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Mehr Druck wegen Marquez-Siegen? Bagnaia lenkt Druck in Motivation um

Auf Grund der Erfolge von Marc Marquez fühlen sich die Kritiker bestätigt, dass Francesco Bagnaia kein absoluter Spitzenfahrer ist: Was der Italiener dazu sagt

Mehr Druck wegen Marquez-Siegen? Bagnaia lenkt Druck in Motivation um

Francesco Bagnaia versucht, Druck in Motivation umzuwandeln

Foto: Gold Gold

Das mit Spannung erwartete Teamduell bei Ducati ging bisher klar zu Gunsten von Neuzugang Marc Marquez aus. Bei den bisherigen vier Grand-Prix-Wochenenden der MotoGP-Saison 2025 entschied der spanische Ausnahmekönner sieben der acht Rennen (drei Grands Prix und vier Sprints) für sich. Ein Sturz beim Rennen in Austin verhinderte eine komplett makellose Bilanz.

Vizeweltmeister Francesco Bagnaia stand bei den zurückliegenden Rennwochenenden klar im Schatten des neuen Teamkollegen. Erstmals seit seinem Wechsel ins Ducati-Werksteam beißt sich Bagnaia am eigenen Teamkollegen die Zähne aus. Bagnaias Kritiker fühlen sich bestätigt.

Doch was meint der zweimalige MotoGP-Champion zu den Kommentaren? "Zum Glück höre ich nicht allzu sehr auf das, was die Leute sagen", bemerkt der Italiener, der weder auf die Kommentare von Fans, Ex-Kollegen oder auf die von ehemaligen oder aktiven MotoGP-Ingenieuren etwas gibt.

"Manchmal äußern sich Fahrer oder Ex-Fahrer, die langsam in Vergessenheit geraten, nur um sich wieder in Erinnerung zu bringen. Sie sagen dann Dinge, die ich anders sehe. Das sind dann auch einige Techniker oder Ex-Ingenieure, die hier noch arbeiten", so Bagnaia.

"Ich höre da nicht hin - aber manchmal gefällt es mir sogar", bemerkt die Startnummer 63 und erklärt, dass die negativen Kommentare auch ein Antrieb sein können: "Der Druck ist immer da. Und wenn man schnell ist, reden die Leute über einen - im Guten wie im Schlechten. Dass über mich gesprochen wird, bedeutet, dass ich gute Arbeit leiste."

"Ich werde weiter hart daran arbeiten, immer schneller und konkurrenzfähiger zu werden. Und ich will, dass mich der Druck meine gesamte Karriere begleitet", gibt sich Bagnaia kämpferisch.

Bei den zurückliegenden Rennwochenenden in Buriram, Termas de Rio Hondo, Austin und Lusail sammelte Bagnaia 97 Punkte. Er gewann das Rennen in Austin, nachdem Marc Marquez in Führung liegend ausschied. Aus eigener Kraft war Bagnaia bisher keine große Gefahr für Marquez, der mit 123 Punkten die WM anführt. Vor allem in den Sprintrennen fiel es Bagnaia schwer, Impulse zu setzen.

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