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MotoGP Assen

MotoGP-Qualifying Assen: Erste Saisonpole Bagnaia! Marc Marquez stürzt

Francesco Bagnaia sichert sich knapp vor Jorge Martin seine erste Pole in der Saison 2024 - Maverick Vinales mit der Aprilia Dritter - Marc Marquez landet im Kiesbett

Polesitter Francesco Bagnaia, 2. Jorge Martin, 3. Maverick Vinales

Mit dem neuen Rundenrekord von 1:30.540 Minuten hat Francesco Bagnaia (Ducati) auf dem TT-Circuit Assen (Niederlande) seine erste Poleposition in der MotoGP-Saison 2024 erobert. Der Weltmeister war sich seiner Sache sicher, denn in der Schlussphase blieb er in der Box und beobachtete, wie die restlichen Fahrer den Versuch unternahmen, seine Marke zu schlagen.

Nur noch Jorge Martin (Pramac-Ducati) hatte eine Chance. Der WM-Führende kam bis auf 0,081 Sekunden an die Bagnaia-Zeit heran und scheiterte nur knapp. Somit startet Bagnaia zum ersten Mal seit Malaysia im vergangenen Herbst vom besten Startplatz.

"Ich hatte zuletzt damit zu kämpfen, das Limit zu finden, um auf Pole zu fahren", sagt der Italiener. "Aber in den letzten Rennen kam ich Schritt für Schritt näher. Jetzt hat es geklappt!" Bagnaias Taktik für den Sprint ist klar: "Das Rennen anführen und eine kleine Lücke aufmachen."

 

Martin, der 18 WM-Punkte Vorsprung hat, will das im Sprint verhindern. "'Pecco' wird sicher versuchen, ein schnelles Rennen zu fahren, aber wir werden bereit sein", kündigt der Spanier an. "Gestern lagen wir vielleicht zwei Schritte hinter ihm zurück, heute ist es vielleicht nur noch einer."

Aprilia-Werksfahrer Maverick Vinales komplettierte als Dritter die erste Startreihe. Dem Spanier fehlten schon vier Zehntelsekunden auf die Spitze. Die Plätze in Reihe zwei eroberten Alex Maruez (Gresini-Ducati), Aleix Espargaro (Aprilia) und Fabio Di Giannantonio (VR46-Ducati).

Marc Marquez stürzt bei Überholmanöver

Für Marc Marquez (Gresini-Ducati) endete das Qualifying im Kiesbett. In seiner letzten fliegenden Runden bremste er sich in der Linkskurve 7 innen an Espargaro vorbei. Es wurde eng! Plötzlich klappte Marc Marquez das Vorderrad ein und er rutschte ins Kiesbett. Er verfehlte dabei die Aprilia.

 

Espargaro, der nach seinem gestrigen Sturz etwas angeschlagen war, hob erbost den Arm in Richtung Marc Marquez. Dann gab Espargaro Gas, verbesserte seine Zeit und verdrängte damit Marc Marquez auf Platz sieben in die dritte Reihe.

Achter wurde Franco Morbidelli (Pramac-Ducati), gefolgt von Brad Binder, der als Neunter der beste KTM-Fahrer war. Der österreichischen Marke fehlten schlussendlich etwas mehr als neun Zehntelsekunden auf die Spitze.

Pedro Acosta schnell, aber ...

Ein turbulentes Qualifying erlebte Pedro Acosta (Tech3-GasGas). Erst zum zweiten Mal (nach Portimao) musste der Rookie in Q1 antreten. Der Spanier meisterte diese Hürde problemlos und markierte mit 1:37.372 Minuten Q1-Bestzeit.

Aber dann stürzte Acosta in seiner Runde zurück an die Box. Seine Tech3-Mechaniker reparierten rasch die Verkleidung und schickten ihn pünktlich zu Beginn von Q2 wieder auf die Strecke. Mehr als Platz zehn war für Acosta aber nicht möglich.

 

Die Plätze elf und zwölf in Q2 gingen an Enea Bastianini (Ducati) und Raul Fernandez (Trackhouse-Aprilia). Bastianini hatte auf seinen Teamkollegen Bagnaia einen Rückstand von einer Sekunde.

Bis wenige Sekunden vor Ablauf der Zeit in Q1 hielt Fabio Quartararo mit dem neuen Yamaha-Motor den zweiten Platz hinter Acosta. Dann fuhr Di Giannantonio eine bessere Runde und schnappte sich als Zweiter den zweiten Q2-Platz.

MotoGP-Ergebnis Assen:

Somit wurde es für Quartararo Startplatz 13., gefolgt von Jack Miller (KTM). Ein Wochenende zum Vergessen erlebte bisher Marco Bezzecchi (VR46-Ducati), der im Vorjahr in Assen auf der Poleposition gestanden ist und den Sprint gewonnen hat.

Der Italiener ist schon im Vormittagstraining gestürzt. In Q1 ging er in Kurve 5 zu Boden. Bezzecchi stapfte mit hängenden Schultern davon - Startplatz 15. Für Reihe sechs qualifizierten sich Alex Rins (Yamaha), Miguel Oliveira (Trackhouse-Aprilia) und Lorenzo Savadori (Aprilia).

Bester Honda-Fahrer in Q1 war Johann Zarco (LCR) als Neunter (Startplatz 19). Dem Franzosen fehlten knapp neun Zehntelsekunden auf Acosta. Nichts ging bei Acostas Tech3-Teamkollegen Augusto Fernandez, der um 1,3 Sekunden langsamer als der Rookie war.

Der Sprint über 13 Runden wird um 15:00 Uhr gestartet.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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