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MotoGP Aragon 2019: Yamaha-Trio im FT2 vorn, Marquez bleibt Tagesschnellster

Im zweiten Freien Training von Aragon führen drei Yamahas das Klassement an, nachdem Marc Marquez gestürzt ist - Der Honda-Pilot bleibt aber Tagsschnellster

MotoGP Aragon 2019: Yamaha-Trio im FT2 vorn, Marquez bleibt Tagesschnellster

Yamaha-Pilot Maverick Vinales konnte sich im zweiten Freien Training von Aragon die Bestzeit sichern und verwies seine Markenkollegen Valentino Rossi und Fabio Quartararo auf die Plätze zwei und drei. Marc Marquez (Honda) wurde nach einem Sturz Vierter, führt das Gesamtklassement aber weiter an.

Im Vergleich zur Vormittagssession, die Marquez klar dominiert hatte, waren die Temperaturen auf 27 Grad Luft und 36 Grad Asphalt angestiegen. Dieses Mal entschied sich die Mehrheit der Fahrer am Hinterrad für den harten Reifen, vorne wählten die meisten die Medium-Mischung. Marquez ging einmal mehr einen völlig anderen Weg.

Er fuhr mit der Kombination hard-soft gleich mal die Bestzeit, lag aber mit fast zwei Sekunden zunächst deutlich unter seiner Fabelzeit vom Morgen. Suzuki-Pilot Alex Rins kam bis auf 0,029 Sekunden heran und übernahm Platz zwei, gefolgt von Jack Miller (Pramac-Ducati), Fabio Quartararo (Petronas-Yamaha) und Aleix Espargaro (Aprilia).

Im weiteren Verlauf konnte sich Marquez auf dem angesprochenen Reifensatz noch einmal steigern und legte damit eine halbe Sekunde Vorsprung zwischen sich und seinen ersten Verfolger Rins. Egal auf welcher der Michelin-Mischungen, der Weltmeister schien dem Rest des Feldes am Freitag in Aragon immer einen Schritt voraus zu sein.

Quartararo, der die Pace von Marquez in Misano als Einziger mitgehen konnte, hatte auch am Nachmittag deutlichen Rückstand auf den Spanier. Auf Platz vier liegend fehlten ihm zur Halbzeit neun Zehntel. Damit war er aber immer noch bester Yamaha-Pilot, denn die Werkspiloten lagen noch einmal weiter zurück als der Rookie.

Bei 20 verbleibenden Minuten auf der Uhr befand sich Valentino Rossi zwar an achter Stelle der Session, seine Zeit reichte aber in der Kombination nicht für den direkten Q2-Einzug. Teamkollege Maverick Vinales belegte nur Rang elf und lag damit noch hinter den beiden Werksducatis. Alle konnten die Pace von Marquez nicht mitgehen.

Der Honda-Pilot erlebte seinerseits einen ersten kleinen Tiefschlag, als er in Kurve 8 übers Vorderrad wegrutschte und damit den ersten Sturz des Tages produzierte. Zurück an der Box verlor Marquez jedoch keine Zeit, stieg sofort auf sein Zweitbike und ging wieder auf die Strecke, um die letzten zehn Minuten dieses Trainings zu nutzen.

Wie die Konkurrenz hatte auch er frische Reifen aufgezogen, allerdings in der Kombi medium-hard. Vinales fuhr stattdessen den weichen Hinterreifen und kämpfte sich im Klassement damit an Marquez vorbei. Das gelang nur wenige Umläufe später auch Yamaha-Teamkollege Rossi, der auf Platz zwei kletterte, gefolgt von Quartararo.

Marquez fiel somit auf Rang vier zurück, belegt im Gesamtklassement dank seiner Bestzeit im ersten Freien Training aber immer noch Platz eins, und das mit einem Vorsprung von 1,145 Sekunden. KTM-Pilot Pol Espargaro setzte seine starke Form auch am Nachmittag fort und beendete den Trainingstag in Aragon an fünfter Stelle.

Miller wurde als Sechster abgewunken und ist damit bester Ducati-Pilot. Andrea Dovizioso kam nicht über Platz acht hinaus und landete damit noch hinter Cal Crutchlow (LCR-Honda) an Position sieben. Joan Mir (Suzuki) und Aleix Espargaro (Aprilia) rundeten die Top 10 ab und haben nach jetzigem Stand einen Direktplatz in Q2 sicher.

Suzuki-Pilot Alex Rins verpasste die Top 10 um 0,033 Sekunden und muss hoffen, dass sich die Regenprognosen für morgen nicht bewahrheiten, um sich im dritten Freien Training noch steigern zu können. Das gilt auch für Danilo Petrucci (Ducati/12.), Takaaki Nakagami (LCR-Honda/13.) und Franco Morbidelli (Petronas-Yamaha/14.).

Mika Kallio, der ab diesem Rennwochenende den Platz von Johann Zarco einnimmt, schlug sich auf Platz 17 wacker und ließ die Satellitenpiloten von Tech3 hinter sich. Jorge Lorenzo stellte seine Honda am Ende dieses Trainingstages auf Platz 20 und ließ somit immerhin drei Fahrer, darunter auch Aprilia-Tester Bradley Smith, hinter sich.

Mit Bildmaterial von LAT.

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