenausgang.

Dovizioso "der Favorit für das Rennen"

Im morgigen Rennen wird ein enger Kampf an der Spitze erwartet, im Qualifying lagen die ersten zwölf Piloten innerhalb einer Sekunde. Der Weltmeister des Vorjahres weiß, dass nicht nur Zarco und Danilo Petrucci, der starker Dritter wurde, seine Hauptkonkurrenz um den ersten Saisonsieg sein wird. "Der schnellste Pilot sitzt nicht hier, Andrea hat eine sehr gute Pace. Er ist der Favorit für das Rennen", betont der Honda-Pilot deutlich in der Pressekonferenz. Dovizioso startet von Platz fünf aus der zweiten Reihe.

Ob der starken Dichte im vorderen Feld seien genaue Vorhersagen unmöglich. Im vierten Training fuhren viele Piloten im Bereich von 1:55, so Marquez. "Danilo und Andrea waren womöglich ein klein wenig schneller. Ich war aber zufrieden, weil wir versucht haben, die Reifen für das Rennen zu verstehen. Auch im vierten Training bin ich mit dem Medium-Hinterreifen gefahren, um den für das Rennen zu testen." Die Strategie für das Rennen sei bereits klar, bestätigt der amtierende Champion. Auch Suzuki hat er auf der Rechnung: "Ich habe bereits gestern gesagt, dass sie bereit sind fürs Podium, speziell hier."

Der Schlüssel zum Erfolg am Sonntag? "Der Schlüssel zum Sieg wird sein, in den ersten Runden mithalten zu können. Dann werden wir am Ende des Rennens sehen, was passiert", so Marquez.

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