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Mehr Fahrer als alle anderen Hersteller: Ducati will MotoGP-Struktur beibehalten

Ducati rüstet als einziger Hersteller sechs Fahrer aus, doch das wird langfristig nicht so bleiben - Für die Rookies gibt es ausgeklügelte Aufstiegsmöglichkeiten

Mehr Fahrer als alle anderen Hersteller: Ducati will MotoGP-Struktur beibehalten

Die Vorteile, die ein Hersteller hat, wenn er möglichst viele Fahrer im Feld ausrüstet, liegen auf der Hand. Mehr Informationen von verschiedenen Fahrern sorgen für eine beschleunigte Entwicklung. Zudem kann ein Hersteller junge Fahrer ausprobieren und ihnen intern Aufstiegsmöglichkeiten anbieten.

Ducati ist der Hersteller, der die meisten Fahrer ausrüstet. Auch in der MotoGP-Saison 2021 gehen sechs Desmosedicis an den Start. Jack Miller und Francesco "Pecco" Bagnaia wechselten von Pramac ins Werksteam. Johann Zarco gelang der Aufstieg von Esponsorama zu Pramac. Die restlichen drei Plätze werden von den Rookies Jorge Martin, Enea Bastianini und Luca Marini belegt. Doch wie lange kann diese Kundenteam-Struktur erhalten werden?

"Es ist sehr schwierig, vorherzusagen, wie lange wir mit drei Teams weitermachen können", kommentiert Ducati-Corse-Chef Luigi Dall'Igna und reagiert auf die Strategie von MotoGP-Rechteinhaber Dorna. Langfristig soll jeder Hersteller ein Werksteam und ein Kundenteam ausrüsten. Somit kommt ein Feld von 24 Fahrern zustande.

Wann muss Ducati ein Kundenteam "opfern"?

"Früher oder später müssen wir mit vier Fahrern auskommen", ist sich Dall'Igna bewusst. "Das ist die Zukunft. Wir möchten, so lang es geht mit dieser Konfiguration weitermachen, weil es uns Vorteile verschafft, sechs Fahrer im Feld zu haben. Wir erhalten mehr Informationen, was die technische Seite angeht. Das hilft uns bei der Entwicklung der Maschine."

Bei Ducati werden auch die Fahrer in den Kundenteams direkt unterstützt. Sportdirektor Paolo Ciabatti erklärt: "Alle sechs Fahrer stehen direkt bei Ducati unter Vertrag. Die beiden Werks-Piloten und die beiden Pramac-Piloten erhalten identisches Material. Die beiden Fahrer im Esponsorama-Team werden die jüngste Entwicklungsstufe der 2019er-Maschine fahren - die gleiche Ausbaustufe, die von Johann Zarco im finalen Teil der Saison 2020 verwendet wurde."

Wichtige Ingenieure sollen mit den Fahrern aufsteigen

"Alle Fahrer werden von einem Ducati-Crewchief und einem Ducati-Elektronik-Ingenieur betreut", stellt Ciabatti klar. Ducati verfolgt den Plan, das sich junge Fahrer, wie zum Beispiel Enea Bastianini oder Luca Marini im Esponsorama-Team, nicht umgewöhnen müssen, wenn sie Ducati-intern aufsteigen.

Luigi Dall'Igna

Luigi Dall'Igna verfolgt eine andere Philosophie als die restlichen Hersteller

Foto: Ducati

"Wir verfolgen eine andere Philosophie als die restlichen Hersteller", schildert Luigi Dall'Igna. "Ich wünsche mir, dass ein Fahrer, der seine Karriere bei Ducati beginnt, seinen Crewchief und seinen Elektronik-Ingenieur mitnimmt, wenn er seine Karriere bei Ducati fortsetzt, wie es bei 'Pecco' und Jack war."

"Wenn ein Fahrer das Team wechselt, dann nimmt er auch seinen Crewchief und seinen Elektronik-Ingenieur ins neue Team mit. Das ist eine gute Herangehensweise aus Sicht des Fahrers. Das möchten wir weiterhin so machen", erklärt der Ducati-Rennleiter.

Mit Bildmaterial von Ducati.

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Urheber Sebastian Fränzschky