Zum Hauptinhalt springen

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Für Dich empfohlen

Williams-Blockade und Zeitstrafe: Hülkenberg ohne Punkte in Monaco

Formel 1
Monaco
Williams-Blockade und Zeitstrafe: Hülkenberg ohne Punkte in Monaco

Pech im WM-Duell? Russell spricht über Desaster in Monaco

Formel 1
Monaco
Pech im WM-Duell? Russell spricht über Desaster in Monaco

Warum Hamilton und Hadjar ihre Monaco-Podien behalten durften

Formel 1
Monaco
Warum Hamilton und Hadjar ihre Monaco-Podien behalten durften

Zu früh gefreut: Cadillac verliert ersten WM-Punkt durch Strafe

Formel 1
Monaco
Zu früh gefreut: Cadillac verliert ersten WM-Punkt durch Strafe

Monaco in der Analyse: Alpine geht gegen Strafen vor!

Formel 1
Monaco in der Analyse: Alpine geht gegen Strafen vor!

Laut FIA: Pit-Lane-Speeding-Strafen kein technischer Fehler

Formel 1
Laut FIA: Pit-Lane-Speeding-Strafen kein technischer Fehler

Die Qualifying-, Sprint- und Rennduelle der Formel-1-Saison 2026

Formel 1
Die Qualifying-, Sprint- und Rennduelle der Formel-1-Saison 2026

Podestplatz gestohlen? Gasly verliert dritten Platz durch Zeitstrafen

Formel 1
Monaco
Podestplatz gestohlen? Gasly verliert dritten Platz durch Zeitstrafen

"Mehr Fahrer als Motorrad": Martin und Bezzecchi über Aprilia vs. Ducati

Ein Abreißvisier ruinierte Marco Bezzecchis Jerez-Sprint - Im Grand Prix zeigt er sich stark - Doch gegen Alex Marquez ist er machtlos: "Er war wirklich, wirklich gut"

"Mehr Fahrer als Motorrad": Martin und Bezzecchi über Aprilia vs. Ducati

Marco Bezzecchi vergrößerte mit Platz zwei seinen WM-Vorsprung

Foto: Getty Getty

Nach fünf Grands Prix ist die Siegesserie von Marco Bezzecchi und Aprilia zu Ende gegangen. Trotzdem feierte der Italiener nach dem zweiten Platz beim Grand Prix von Spanien in Jerez, denn im Sprint war überhaupt nichts für ihn gelaufen.

Als Alex Marquez am Samstag am Ende der Aufwärmrunde in der Zielkurve ein Abreißvisier wegwarf, verfing es sich am vorderen Kotflügel von Bezzecchis Motorrad und blieb dort kleben.

Am Startplatz fiel es dann vor seine Reifen herunter. Deshalb hatte er beim Start viel Wheelspin und verlor viele Plätze. Auf der nassen Strecke schied Bezzecchi schließlich durch einen Sturz aus.

Im trockenen Grand Prix präsentierte er sich mit Medium-Reifen stark. Nur gegen Alex Marquez hatte er keine Chance. "Ich bin zufrieden", sagt Bezzecchi. "Es war ein wichtiges Rennen, schwierig, weil dieses Wochenende nicht das beste für uns war."

"Wir haben am Freitag ordentlich angefangen, aber wir hatten eine Strategie, am Freitag mit dem Soft-Reifen zu arbeiten, in der Erwartung, am Samstag mit dem Medium zu arbeiten. Leider hat uns der Regen am Samstag behindert."

"Wir hatten deshalb einige Zweifel, aber zum Glück war das Motorrad beim Start in Ordnung. Alex war einfach zu stark für mich. Das habe ich sofort gemerkt, als er mich überholt hat."

Marco Bezzecchi

Bezzecchi war von Beginn an klar, dass Alex Marquez schneller war

Foto: Getty Images Europe

"Ich habe ihn in Kurve zehn gesehen und mir gesagt: Der wird sicher gewinnen, denn er ist wirklich, wirklich gut gefahren. Also ja, ich bin froh, diesen zweiten Platz geholt zu haben."

"Alex war hier schon im vergangenen Jahr besonders schnell. Er war sehr gut beim ersten Bremspunkt in Kurve eins, aber besonders in den schnellen und fließenden Sektoren drei und vier war er sehr schnell."

Jorge Martin: Es geht mehr um die Fahrer

Ducati belegte in Jerez den ersten und dritten Platz. An Aprilia gingen die Plätze zwei, vier, fünf und sechs. Das Duell der italienischen Marken prägte auch den Europaauftakt. KTM und die japanischen Hersteller spielten keine große Rolle.

"Es gibt keinen Abstand", findet Jorge Martin, der Vierter wurde. "Die Aprilia und die Ducati sind unterschiedlich. Eine ist in einem Bereich schneller, die andere in einem anderen."

"Hier zum Beispiel scheinen sie in den schnellen Kurven schneller gewesen zu sein, was normalerweise umgekehrt ist. Ich denke also, es liegt mehr an den Fahrern, die sich an die Strecke und an das Motorrad anpassen."

Jorge Martin, Johann Zarco

Jorge Martin fuhr bei seinem Heimrennen als Vierter ins Ziel

Foto: Getty Images Europe

"Von Freitag bis Sonntag steckt sehr viel Arbeit darin. Am Ende des Wochenendes ist also jeder ziemlich konkurrenzfähig. Ich glaube, es wird die ganze Saison so sein: Ducati gegen Aprilia - oder Marquez gegen Martin gegen Bezzecchi."

"Im Moment geht es also mehr um den Fahrer als um das Motorrad", glaubt Martin. In der Herstellerwertung führt Aprilia nach vier Rennwochenenden mit 19 Punkten Vorsprung vor Ducati.

In der Fahrerwertung vergrößerte Bezzecchi seinen Vorsprung gegenüber Teamkollege Martin auf elf Punkte. Bester Ducati-Fahrer ist Fabio Di Giannantonio auf Platz drei, der aber schon 30 Zähler zurückliegt.

Der Montagstest in Jerez ist für beide Marken wichtig, um die neuesten Entwicklungen für die 1.000er-Prototypen zu implementieren. Die Liste ist bei beiden Marken lang.

"Die Fabrik in Noale hat extrem hart gearbeitet und uns viele Teile zum Ausprobieren mitgebracht", sagt Bezzecchi und nennt ein Detail: "Die Stabilität ist etwas, woran wir noch arbeiten."

"Im schnellen Teil leide ich vielleicht ein bisschen. Das war für mich der größte Unterschied zwischen mir und Alex - abgesehen von seinen Linien, die wirklich sehr gut waren."

"Also insgesamt viele, viele Dinge auszuprobieren, nicht nur ein einziges Hauptziel, sondern viele." In zwei Wochen geht es in Le Mans weiter, wo Bezzecchi 2023 als Ducati-Fahrer gewonnen hat.

Vorheriger Artikel Alex Marquez dominiert in Jerez: Wie er den Unterschied gemacht hat
Nächster Artikel Acosta und KTM chancenlos: "Froh, das Wochenende beendet zu haben"

Aktuelle News