Mir und Rins in Startreihe zwei: Hat Suzuki die Qualifying-Schwäche gelöst?

Joan Mir erkennt Fortschritte bei Suzuki, aber die zuletzt guten Qualifyings könnten auch mit der Streckencharakteristik zu tun haben - Auch Alex Rins unschlüssig

Mir und Rins in Startreihe zwei: Hat Suzuki die Qualifying-Schwäche gelöst?

Beide Suzuki-Fahrer qualifizierten sich beim MotoGP-Saisonfinale in Valencia für die zweite Startreihe. Joan Mir raste auf Startplatz vier. Alex Rins stellte zunächst in Q1 die Bestzeit auf und qualifizierte sich dann als Sechster. Schon am vergangenen Wochenende hatte Mir in Portimao mit Startplatz drei für ein Highlight gesorgt. Hat Suzuki die Qualifying-Schwäche gelöst?

"Von Aragon auf Misano haben wir etwas verstanden", meint Mir. "Mit einem neuen Reifen hatten wir immer Probleme, der Reifen hat für das Qualifying nie funktioniert. Seit Aragon habe ich das Gefühl, dass wir den Reifen besser nutzen."

"Der Misano-Test war auch wichtig, um mit der zweiten Generation des Ride-Height-Systems zu arbeiten. Wir haben jetzt ähnliche Tools wie die Konkurrenz. Es ist von allem etwas." Mir glaubt, dass Suzuki beim Gesamtpaket kleine Fortschritte geschafft hat.

Aber der Weltmeister von 2020 sagt auch: "Normalerweise hat die Suzuki auf dieser Strecke immer gut funktioniert. Das ist jetzt keine Ausnahme. Ich denke, wir haben ein gutes Potenzial." Der Aufwärtstrend im Qualifying könnte auch mit der Streckencharakteristik zusammenhängen.

Alex Rins

Das weiterentwickelte Ride-Height-System funktioniert nun besser

Foto: Motorsport Images

Rins will deshalb die Situation nicht endgültig bewerten: "Diese Strecke passt gut für uns, aber auch Portimao. Wenn wir aber heute zum Beispiel in Katar gewesen wären, dann hätten wir Mühe gehabt." Vor einem Jahr hat Mir in Valencia seinen bisher einzigen MotoGP-Sieg gefeiert.

Für das morgige Rennen stehen die beiden Suzuki-Fahrer hinter einer Ducati-Wand. Kein einfacher Gegner für die GSX-RR. "Im Rennen werde ich kämpfen", kündigt Mir an. "Mein Gefühl ist gut und alles ist okay. Ich will das letzte Rennen genießen."

Genauso sieht es auch Rins: "Wir haben eine gute Rennpace. Das Problem ist, dass alle eine gute Pace haben. Wir müssen abwarten, was uns Ducati erlaubt. Wir müssen uns eine gute Strategie zurechtlegen." Welche das ist, das wollte Rins am Samstag nicht verraten.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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