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Moto3-Kooperation bestätigt: Max Biaggi und Peter Öttl arbeiten 2019 zusammen

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Moto3-Kooperation bestätigt: Max Biaggi und Peter Öttl arbeiten 2019 zusammen
Autor:
01.11.2018, 12:29

Die beiden Ex-Rennfahrer Max Biaggi und Peter Öttl arbeiten in der Moto3-Saison 2019 zusammen. Auf der KTM des Teams wird der Spanier Aron Canet sitzen.

Seit Wochen haben es die Spatzen von den Dächern gepfiffen, nun ist es offiziell. Peter Öttl wird in der Moto3-Klasse ab der Saison 2019 mit Max Biaggi zusammenarbeiten und ein Motorrad einsetzen. Der Fahrer heißt Aron Canet. Weiterhin wird als technischer Partner auf KTM gesetzt. Mit diesen großen Namen will man ein Paket schnüren, um im Spitzenfeld angreifen zu können.

Nachdem feststand, dass Philipp Öttl im nächsten Jahr in die Moto2 aufsteigen und bei Tech-3-KTM fahren wird, stand die Frage im Raum, wie und vor allem ob das Schedl-Team weiter existieren wird. Peter Öttl hatte den Rennstall rund um seinen Sohn aufgebaut. Auf der anderen Seite versuchte Biaggi schon seit ein paar Jahren, mit seinem eigenen Team in die Moto3-Weltmeisterschaft einzusteigen.

 

Nach seinem Rücktritt als Fahrer aus der Superbike-WM schloss Biaggi zunächst mit Mahindra eine Kooperation und führte in der italienischen Moto3-Meisterschaft ein Nachwuchsteam. Mahindra stoppte allerdings Ende 2017 das Motorrad-Programm, um sich voll und ganz auf die Formel E konzentrieren zu können. Im Laufe dieses Jahres einigten sich Öttl und Biaggi auf eine Zusammenarbeit. Beide kennen sich noch gut aus ihrer aktiven Karriere.

Canet kehrt somit nach drei Jahren dem Team von Emilio Alzamora den Rücken. Der Spanier wechselt von Honda zu KTM und probiert einen kompletten Neustart. Seinen Speed konnte Canet schon mehrmals beweisen (drei Siege 2017), aber es gab auch oft Stürze und diverse Zwischenfälle. Mit dem Tapetenwechsel und der geballten Erfahrung von Biaggi und Öttl hofft Canet, dass er 2019 ein Wort um den WM-Titel mitsprechen kann.

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Artikel-Info

Rennserie MotoGP
Fahrer Max Biaggi
Teams Schedl GP Racing
Urheber Gerald Dirnbeck