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MotoGP Barcelona FT2: Yamaha, Ducati und KTM in den Top 3

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MotoGP Barcelona FT2: Yamaha, Ducati und KTM in den Top 3
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Petronas-Pilot Franco Morbidelli schiebt sich im FT2 trotz Sturz an die Spitze - WM-Leader Andrea Dovizioso nur auf Position 18 - Stefan Bradl stürzt und wird 19.

Die 22 Piloten der MotoGP kämpften im FT2 mit starkem Wind. Im Laufe der Session gab esbei lediglich 22°C und herbstlichen Bedingungen einige Stürze, die aber alle glimpflich abliefen. Petronas-Yamaha-Pilot Franco Morbidelli fuhr die Bestzeit in der Nachmittags-Session und war mit seiner 1:39.789er-Runde deutlich schneller als Teamkollege Fabio Quartararo am Vormittag.

Bereits nach knapp zehn Minuten setzte Franco Morbidelli die erste schnelle Rundenzeit und lag in Schlagdistanz zur FT1-Bestzeit. Der Italiener umrundete den Kurs mit dem Medium-Reifen in 1:40.573 Minuten und übernahm die Spitze der FT2-Wertung. Und auch Brad Binder startete vielversprechend ins FT2. Der KTM-Pilot steigerte sich schlagartig um 1,5 Sekunden und lag mit einer 1:40.801er-Runde auf Position zwei.

Einige Stürze zur Halbzeit des Trainings

Avintia-Ducati-Pilot Johann Zarco stürzte nach etwa einer Viertelstunde in Kurve 5. Zarco klappte beim Bremsen das Vorderrad ein. Der Franzose schlug hart auf den Asphalt auf und begab sich nach dem Ausrutscher auf die Rückkehr zur Box. Zum Zeitpunkt des Sturzes lag Zarco auf der letzten Position.

Fünf Minuten später erwischte es Spitzenreiter Franco Morbidelli in Kurve 10. Der Italiener fand sich in der asphaltierten Auslaufzone wieder, nachdem ihm das Vorderrad beim Einlenken weggerutscht war. Auch Morbidelli begab sich auf den Weg zur Box. Noch waren 24 Minuten Trainingszeit übrig.

 

 

Kurz nach Morbidellis Sturz ging auch HRC-Pilot Stefan Bradl zu Boden. In Kurve 2 rutschte der Zahlinger über das Vorderrad ins Kiesbett, blieb dabei aber unverletzt. Morbidellis 1:40.573er-Runde war nach wie vor die schnellste Zeit des FT2.

Ducati mit Problemen, Suzuki und Yamaha geben das Tempo vor

Die Rundenzeiten von WM-Leader Andrea Dovizioso (Ducati) waren im Laufe des FT2 nicht überzeugend. Der Italiener wurde 15 Minuten vor dem Ende des Trainings nur auf der 13. Position gelistet und lag über eine Sekunde zurück. Teamkollege Danilo Petrucci war mit 1,8 Sekunden Rückstand Vorletzter. Aber auch die Pramac-Piloten hatten Rückstand. Jack Miller war 17, Francesco Bagnaia lag auf Position 18.

Besser lief es für Suzuki und Yamaha: Suzuki-Werkspilot Joan Mir übernahm die zweite Position und verpasste Morbidellis Zeit nur um 0,062 Sekunden. Wenig später setzte sich Yamaha-Werkspilot Valentino Rossi auf die zweite Position und scheiterte nur um 0,002 Sekunden an Morbidellis Bestzeit.

 

Mir legte nach und übernahm mit einer 1:40.441er-Runde die Führung im FT2. Zu Fabio Quartararos Vormittags-Bestzeit fehlten Mir nur 0,010 Sekunden. In den finalen fünf Minuten waren der Großteil der Fahrer mit persönlichen und teilweise absoluten Bestzeiten unterwegs.

 

Schlussoffensive bringt die Reihenfolge durcheinander

Nur wenige Tausendstelsekunden fehlten den Honda-Piloten Alex Marquez und Takaaki Nakagami zur Bestzeit. Nakagami fuhr nur 0,031 Sekunden langsamer als Mir, Marquez fehlten lediglich 0,037 Sekunden zur Session-Bestzeit. Die beiden Honda-Piloten sollten das FT2 in den Top 10 beenden.

KTM-Pilot Brad Binder schraubte die Bestzeit drei Minuten vor dem Ende des FT2 auf 1:40.008 Minuten herunter und nahm Joan Mir mehr als vier Zehntelsekunden ab. Zum Vergleich: Im FT1 war Binder mit einer 1:42.335er-Runde noch Vorletzter.

FT1-Spitzenreiter Fabio Quartararo konnte in der Schlussphase nicht mehr in den Kampf um die Bestzeit eingreifen. Der Franzose musste seine Yamaha M1 an der Petronas-Box abstellen. Offensichtlich gab es an der Maschine ein Problem. Für einen Funktionscheck konnte Quartararo noch einmal auf die Strecke fahren. Die Zeit reichte aber nicht für eine fliegende Runde.

Morbidelli und Zarco mit 1:39er-Zeiten

Franco Morbidelli sicherte sich beim finalen Versuch die Tages-Bestzeit. Der Misano-1-Sieger umrundete den Kurs in 1:39.789 Minuten und war damit 0,109 Sekunden schneller als Johann Zarco, der sich in der Schlussphase ebenfalls noch deutlich steigern konnte. Morbidelli und Zarco waren die einzigen Fahrer mit 1:39er-Zeiten.

Brad Binder rutschte auf die dritte Position zurück. Yamaha-Werkspilot Maverick Vinales schob sich auf Position vier vor Takaaki Nakagami. Joan Mir, Pol Espargaro (KTM), Alex Marquez, Valentino Rossi und Alex Rins (Suzuki) komplettierten die Top 10, die durch 0,749 Sekunden voneinander getrennt wurden.

 

FT1-Spitzenreiter Fabio Quartararo wurde als 14. des FT2 gewertet, befindet sich auf Grund seiner FT1-Bestzeit aber auf Kurs zum Q2, sollte es im FT3 am Samstagvormittag keine Verbesserungen geben.

Ducati mit Rückstand: 2020er-Desmosedici bereitet Probleme

Abgesehen von Johann Zarco blieben die Ducati-Piloten klar hinter den Erwartungen zurück. Jack Miller verbesserte sich noch auf die elfte Position. Pramac-Teamkollege Francesco Bagnaia wurde mit 1,548 Sekunden Rückstand auf Position 20 geführt.

WM-Leader Andrea Dovizioso landete auf Position 18 und muss sich im FT3 deutlich steigern, wenn er sich den Umweg über das Q1 sparen möchte. Ducati-Teamkollege Danilo Petrucci beendete das FT2 auf der letzten Position und erlebte ein absolutes Debakel. Petrucci lag 2,468 Sekunden zurück.

Stefan Bradl erlebte auch im FT2 eine schwierige Session. Der Sturz in Kurve 2 warf den Honda-Ersatzpilot zurück. Bei der Schlussoffensive konnte sich Bradl bis auf 1,471 Sekunden an die Bestzeit herankämpfen und belegte damit die 19. Position. Bradl fuhr im FT2 insgesamt 14 Runden.

Weiter geht es am Samstag um 9:55 Uhr mit dem FT3. Das Q1 wird um 14:10 Uhr gestartet, Q2 beginnt 14:35 Uhr.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Urheber Sebastian Fränzschky