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MotoGP in Misano 2.0: Alex Hofmann prophezeit "Alle gegen Yamaha"

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MotoGP in Misano 2.0: Alex Hofmann prophezeit "Alle gegen Yamaha"
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MotoGP-Experte Alex Hofmann kann sich nicht erinnern, wann die WM zur Saisonmitte zuletzt so eng war wie jetzt - Seine Prognose für Misano 2

Vor dem Grand Prix der Emilia-Romagna, dem siebten Rennen der MotoGP-Saison 2020, liegen in der Weltmeisterschaft zwölf Fahrer innerhalb von 36 Punkten. Die Top 10 werden von gerademal 28 Punkten abgedeckt. "Realistisch betrachtet kämpfen noch zehn Fahrer um die WM", sagt MotoGP-Experte Alex Hofmann.

Die Top 3 der WM - Andrea Dovizioso, Fabio Quartararo und Jack Miller - spielten bei der Vergabe der Podestplätze beim ersten von zwei Rennen in Misano keine Rolle. Stattdessen feierte Franco Morbidelli (Petronas-Yamaha) seinen Premierensieg vor Francesco Bagnaia (Pramac-Ducati), der zum ersten Mal überhaupt auf dem Podium stand, und Joan Mir (Suzuki).

Insgesamt zwölf Fahren nahmen in dieser Saison bisher auf dem Treppchen Platz, jedoch keiner mehr als zweimal. In Abwesenheit von Weltmeister Marc Marquez (Honda), der verletzungsbedingt fehlt, hat sich daher kein klarer Favorit auf den Titel hervorgetan.

Hofmann rätselt, wann es zuletzt so eng war

"Alle haben gemerkt, dass die Zeit gekommen ist, um den nächsten Schritt zu machen. Und der fällt dir den Tick leichter, als wenn du dich noch um Marquez kümmern musst", erklärt Hofmann die Situation. Fehlerfrei blieb dabei aber keiner. Die Einzigen, die in allen sechs Rennen die Top 10 erreichten, heißen Andrea Dovizioso (Ducati) und Takaaki Nakagami (LCR-Honda).

Bei noch 200 zu vergebenden Punkten glaubt der MotoGP-Experte, dass selbst Marc Marquez, würde er sofort wieder einsteigen, noch Titelchancen hätte: "Letztlich muss man den Kreis der WM-Anwärter wahrscheinlich auf fünf, sechs Fahrer einengen. Ich kann mich dennoch nicht erinnern, wann dies zu Saisonmitte zuletzt der Fall war."

 

Dovizioso und Quartararo, die vermeintlichen Favoriten auf den Titel nach Marquez' Ausscheiden, konnten bisher nur punktuell überzeugen. "Wenn wir nur einen konstanten Fahrer hätten, wäre dieser klarer WM-Führender. Aktuell landest du an einem schlechten Tag aber irgendwo zwischen Platz 10 und 15", weiß Hofmann.

KTM im zweiten Anlauf wieder vorne dabei?

Bei Quartararo zeigte sich der Abwärtstrend nach seinem Doppelsieg in Jerez am deutlichsten: Er wurde Siebter, Achter, Dreizehnter und fiel zuletzt mit Sturz aus. "Die Unbeschwertheit aus dem letzten Jahr hat sich verflüchtigt, denn jetzt muss er liefern", sagt der Experte. "Die Erwartungshaltung lautet Podium, eigentlich sogar Sieg."

Miguel Oliveira

KTM spielte im Kampf um die Topplätze in Misano 1 keine wirkliche Rolle

Foto: Motorsport Images

Wird er diese Erwartung am zweiten Misano-Wochenende erfüllen können? Dann rechnet Hofmann auch wieder mit KTM, nachdem es vergangene Woche trotz ansprechender Rundenzeiten eher suboptimal lief. Pol Espargaro wurde Zehnter, Miguel Oliveira Elfter.

"Oft ist es ja nur die kleine Schraube, die du verstellst. Und 2019 war Misano für KTM eines der besten Rennen", erinnert sich Hofmann. Damals schaffte Espargaro es auf Rang sieben. "Ich gehe von einer 2.0-Version des letzten Wochenendes aus: Alle gegen Yamaha", so der Experte vorab. "Eine Eins-zu-Eins-Kopie hat es in Back-to-Back-Rennen noch nicht gegeben."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Rennserie MotoGP
Event Misano 2
Urheber Juliane Ziegengeist