MotoGP-Fahrer treffen im Vatikan Papst Franziskus

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MotoGP-Fahrer treffen im Vatikan Papst Franziskus
Markus Lüttgens
Autor: Markus Lüttgens
06.09.2018, 09:21

Besondere Ehre für Marc Marquez und seine Kollegen: Papst Franziskus empfing am Mittwoch im Vatikan einige MotoGP-Fahrer zu einer Privataudienz

Einige MotoGP-Fahrer werden an diesem Wochenende beim Großen Preis von San Marino in Misano mit göttlichem Segen an den Start gehen. Am Mittwoch wurden Marc Marquez, Dani Pedrosa, Andrea Iannone, Danilo Petrucci und Jack Miller zusammen mit Vertretern der Dorna und Führung von Carmelo Ezpeleta im Vatikan von Papst Franziskus zu einer Privataudienz empfangen.

Ausnahmsweise nicht in der Lederkombi, sondern in feinen Anzügen gekleidet, überreichten die fünf Fahrer dem Oberhaupt der katholischen Kirche Helme als Geschenk. Der Besuch am Mittwoch fand in Zusammenarbeit mit dem nationalen Olympischen Komitee Italiens und dem Italienischen Motorradverband FMI statt.

"Der Sport kommt in einer universellen Sprache zum Ausdruck, die über die Grenzen, die Sprache, die Rasse, die Rasse, die Religion und die Ideologie hinausgeht", sagte Papst Franziskus in einer kurzen Ansprache. "Daher verfügt der Sport Fähigkeit, die Menschen zu vereinen und den Dialog zu fördern. Ich ermutige Sie, die Werte des Sports zu verbreiten: Auf diese Weise werden Sie zur Schaffung einer gerechteren und solidarischeren Gesellschaft beitragen."

"Es war ein tolles Erlebnis in einem anderen Anzugtyp! Wenn man einmal im Leben die Gelegenheit hat, ihn kennenzulernen, dann sollte man das tun", sagt Marquez. "Es war so schön, wir konnten ihn kennenlernen und auch mit ihm reden. Es war mir ein Vergnügen, hier zu sein. Was er über Verständnis und Motivation gesagt hat, war einfach toll. Er hat gesagt, man braucht Leidenschaft im Leben und ein Ziel, und wenn man dieser Leidenschaft folgt, kann man eine Menge erreichen."

"Das Zusammentreffen mit dem Papst ist definitiv etwas, von dem man seinen Kindern erzählen kann, das war fantastisch", schwärmt Miller von der Begegnung. "Es war eine unwirkliche, einmalige Gelegenheit im Leben. Es war schön, mit ihm ein paar Worte auszutauschen und es war ziemlich lustig - er scherzte, er würde die Helme tragen und ich denke, es wäre ziemlich lustig, wenn der Papst mit meinem Helm durch die Gegend kutschieren würde."

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