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Rennbericht

Martin knackt Bagnaia in Kurve 8: "Knapp, aber die einzige Möglichkeit"

Jorge Martin gewinnt am Sachsenring seinen vierten Sprint in diesem Jahr - Wie er sein Manöver an Francesco Bagnaia bewertet und was er für Sonntag erwartet

Martin knackt Bagnaia in Kurve 8: "Knapp, aber die einzige Möglichkeit"

Nach Francesco Bagnaias Doppelsieg in Assen vor einer Woche konnte Jorge Martin am MotoGP-Samstag auf dem Sachsenring zurückschlagen. Wie im vergangenen Jahr gewann der Pramac-Pilot das Sprintrennen und machte in der WM wieder fünf Punkte auf Bagnaia gut, der nicht über Platz drei hinauskam.

Dabei lag Martin, der von der Poleposition startete, zu Beginn des Rennens nur an dritter Stelle. Direkt in der ersten Kurve schlüpften Bagnaia und Miguel Oliveira innen durch.

Doch Martin gelang es, sich schnell wieder in Führung zu bringen. In der zweiten Runde ging er in Kurve 1 an Oliveira vorbei. Einen Umlauf später versuchte er es dort auch an Bagnaia, musste aber zunächst zurückstecken. Mit einem aggressiven Manöver in Kurve 8 ließ er seinen ersten Verfolger in der WM schließlich hinter sich.

Martin: Nicht viele Manöver in Kurve 8

"Es war ein schönes Überholmanöver", sagt Martin zu seiner Attacke. "Und es war an einer Stelle, an der ich ehrlich gesagt nie erwartet hätte, dass ich ihn überholen kann."

"In Kurve 8 sieht man hier nicht viele Überholmanöver, und an Bagnaia noch weniger", weiß Martin. "Im Vorjahr habe ich dort Marini überholt. Es gegen Pecco zu schaffen, war cool. Es war ein bisschen knapp, aber es war die einzige Möglichkeit mit ihm."

"Ich glaube, er hat seine Reifen geschont, ich aber nicht. Wäre ich in Führung gewesen, hätte ich das Gleiche getan. Aber als derjenige, der hinten lag, musste ich es probieren."

Martins Gefühl am Samstag nicht bei 100 Prozent

"Ich hatte zwar das Gefühl, am Hinterrad etwas wenig Grip zu haben", räumt Martin ein, "aber ich war froh diese Positionen zurückzugewinnen. Denn zu Beginn war ich schon etwas überrascht, dass ich nur auf Platz drei lag. Meine Strategie war eine andere."

Einmal in Führung, behauptete der WM-Leader diese bis ins Ziel, auch wenn der Druck der Verfolger hoch blieb. Einen Vorsprung wie vor einem Jahr, als Martin knapp zwei Sekunden vor Bagnaia gewann, konnte der Spanier dieses Mal nicht herausfahren.

Oliveira fehlten am Ende nur 0,676 Sekunden. "Ich habe versucht, nach und nach eine Lücke zu öffnen. Ich wusste, dass es ein hartes Rennen werden würde und dass der Reifenverbrauch sehr hoch ist, und so war es dann auch. In den letzten Runden hatte ich zwar einen gewissen Vorsprung, aber ich fühlte mich nicht ganz wohl", so Martin.

Starker Wind Erklärung für teils seltsame Linien

Dabei habe auch der Wind eine Rolle gespielt: "Bei diesem Wetter ist es schwierig, das Motorrad zu stoppen und die Linien zu schließen. Sobald man das Motorrad ein wenig anhebt, wird man von der Luft nach außen gedrückt", erklärt der Pramac-Pilot.

"Wenn man versucht, die Linie zu schließen, leiden die Reifen. Am Ende bin ich also sehr oft nach außen getrieben worden, was nicht ideal war, aber besser als hoher Verschleiß."

Mit Blick auf den Rennsonntag hofft Martin, "dass ich das Gefühl für die Front verbessern kann". "Wenn wir das schaffen, denke ich, dass wir eine bessere Chance haben werden."

"Wir werden auch sehen, wie sich die Aprilia gegen Ende des Rennens entwickeln wird. Pecco und ich fahren auf der Ducati, also wird es ähnlich wie im letzten Jahr sein, denke ich. Aber das Rennen ist sehr, sehr lang, also werden wir sehen, wie weit wir kommen können. Aber ich hoffe, dass ich mich ein bisschen wohler fühle."
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