Zum Hauptinhalt springen

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Für Dich empfohlen

Formel-1-Liveticker: Das Qualifying in Barcelona live

Formel 1
Formel-1-Liveticker: Das Qualifying in Barcelona live

"Kostenlose Rundenzeit": Warum Williams schon jetzt für 2027 plant

Formel 1
"Kostenlose Rundenzeit": Warum Williams schon jetzt für 2027 plant

Brünn, Spa, Italien, Ungarn? Wie die DTM 2027 den Kalender erweitern will

DTM
Brünn, Spa, Italien, Ungarn? Wie die DTM 2027 den Kalender erweitern will

"Kann keinen Titel versprechen": Jorge Martin über Aprilia-Teamduell um WM

MotoGP
"Kann keinen Titel versprechen": Jorge Martin über Aprilia-Teamduell um WM

Formel 1 blamiert sich: TV-Regie schickt Marc Marquez in den Ruhestand

Formel 1
Barcelona
Formel 1 blamiert sich: TV-Regie schickt Marc Marquez in den Ruhestand

Warum der 2026er-Hypercar-Slickreifen von Michelin ein Profilmuster hat

24h Le Mans
Warum der 2026er-Hypercar-Slickreifen von Michelin ein Profilmuster hat

Erklärt: Wie Alpine sich das Podest von Monaco zurückholen konnte

Formel 1
Monaco
Erklärt: Wie Alpine sich das Podest von Monaco zurückholen konnte

Longrun-Analyse 24h Le Mans 2026: Wo die Hypercars vor dem Rennen stehen

24h Le Mans
24h Le Mans
Longrun-Analyse 24h Le Mans 2026: Wo die Hypercars vor dem Rennen stehen

Marc Marquez verpasst Q2: Warum Ducati ihm eine andere Aero gibt

Marc Marquez verpasst in Le Mans den direkten Q2-Einzug - Ducati rüstet ihn mit einer anderen Seitenverkleidung aus als die anderen drei GP26-Fahrer

Marc Marquez verpasst Q2: Warum Ducati ihm eine andere Aero gibt

Marc Marquez muss am Samstag im Qualifying in Q1 antreten

Foto: Getty Getty

Mit den Plätzen zwei (Fabio Di Giannantonio), drei (Francesco Bagnaia) und vier (Alex Marquez) verzeichnete Ducati einerseits einen erfolgreichen Trainingstag für den Grand Prix von Frankreich. Andererseits verpasste Weltmeister Marc Marquez als 13. den direkten Q2-Einzug.

Als Marc Marquez seinen letzten Qualifying-Versuch startete, sorgte ausgerechnet sein Teamkollege Bagnaia mit einem Sturz in Kurve 6 für gelbe Flaggen. Marc Marquez brach daraufhin seine Runde ab.

Mit seinen idealen Sektorbestzeiten wäre er theoretisch als Neunter ins Q2 eingezogen. "Die Sache ist", erklärt der Spanier, "dass ich diesen Speed immer noch nicht habe. Ich lag im Bereich zwischen dem fünften und dem zehnten Platz."

"Dort war ich mit dabei, aber ich konnte die Runde nicht sauber zu Ende fahren. Das Motorrad funktioniert ziemlich gut. Es sieht so aus, als würde ich mich im Qualifying etwas schwerer tun als bei der Rennpace."

Marc Marquez weiß, wo das Problem liegt: "Ich habe einige Schwierigkeiten mit dem Gefühl für das Vorderrad, aber ich denke, das liegt eher an meinem Fahrstil. Ich muss einige Dinge ändern, um mich in diesem Punkt zu verbessern."

Er betonte außerdem, dass er abgesehen vom Thailand-Wochenende in der bisherigen Saison nie schnellster Ducati-Fahrer war. In Le Mans hielt er fest, dass er das gleiche technische Paket haben könnte wie im vergangenen Jahr.

"Es stimmt: Wenn ich meine Rundenzeiten vergleiche, bin ich deutlich langsamer. Wenn wir wollten, könnten wir mehr oder weniger dasselbe Motorrad haben. Ich bleibe in dieser Hinsicht gelassen und arbeite weiter in der Box."

"Ich muss versuchen, mich zu verbessern, ohne verrückte Dinge beim Motorrad zu ändern. Einfach fahren und Vertrauen finden", sagt der amtierende MotoGP-Weltmeister. Dennoch nahm Ducati bei der Verkleidung Änderungen vor.

Warum Marc Marquez eine andere Verkleidung fährt

Ursprünglich starteten alle sechs Ducati-Fahrer mit der Verkleidung von 2024 in die Saison. Nun wurden bei den vier GP26-Maschinen die Seitenverkleidungen getauscht - die Winglets blieben gleich.

Bei Marc Marquez wurde die Seitenverkleidung von 2025 montiert, während Alex Marquez und Fabio Di Giannantonio die neue Seitenverkleidung für 2026 erstmals homologierten. Auch Bagnaia probierte diese neue Seitenverkleidung.

"Wir sind in der Lage", sagt Teammanager Davide Tardozzi gegenüber MotoGP.com, "auf die Wünsche jedes Fahrers einzugehen. Das ist etwas, das Ducati und Gigi [Dall'Igna] unbedingt machen müssen."

"Sie müssen auf jeden Fahrer hören, egal ob Werks- oder Satellitenfahrer, und versuchen, ihm das Beste zu geben." Denn jeder Fahrer kann aus einer Fülle an Material sein Paket zusammenstellen.

Marc Marquez

Marc Marquez erklärt, warum er wieder die Seitenverkleidung von 2025 fährt

Foto: AFP

Marc Marquez erklärt die unterschiedlichen aerodynamischen Ansätze so: "Es ist eine technische Entscheidung zusammen mit Ducati. Letztlich geht es in die gleiche Richtung wie bei der Verkleidung, die sie homologieren."

"Aber die Techniker sind der Meinung, dass ich im Vergleich zu 'Diggia', 'Pecco' und Alex andere Körpermaße habe. Sie sind viel größer, und aufgrund meiner Körperhaltung glauben sie, dass dies die richtige Verkleidung für mich ist."

"Sie erfüllt denselben Zweck wie die andere. Letztlich bleibt die Ausrichtung beim Motorrad also dieselbe." Bagnaia erkannte mit der neuen Verkleidung einen kleinen Fortschritt, der sich nach dem Jerez-Test auch in Le Mans bestätigte.

"Die Dinge liefen schon gut, und mit dieser Verkleidung habe ich mich ein bisschen besser gefühlt. Das ist also positiv. Ich habe sie allerdings [beim Sturz] zerstört, also hoffen wir, dass sie morgen wieder verfügbar ist."

Di Giannantonio will sich bei Aero nicht festlegen

Bagnaia räumte allerdings ein, dass er die neue Seitenverkleidung bei Regen nicht verwenden werde. Di Giannantonio ist sich grundsätzlich noch nicht sicher, ob er mit der neuen Verkleidung weitermachen wird.

Der VR46-Fahrer erklärt, dass sich die Aerodynamik stark auf das Motorrad auswirkt: "Es ist nicht so einfach, mit neuen Teilen oder einem veränderten Charakter des Motorrads schnell zu fahren. Aber das haben wir hinbekommen."

Wo hilft die neue Seitenverkleidung? "Es ist gar nicht so eindeutig, dass sie mir hilft", antwortet Di Giannantonio auf diese Frage. "Wenn man genau hinsieht, habe ich sie montiert, wieder abmontiert und dann erneut montiert."

Fabio Di Giannantonio

Fabio Di Giannantonio war auch in Le Mans am Freitag stark unterwegs

Foto: Getty Images Europe

"Wir analysieren das noch. Es ist nämlich so: Man verbaut neue Teile und verbessert sich in einigen Bereichen, fühlt sich aber in anderen weniger wohl. Manchmal könnte man sich insgesamt steigern, wenn man die Teile am Motorrad ließe."

"Es ist also eine wirklich heikle Phase. Es ist echt schwierig. Das hat nichts damit zu tun, dass ich etwas verheimlichen möchte, aber es ist wirklich schwer zu sagen: Ja, in diesem Bereich bringt es eine Verbesserung."

"Bei jedem Paket, das wir an die Strecke bringen, gibt es in einigen Bereichen ein Ja und in anderen ein Nein. Es ist also wirklich eine sehr heikle Angelegenheit. Daher weiß ich noch nicht, ob wir morgen die Zeit haben werden, das zu bestätigen."

"Oder ob wir vielleicht einen Schritt zurückgehen und sie uns für die kommenden Rennen aufsparen." Dennoch hinterließen im Freitagstraining vor allem Di Giannantonio und Alex Marquez einen starken Eindruck.

Jerez-Sieger Alex Marquez betont jedoch, dass die Bedingungen in Le Mans für Ducati nicht so günstig sind wie zuletzt in Spanien: "Wir sind nicht auf dem Stand von Jerez, denn wenn wir so weit wären wie in Jerez, wäre das fantastisch - aber dort sind wir nicht. Trotzdem stimmt es, dass wir nicht schlecht dastehen."

Vorheriger Artikel MotoGP-Training Le Mans 2026: Johann Zarco Schnellster, Marc Marquez in Q1
Nächster Artikel MotoGP-Paddock Inside: Honda in Le Mans überraschend stark

Aktuelle News