Maverick Vinales fehlt in Jerez: Tech3-KTM nur mit einem Motorrad am Start
Maverick Vinales fehlt in Jerez: Die Genesung nach seiner Schulter-OP dauert an - Auch Ersatzfahrer Pol Espargaro fällt verletzt aus - Tech3 startet nur mit Bastianini
Maverick Vinales wird sein Heimrennen in Jerez verpassen
Foto: Red Red
Maverick Vinales wird nach seiner Schulteroperation den Grand Prix von Spanien am kommenden Wochenende verpassen. Der Spanier musste zuletzt das Rennwochenende in den USA nach dem ersten Freitagstraining abbrechen.
Eine Schraube, die ihm nach seinem Sturz auf dem Sachsenring im vergangenen Jahr eingesetzt worden war, hatte sich gelockert. Sie wurde Anfang April bei einem Eingriff entfernt.
Ursprünglich war geplant, bis Jerez wieder fit zu sein. Die Genesung dauert jedoch noch an. "Es ist natürlich enttäuschend, an diesem Wochenende in Jerez nicht antreten zu können", sagt Vinales.
"Es ist ein wichtiges Rennen für mich und das erste meiner Heimrennen in dieser Saison. Ich kenne meinen Körper aber gut, und im Moment hat die Genesung oberste Priorität."
"Damit ich in bestmöglicher Verfassung für den Rest der Saison zurückkommen kann. Alles entwickelt sich in die richtige Richtung, und das Ziel ist, für Le Mans bereit zu sein." Der Grand Prix von Frankreich findet am 10. Mai statt.
Das Tech3-KTM-Team wollte in Jerez als Ersatz Pol Espargaro nominieren. Doch der Testfahrer hat sich an der Hand verletzt und wird deshalb nicht fahren können. Tech3 tritt in Jerez somit nur mit Enea Bastianini an.

Pol Espargaro kann wegen einer Handverletzung nicht einspringen
Foto: Icon Sportswire
"Es ist nie eine einfache Entscheidung", sagt KTM-Motorsportchef Pit Beirer, "mit nur einem Motorrad an den Start zu gehen, aber in diesem Fall ist es die richtige Entscheidung. Maverick muss die Zeit bekommen, um sich vollständig zu erholen."
"Leider hat Pols Verletzung die naheliegendste Ersatzoption ausgeschlossen. Gemeinsam mit Tech3 haben wir sorgfältig geprüft, was für Jerez möglich ist, müssen aber auch das Gesamtbild des Projekts im Blick behalten."
Tech3-CEO Günther Steiner ergänzt: "Wir haben uns die Alternativen angesehen, müssen aber auch vernünftige Entscheidungen treffen, die für das Team und das übergeordnete Projekt die richtigen sind."
"Das Positive ist, dass Enea mit gutem Schwung aus Austin in dieses Wochenende geht. Das gibt uns eine solide Basis, auf der wir aufbauen können, wenn der europäische Teil der Saison beginnt."
Bastianini wurde zuletzt in Austin im Sprint Dritter und im Grand Prix Sechster. In der Teamwertung belegt Tech3 nach drei Rennwochenenden den achten Platz.
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