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Franco Morbidelli feiert in Argentinien sein Comeback auf dem MotoGP-Podest - Der VR46-Pilot verrät: Er zweifelte während der Durststrecke auch an sich selbst

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Franco Morbidelli ist nach langer Durststrecke zurück auf dem Podest

Foto: VR46 Riders Academy

Lange 1.414 Tage dauerte, bis Franco Morbidelli am vergangenen Sonntag einen Motorrad-Grand-Prix wieder auf dem Podium abschloss. Nach Verletzungen, Team- und Markenwechsel kam der VR46-Pilot beim MotoGP-Rennen in Argentinien - zum ersten Mal seit Jerez 2021 - als Dritter ins Ziel.

Dabei hatte das Rennwochenende für den Italiener gar nicht mal so vielversprechend begonnen. Er verpasste den direkten Q2-Einzug und musste sich durch Q1 eine Runde weiterkämpfen. Hinzu kamen körperliche Beschwerden - Übelkeit und Kopfweh.

Kam er im Sprint noch auf Platz sieben ins Ziel, arbeitete er sich am Sonntag in der Frühphase des Rennens bereits auf Rang drei nach vorn und nutzte dabei den Vorteil des weichen Hinterreifens. Auch wenn dieser hinten raus abbaute, gelang es Morbidelli den Podestplatz gegenüber Francesco Bagnaia zu behaupten.

"Ich bin unglaublich glücklich über dieses Wochenende. Wir haben nicht gut angefangen, und zudem habe ich mich am Samstag krank gefühlt, also wurde es von 'so lala' zu 'noch schlimmer'", verrät der Italiener. "Ich musste auch durch Q1."

Reifenwahl zahlte sich für Morbidelli aus

"Als ich mich für den weichen Reifen entschieden habe, wusste, dass ich am Anfang des Rennens alles geben musste, um so viele Positionen wie möglich gutzumachen", erklärt er weiter. "Danach habe ich einfach versucht, das Tempo zu kontrollieren, und ich habe gesehen, dass ich das ziemlich gut konnte."

Für die beiden Marquez-Brüder vor ihm reichte seine Pace aber nicht: "Ich konnte die beiden nicht mehr einholen, ich konnte sie nur von hinten beobachten. Es war ein schönes Duell zwischen ihnen, sie haben sich einen tollen Kampf geliefert."

Für die Zukunft will Morbidelli vor allem daran arbeiten, das Wochenende besser zu beginnen und die Zeitattacke zu optimieren, um etwas weiter vorne zu starten. "Das sind Dinge, die uns noch fehlen, um an diese beiden heranzukommen."

Dass er sein erstes Podium nach so langer Zeit ausgerechnet in Südamerika und mit dem VR46-Team feiern konnte, bedeutet Morbidelli viel. Schließlich hat er brasilianische Wurzeln und war das erste offizielle Mitglied der Fahrerakademie von Valentino Rossi. Seit dieser Saison trägt er seine Teamfarben in der MotoGP.

"Es fühlt sich einfach fantastisch an", schwärmt Morbidelli und erklärt: "Das Team hat eine großartige Verbindung zu diesem Ort. Ich habe generell eine starke Verbindung zu Südamerika, deshalb fühlt es sich umso schöner an, an einem Sonntag so eine Leistung zu zeigen und hier auf dem Podium zu stehen."

Rückschläge ließen Morbidelli an sich zweifeln

"Dieses Podium gehört definitiv der gesamten VR46-Gruppe, allen Jungs, die hier arbeiten, und allen, die in Tavullia arbeiten, um uns das Gefühl zu geben, großartig zu sein und schnell auf dem Motorrad zu fahren. Dieses Podium ist für sie."

Wie viel es Morbidelli nach seiner langen Durststrecke persönlich bedeutet, lässt sich anhand seiner ehrlichen Worte erahnen: "Ich hatte genug Zeit, um zu vergessen, wie schön es ist. Ich hatte genug Zeit, um zu denken, dass ich es nicht wert bin."

"Ich hatte genug Zeit, um zu glauben, dass ich nicht gut genug bin", gesteht er. "Ich hatte genug Zeit, um über viele, viele gute und schlechte Dinge nachzudenken. Wie es sich wirklich anfühlt, kann ich noch gar nicht sagen, weil man im Moment einfach nur benommen ist. Vielleicht liegt es auch am Prosecco. (lacht)"

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