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MotoGP-Manager: "Mehr Anfragen als Slots im Kalender"

Viele Faktoren spielen eine Rolle, damit ein neues Rennen in den MotoGP-Kalender aufgenommen wird - Rotation ist für die Zukunft weiterhin eine Option

MotoGP-Manager: "Mehr Anfragen als Slots im Kalender"

In jüngerer Vergangenheit wurde der MotoGP-Kalender mit Rennen in Österreich, Thailand, Finnland und Portugal ergänzt. Tschechien wurde gestrichen. Im nächsten Jahr soll Indonesien neu in den Kalender kommen.

"Wir haben heute mehr Anfragen als Slots im Kalender", sagt Pau Serracanta, der Managing Direktor der MotoGP, im Rahmen des BlackBook Businessforums. "Deshalb müssen wir über Rotationen nachdenken."

"Das ist eine Möglichkeit, damit wir die MotoGP auf so vielen verschiedenen Strecken in vielen Ländern sehen können." Vor dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie wurde bereits über eine Rotation der Rennen auf der iberischen Halbinsel nachgedacht.

Das würde die Rennen in Jerez, Barcelona, Aragon, Valencia und Portimao betreffen. Umgesetzt wurde das Rotationsprinzip bisher nicht. In der Zeitspanne von 2022 bis 2026 darf der Kalender maximal 22 Grands Prix umfassen.

Viele Faktoren spielen eine Rolle, damit ein neues Rennen in den Kalender aufgenommen wird. "Die Strecke muss natürlich alle Sicherheitsbestimmungen erfüllen", sagt Serracanta und nennt weitere Aspekte: "Wo befindet sich die Strecke in der Welt?"

"Die Motorradindustrie hat natürlich auch Interessen für bestimmte Märkte. Gibt es in diesem Land auch genug Fans, damit wir die Tribünen füllen können? Ist die Strecke nicht in Europa, dann spielen die Logistikkosten eine Rolle. Die Tradition spielt auch eine Rolle. Es gibt Länder, die seit 70 Jahren Grands Prix austragen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Rennserie MotoGP
Urheber Gerald Dirnbeck