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Trainingsbericht

MotoGP FT1 Valencia 2025: Jack Miller mit neuen Reifen Schnellster

Einige Fahrer nehmen zum Schluss neue Reifen - Jack Miller vor Ai Ogura und Aleix Espargaro Schnellster - Augusto Fernandez mit V4-Yamaha Zehnter

MotoGP FT1 Valencia 2025: Jack Miller mit neuen Reifen Schnellster

Jack Miller fuhr mit neuen Reifen zum Schluss die schnellste Runde

Foto: AFP

Beim Trainingsauftakt zum MotoGP-Saisonfinale 2025 in Valencia entschieden die Reifen über das Ergebnis. Einige Fahrer wählten zum Schluss neue Michelins und verbesserten ihre Zeiten deutlich. Jack Miller sorgte für die Bestzeit. Rookie Ai Ogura (Trackhouse-Aprilia) und Wildcard-Starter Aleix Espargaro (Honda) in den Top 3 (zum Ergebnis).

Mit lediglich 20 Grad Celsius Außentemperatur war es ein kühler Auftakt in das letzte Rennwochenende der Saison. Aufgrund einer längeren Unterbrechung im Moto2-Training begann die Session mit einer knappen halben Stunde Verspätung.

In der KTM-Box war erstmals Toprak Razgatlioglus ehemaliger Crewchief Phil Marron vor Ort. Er wird im nächsten Jahr Brad Binder betreuen. Dafür wechselt Andres Madrid zu Tech3 und wird sich künftig um Enea Bastianini kümmern.

Nach rund zehn Minuten hatte Binder den ersten Sturz des Wochenendes. Ihn hatte es in Kurve 8 erwischt. Sechs Minuten vor Trainingsende stürzte Fermin Aldeguer (Gresini-Ducati). Dem besten Rookie des Jahres war in Kurve 4 das Vorderrad eingeklappt.

In der Schlussphase wechselten einige Fahrer auf neue Reifen und verbesserten dadurch ihre Zeiten deutlich. Miller stellte mit 1:30.382 Minuten Bestzeit auf. Ogura schob sich auf Platz zwei und Wildcard-Starter Aleix Espargaro (Honda) markierte die drittbeste Zeit.

Auch Australien-Sieger Raul Fernandez (Trackhouse-Aprilia) wechselte auf neue Reifen und verbesserte sich auf Platz vier. Mit gebrauchten Reifen folgte Franco Morbidelli (VR46-Ducati) als Fünfter.

Alex Marquez (Gresini-Ducati) blieb bei einem Reifensatz. Deshalb fuhr der Vizeweltmeister seine persönliche Bestzeit schon zu Beginn in seiner fünften Runde. Mit dieser Zeit hatte Alex Marquez eine halbe Sekunde Rückstand und belegte Platz sechs.

Die Top 10 komplettierten Joan Mir (Honda), Pedro Acosta (KTM), Fabio Di Giannantonio (VR46-Ducati) und Augusto Fernandez (Yamaha). Der Spanier absolviert den dritten Wildcard-Einsatz mit der neuen V4-Yamaha.

Er bestätigte am Donnerstag, dass die Ingenieure immer noch nicht mehr Leistung freigeben. Dafür war erstmals ein überarbeitetes Chassis im Einsatz. Auf der Zielgeraden verlor Augusto Fernandez einige km/h. Trotzdem betrug sein Rückstand nur 0,653 Sekunden.

Technische Probleme gab es bei Francesco Bagnaia. In der Box wurde länger an beiden Ducatis geschraubt. Deshalb fuhr er etwas weniger Runden als die meisten Fahrer. Mit 1,1 Sekunden Rückstand belegte Bagnaia Platz 21.

Portimao-Sieger Marco Bezzecchi (Aprilia) verzichtete ebenfalls auf einen neuen Hinterreifen. Er hatte rund eine Sekunde Rückstand und war auf Platz 18 zu finden. Sein Teamkollege Jorge Martin kehrte nach Verletzungspause zurück.

Martin betonte im Vorfeld, dass es an diesem Wochenende in erster Linie darum geht, Runden zu drehen und wieder einen Rhythmus zu finden. An ein Ergebnis denkt er nicht, da er auch zwei Long-Lap-Strafen absolvieren muss. Mit eineinhalb Sekunden Rückstand wurde Martin Letzter.

Auch Maverick Vinales (Tech3-KTM) kehrte beim Saisonfinale zurück. Mit einer Sekunde Rückstand belegte der Spanier Platz 19.

Das Nachmittagstraining beginnt um 15:00 Uhr. Dann fällt wie immer die Entscheidung, wer sich direkt für Q2 qualifiziert.

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