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MotoGP-Fahrermanager: "Ducati hat nie ganz an Petrucci geglaubt"

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MotoGP-Fahrermanager: "Ducati hat nie ganz an Petrucci geglaubt"
Autor:
06.06.2020, 11:17

Alberto Vergani, Manager von Danilo Petrucci, spricht über das Ducati-Aus seines MotoGP-Fahrers - Er hält eine Rückkehr von Jorge Lorenzo zu Ducati für möglich

Noch ist unklar, ob Danilo Petrucci auch über die MotoGP-Saison 2020 hinaus in der Königsklasse vertreten sein wird. Nachdem feststeht, dass der Italiener bei Ducati raus ist, sucht er zusammen mit Manager Alberto Vergani nach Alternativen.

Dieser nennt im Interview mit 'GPOne.com' KTM und Aprilia als die "einzigen Lösungen, um in der MotoGP zu bleiben" und betont: "Noch ist nichts entschieden, wir blicken auch in Richtung Superbike, das Ziel ist aber der Verbleib in der MotoGP." Konkrete Angebote gebe es noch nicht, man sei aber wohl in Gesprächen.

Neben dem Superbike-Team von Ducati, das sein Interesse bekundet habe, bestätigt Vergani, "dass sich bereits jemand anderes gemeldet hat, im Moment ist es aber besser, noch abzuwarten". Um wen es sich handelt, verrät der Petrucci-Manager nicht. Fakt ist, dass in der Vergangenheit einige Hersteller um den Italiener buhlten.

"Rausgekickt": Petrucci-Manager zeigt sich enttäuscht

So erinnert Vergani daran, dass vor zwei Jahren ein Angebot von Aprilia auf dem Tisch gelegen habe: "Zusammen mit Danilo dachten wir jedoch, es sei schwierig, eine Ducati aufzugeben, mit der er um Podiumsplätze gekämpft hatte." Zudem habe es im vergangenen Jahr Gespräche mit Lucio Cecchinello von LCR-Honda gegeben.

Damals kämpfte Petrucci jedoch um eine Verlängerung im Ducati-Werksteam, die man ihm nach seinem Heimsieg in Mugello auch gab. Umso größer sitzt nun die Enttäuschung darüber, dass sein Weg dort nach zwei Jahren schon wieder zu Ende ist.

Zumal es in dieser Saison noch kein einziges Rennen gab und sich Petrucci - nach einer schwachen zweiten Saisonhälfte 2019 - folglich gar nicht erst für einen Verbleib bei Ducati empfehlen konnte. "Danilo hat in der MotoGP sein Bestes gegeben und am Ende wurde er rausgekickt", äußert sich sein Manager Vergani enttäuscht.

Vergani: Wenn es drauf ankommt, liefert Petrucci ab

"Es ist, als ob sie ihm ins Gesicht geschlagen hätten. Unter anderem wegen des Virus ist er nicht einmal in der Lage gewesen, auf die Maschine zu steigen, um seinen Wert zu zeigen." Die Nachricht, dass man ihn nicht verlängern wird, habe Petrucci entsprechend hart getroffen, "aber am Ende hat er die Entscheidung akzeptiert".

Für Vergani geht damit jedoch eine bittere Erkenntnis einher: "Ducati hat nie ganz an Petrucci geglaubt", hält er fest. Ansonsten wäre ihm die Chance gegeben worden, sich 2020 noch einmal zu beweisen - und diese hätte er genutzt, betont sein Manager.

"Tatsache ist, dass Danilo, als es einen zu erneuernden Vertrag gab, in der Lage war, ausgezeichnete Ergebnisse auf der Rennstrecke zu erzielen. Ein Beispiel ist der Sieg in Mugello", blickt Vergani zurück. "Es ist jedoch auch klar, dass der zweite Teil der Saison 2019 schwer auf der Entscheidung von Ducati lastete, Danilo aufzugeben."

Lorenzo-Rückkehr zu Ducati als Alternative für Dovizioso

Was Petruccis Nachfolger bei Ducati, Jack Miller, angeht, weiß Vergani: "Jack ist ein Favorit von Dall'Igna und sein Name ist schon seit einiger Zeit in aller Munde. Vielleicht hat KTM Miller ein Angebot gemacht, und Ducati wollte keine Zeit verschwenden und den Deal abschließen." Und wer wird sein Teamkollege sein?

Schließlich ist Andrea Doviziosos Verbleib längst nicht sicher. Zwar laufen Gespräche, doch eine Entscheidung steht aus. Vergani sieht daher auch die Möglichkeit, "dass Lorenzo zu Ducati zurückkehrt". Der Spanier fuhr 2017/18 bereits für Ducati.

Danilo Petrucci

Kann Petrucci in den verbleibenden Rennen beweisen, dass Ducati falsch liegt?

Foto: Motorsport Images

"Ich bin der Meinung, dass sie mit Dovizioso verlängern sollten, doch wenn es keine Einigung gibt, können sie auch über eine Rückkehr zu Jorge entscheiden. Lorenzo ist im vergangenen Jahr in Valencia sicherlich nicht in den Ruhestand gegangen, da bin ich mir sicher. Er kann die Szene nicht auf diese Weise verlassen", legt sich Vergani fest.

Für seinen Schützling Petrucci hofft er, dass dieser in der verbleibenden Saison noch beweisen kann, was in ihm steckt: "Petrux wird eine Art von Genugtuung bekommen können, vielleicht wie Checa in der Vergangenheit mit Gibernau." Bevor er durch Letzteren ersetzt wurde, holte Checa für Ducati Ende 2005 noch zwei Podien.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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