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MotoGP Australien 2019: Vinales mit dominanter Pole, Rossi auf Platz vier

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MotoGP Australien 2019: Vinales mit dominanter Pole, Rossi auf Platz vier
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27.10.2019, 01:16

Maverick Vinales sichert sich die Pole-Position auf Phillip Island mit Vorsprung - Fabio Quartararo und Marc Marquez in Reihe eins - Valentino Rossi auf Startplatz vier

Dominante Vorstellung von Maverick Vinales auf Phillip Island: Im Qualifying hat sich der Yamaha-Pilot mit einer Bestzeit von 1:28.492 Minuten und mehr als einer halben Sekunde Vorsprung die Pole-Position gesichert. Fabio Quartararo (Petronas-Yamaha) kämpfte sich über Q1 auf Startplatz zwei. Weltmeister Marc Marquez (Honda) komplettiert die erste Startreihe.

Polesitter Maverick Vinales, 2. Fabio Quartararo, 3. Marc Marquez

Polesitter Maverick Vinales, 2. Fabio Quartararo, 3. Marc Marquez

Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

"Ja, ich bin happy", versicherte der Honda-Pilot nach Platz drei und wollte nicht viele Worte verlieren. "In wenigen Minuten startet schon das Rennen. Wir müssen am Motorrad arbeiten, denn Yamaha ist hier sehr stark aufgestellt. Wir werden versuchen, unser Bestes zu geben."

Gegen Vinales dürfte es allerdings schwer werden. Denn der Spanier hat einen echten Lauf. "Ich fühle mich gut, es ist sehr positiv. Ich kann in allen Runden am Limit pushen. Das ist sehr wichtig", bestätigte er nach seinem Pole-Erfolg im Parc ferme und hofft, seinen Vorjahressieg auf Phillip Island wiederholen zu können.

Quartararo überrascht sich mit Reihe eins selbst

"Heute Vormittag habe ich mich mit dem harten und dem weichen Reifen gut gefühlt. Wir versuchen, diesen Schwung mitzunehmen, einen guten Start zu haben, in Führung zu gehen und dann zu pushen. Ich werde mein Bestes geben. Die Yamaha funktioniert hier sehr gut. Wir müssen auf die Reifen achtgeben. Ich bin sehr glücklich und positiv."

 

Das konnte auch Quartararo mit seiner Qualifying-Performance sein. Denn seit einem Sturz am Freitag klagt der MotoGP-Rookie über Schmerzen im linken Knöchel und muss an Krücken gehen. Umso überraschter ist er von sich selbst: "Es ist unglaublich. Ehrlich gesagt, wollte ich es nur ins Q2 schaffen und dann sehen, was passiert."

"Wir sind hier nie im Trockenen gefahren, aber heute ist es sehr gut gelaufen. Ich habe mich mit dem Motorrad sehr wohlgefühlt", resümierte Quartararo. "Das einzige Problem ist für das Rennen, dass wir den Medium-Reifen und den harten Reifen nicht ausprobiert haben. Wir müssen nun eine gute Wahl treffen. Ich denke, sie ist aber relativ klar."

Nachgeholtes Qualifying bei kühlen Temperaturen

Gelegenheit, die Reifen ein letztes Mal zu testen, hatten die MotoGP-Piloten im vorgezogenen Warm-up. Denn für Sonntagvormittag gab es einen neuen Zeitplan samt Qualifying, das um 10:20 Uhr Ortszeit startete. Wegen starker Winde hatte man beide Sessions am Samstag abgesagt und für Sonntagvormittag neu angesetzt.

Die Strecke war trocken und der Wind weiterhin spürbar, aber längst nicht so gravierend wie gestern. So konnte der Kampf um die Pole-Position doch noch ausgetragen werden, auch wenn die Bedingungen angesichts kühler Temperaturen (nur 15 Grad Asphalt) nicht ideal waren.

Auf die Zeiten hatte das keine negativen Auswirkungen, denn Vinales unterbot gleich zu Beginn die bisherige Bestmarke an diesem Wochenende und untermauerte damit seine Favoritenrolle. Bis dato hatte der Yamaha-Pilot alle Trainings auf Phillip Island angeführt und blieb auch im ersten Run des Qualifyings unangefochten an der Spitze.

Vinales ist den Verfolgern einen Schritt voraus

Seine Verfolger Quartararo und Marquez versuchten zwar, die Bestzeit noch zu knacken, jedoch vergeblich. Dabei zeigte der Weltmeister wieder einen seinen berühmten Saves und verlor Zeit. Stattdessen steigerte sich Vinales auf seinen Schlussrunden gleich mehrfach und baute den Vorsprung auf die Konkurrenz weiter aus.

 

Auch Vinales' Teamkollege Valentino Rossi erwischte eine starke Schlussphase und qualifizierte sich als Vierter vor Danilo Petrucci (Ducati) und Cal Crutchlow (LCR-Honda). Aprilia-Pilot Aleix Espargaro beendete das Qualifying als starker Siebter, gefolgt von seinem Teamkollegen Andrea Iannone auf Platz acht. Jack Miller (Pramac-Ducati) macht Reihe drei komplett.

Für Ducati-Fahrer Andrea Dovizioso verlief die Session enttäuschend. Er kam nicht über Platz zehn hinaus und hatte mehr als eine Sekunde Rückstand auf die Pole-Zeit. In Q2 konnte er nur Franco Morbidelli (Petronas-Yamaha) und Alex Rins (Suzuki) hinter sich lassen.

Quartararo und Iannone entscheiden Q1 für sich

In Q1 kämpften diesmal elf Fahrer um die letzten beiden Q2-Plätze. Miguel Oliveira (Tech-3-KTM) hatte nach seinem Trainingssturz am Samstag keine Rennfreigabe erhalten, weil seine Hände noch immer schmerzten und stark geschwollen waren. Er fehlte folglich auch im ersten Qualifying.

Das war mit Petronas-Pilot Quartararo und Ersatzfahrer Johann Zarco (LCR-Honda) dennoch prominent besetzt. Das Tempo bestimmte von Beginn an Quartararo, der sich sofort die Spitze sicherte und nicht mehr hergab. Dahinter buhlten Joan Mir (Suzuki), Francesco Bagnaia (Pramac-Ducati) und Zarco aussichtsreich um P2.

 

Durchsetzen konnte sich am Ende aber ein anderer: Aprilia-Pilot Iannone schob sich - auch dank des Windschattens von Quartararo - an die zweite Stelle. Mir und Zarco scheiterten auf den Plätzen drei und vier am nachträglichen Einzug in Q2. Bagnaia schloss die Session als Fünfter ab.

Zwei KTM-Fahrer beenden Qualifying im Kiesbett

Karel Abraham (Avinita-Ducati) qualifzierte sich auf Platz sechs für die fünfte Startreihe, gefolgt vom KTM-Duo Pol Espargaro und Mika Kallio. Letzterer stürzte in der Schlussphase von Q1 ebenso wie Hafizh Sayhrin (Tech-3-KTM), der hinter Jorge Lorenzo (Honda) Rang zehn belegte. Auf dem letzten Platz landete Tito Rabat (Avintia-Ducati).

Das MotoGP-Rennen startet um 5 Uhr deutscher Zeit.

Mit Bildmaterial von LAT.

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