Maverick Vinales nach OP erleichtert: "Fühlt sich schon besser an"
Nach starken Schmerzen und dem Aus beim US-GP ist Tech3-Pilot Maverick Vinales erfolgreich an der Schulter operiert worden - Was sich der Spanier jetzt vornimmt
Maverick Vinales hofft, beim Grand Prix in Jerez zurückkehren zu können
Foto: Icon Icon
Erleichterung für Maverick Vinales: Der Tech3-KTM-Pilot ist am Dienstag erfolgreich an der Schulter operiert worden. Dabei wurde eine gelockerte Schraube aus seiner linken Schulter entfernt. Der Eingriff verlief ohne Komplikationen.
Die Operation wurde im Hospital of Sassuolo von einem Ärzteteam um Giuseppe Porcellini durchgeführt, nachdem Vinales direkt aus Texas nach Italien gereist war.
Kurz nach dem Eingriff meldete sich der Spanier selbst zu Wort und zeigte sich erleichtert: "Nun ... das fühlt sich schon besser an. Die Schraube ist draußen und die Operation ist gut verlaufen. Vielen Dank an Dr. Porcellini, Dr. Padolino und Dr. Giorgini, dass sie sich um mich gekümmert haben. Jetzt ist es Zeit, sich auf die Genesung zu konzentrieren und zu 100 Prozent zurückzukommen. Comeback loading."
Hintergrund des Eingriffs war ein Problem, das vom vergangenen Jahr herrührte: Nach seinem Sturz am Sachsenring 2025 war in Vinales' Schulter eine Schraube eingesetzt worden, die sich nun gelockert hatte und starke Schmerzen verursachte.
Diese machten sich zuletzt auch beim US-Grand-Prix bemerkbar. Dort musste Vinales nach dem Freitagstraining vorzeitig aufgeben und trat erst gar nicht mehr an.
Die Verletzung könnte auch eine Erklärung für seinen bislang enttäuschenden Saisonstart liefern. In den ersten drei Rennen des Jahres blieb der Tech3-Pilot ohne Punkte, obwohl er mit hohen Erwartungen in seine zweite Saison auf der RC16 gegangen war.
Während Teamkollege Enea Bastianini bereits ein Podium einfahren konnte und Werkspilot Pedro Acosta konstant vorne mitmischt, blieb Vinales hinter den Erwartungen.
Dabei hatte er zu Saisonbeginn noch als stärkster KTM-Fahrer über beide Teams hinweg gegolten. Allerdings verfolgte er bei den ersten drei Überseerennen einen eigenen technischen Ansatz, unter anderem mit einem speziellen Chassis, das sich von den Lösungen der anderen KTM-Piloten unterschied. Noch vor seinem Ausfall in den USA hatte er erwogen, diesen Weg wieder zu verwerfen.
Zunächst wollte Vinales seine körperlichen Probleme nicht als entscheidenden Faktor gelten lassen, da er sich bei den Tests noch wohl auf dem Motorrad gefühlt hatte. Doch in Austin räumte er ein, dass es "nur einen Grund geben kann" für seine ausbleibenden Ergebnisse - ein klarer Hinweis auf seine Schulterverletzung.
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