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Maverick Vinales: Zweifel an Aprilia der Grund für den Wechsel zu KTM

Beim MotoGP-Event in Assen erklärt Maverick Vinales, warum er das Aprilia-Werksteam verlässt: In KTM sieht der Spanier den zukünftigen Platzhirsch

Maverick Vinales: Zweifel an Aprilia der Grund für den Wechsel zu KTM

In der Pause zwischen den MotoGP-Wochenenden in Mugello und Assen fügten sich einige Teile des Transferpuzzles für die Saison 2025. KTM verkündete, dass Maverick Vinales und Enea Bastianini das Tech-3-Team bilden werden (zur Meldung). Vor dem Trainingsauftakt in Assen sprachen die KTM-Neuzugänge der Saison 2025 erstmals über den bevorstehenden Wechsel.

Vinales opfert den Werksfahrer-Status bei Aprilia, um bei Tech 3 unterzukommen. "Ich bin meinem Instinkt gefolgt", begründet Vinales seine Entscheidung und sieht bei KTM mehr Potenzial als bei Aprilia: "Ich konnte erkennen, wie es sich in der Zukunft entwickeln wird. Deshalb war es für mich die richtige Entscheidung."

Der 29-jährige Spanier betont, dass es keine Kurzschluss-Reaktion war, weil Aprilia ihn nicht über die Verpflichtung von Jorge Martin informiert hatte. Bereits im Frühjahr bekam Vinales' Vertrauen in seinen aktuellen Arbeitgeber einige Risse.

Nach Austin-Dominanz: Gedanken an einen Markenwechsel

Nach der dominanten Vorstellung beim MotoGP-Event in Texas erlebte Vinales in Jerez ein durchwachsenes Wochenende. "Ich erkannte in Austin, welches Potenzial ich haben kann. Das nicht bei mehr Rennen zeigen zu können, bedeutet etwas", bemerkt er.

 

"In Jerez dachte ich darüber nach. Es war mir unsicher, ob ich weitermachen soll", beschreibt er. "Nach Austin war ich etwas schockiert. Es gefällt mir nicht, nur in einem von 20 Rennen so stark zu sein. Ich würde es gern öfter zeigen, weil ich denke, dass ich in der Lage dazu bin. Ich habe viel darüber nachgedacht."

Maverick Vinales

Auf die Freude von Austin folgte Ernüchterung

Foto: Motorsport Images

Eigentlich wollte sich Vinales mehr Zeit lassen, um sich final zu entscheiden. Doch die schnellen Entwicklungen auf dem Fahrermarkt zwangen den ehemaligen Moto3-Weltmeister dazu, sich noch vor Assen über seine Zukunft klar zu werden.

"Mein Plan war, bis zum Sommer abzuwarten und in Ruhe zu entscheiden. Doch der Markt entwickelte sich sehr schnell. Aprilia war sehr schnell bei der Verpflichtung von Jorge", kommentiert Vinales. "Jorge und Maverick hätten ein sehr gutes Team bilden können, doch ich hatte mich bereits vor Mugello entschieden."

Laut Maverick Vinales kann KTM die neue Benchmark werden

Mit Blick auf die Ergebnisse ist der Wechsel von Aprilia zu Tech-3-KTM aus sportlicher Sicht nicht unbedingt ein Aufstieg. Doch Vinales ist überzeugt, dass KTM für die Zukunft besser aufgestellt ist als Aprilia.

"Es ist schwer, zu sagen, welcher Hersteller besser ist. Ich fuhr in den vergangenen vier Jahren nur für Aprilia und kann nicht urteilen. Ich versuche aber natürlich, die für mich beste Entscheidung zu treffen. Und diesbezüglich bin ich mir sehr sicher", so Vinales.

Brad Binder

Wird die KTM RC16 zur neuen Benchmark in der MotoGP?

Foto: Motorsport Images

Für Vinales ist klar, dass KTM der Hersteller sein wird, der Ducatis Vormachtstellung beenden kann. Doch KTM-intern hat er starke Konkurrenz. Sensations-Rookie Pedro Acosta steigt 2025 ins KTM-Werksteam auf und bildet mit Brad Binder ein schlagkräftiges Duo. Aber bei Tech 3 erhält Vinales mit Bastianini starke Konkurrenz. "Ich möchte mich dieser Herausforderung stellen und sie meistern", so der Noch-Aprilia-Pilot.

Aleix Espargaro wollte Maverick Vinales für Aprilia begeistern

Aprilia geht mit zwei neuen Fahrern in die MotoGP-Saison 2025. Aleix Espargaro hatte die Hoffnung, dass Vinales dem Team treu bleibt: "Ich rief Maverick an und meinte, dass Aprilia das stärkste Team des gesamten Fahrerlagers haben wird und er und Jorge die Meisterschaft gewinnen können. Doch er dachte bereits über einen Wechsel nach."

Aleix Espargaro, Maverick Vinales

Aleix Espargaro hatte den Wunsch, dass Maverick Vinales bei Aprilia bleibt

Foto: Aprilia

"Ich wünsche ihm, dass er es schafft, mit vier Herstellern zu gewinnen", so Aleix Espargaro. "Ich arbeitete sehr lange mit ihm und hatte nie ein Problem mit ihm. Wir haben eine sehr gute Beziehung zueinander. Aprilia ist jetzt so gut, weil Maverick und ich so gut gearbeitet haben. Es ist schade, dass er nicht mit Jorge ein Team bilden wird. Doch ich wünsche ihm viel Glück."

Warum hat sich Enea Bastianini nicht für Aprilia entschieden?

Auf die Frage, warum sich Enea Bastianini nicht für Aprilia entschieden hat, reagierte der Italiener ausweichend. "Ich habe mich sehr zeitig entschieden. Man darf nicht zu lange überlegen. KTM war für mich die richtige Entscheidung für mich und meine Zukunft. Deshalb habe ich mich dafür entschieden."

Enea Bastianini

Enea Bastianini wird bei Tech-3-KTM neuer Teamkollege von Maverick Vinales

Foto: Motorsport Images

Von Ducati wurde er in Mugello informiert, dass er 2025 seinen Platz an Marc Marquez verlieren wird. "Nach Mugello traf Ducati die Entscheidung. Der Markt entwickelte sich wirklich sehr schnell. Die Entscheidung war schwierig, weil ich wirklich solide Optionen hatte. Bei Tech 3 erkannte ich das Potenzial, gewinnen zu können. Ich spürte große Motivation", beschreibt Bastianini

Im Tech-3-Team, das nach einem GasGas-Intermezzo wieder unter dem KTM-Label antreten wird, erhält Bastianini aktuelles Werksmaterial. "Wir werden gute Unterstützung vom Werk erhalten. Deshalb habe ich diese Entscheidung getroffen", begründet der ehemalige Moto2-Weltmeister.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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