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MotoGP-Qualifying in Katar: Vinales auf Pole-Position, Rossi nur 14.

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MotoGP-Qualifying in Katar: Vinales auf Pole-Position, Rossi nur 14.
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09.03.2019, 17:53

Jubel und viele Fragezeichen bei Yamaha: Während Maverick Vinales in Katar auf Pole stürmt, fährt Valentino Rossi gnadenlos hinterher - Startplatz 14 für den Doktor

Maverick Vinales hat sich im Qualifying zum Großen Preis von Katar die erste MotoGP-Pole des Jahres gesichert. Der Yamaha-Pilot umrundete den Losail International Circuit in 1:53.546 Minuten und verwies Andrea Dovizioso (Ducati/+0,198 Sekunden) und Marc Marquez (Honda/+0,199) damit auf die Plätze zwei und drei. Vinales' Teamkollege Valentino Rossi schaffte es nicht in Q2.

Fotos: MotoGP-Saisonauftakt 2019 in Losail

Ergebnisse: MotoGP-Saisonauftakt 2019 in Losail

Der Polesetter hatte seine Bestzeit bereits im ersten Run aufgestellt und behielt sie bis zum Schluss. Zwar schickte sich Weltmeister Marquez im Windschatten von Danilo Petrucci (Ducati) noch an, die Spitze zu übernehmen, am Ende reichte es aber nur zu Rang drei. Petrucci blieb sogar nur auf Platz sieben hängen, nachdem er in FT4 noch eine beeindruckende Pace gezeigt hatte.

Doch auch Vinales bewies im letzten Training am Samstag, dass er nicht nur auf eine Runde gesehen schnell ist, und fuhr auf dem selben Niveau wie die beiden Werksducatis. Mit der Pole hat er nun die beste Ausgangsposition, um das auch im Rennen fortzusetzen. Entsprechend zufrieden ist der Spanier: "Wir kommen an diesem Wochenende von Beginn an gut zurecht", sagt er.

Dovizioso: "Wir gehören zu den Schnellsten"

"Ich fühle mich gut auf dem Bike und kann am Limit fahren. In der letzten Kurve müssen wir aber noch etwas finden, denn beim Topspeed sehen wir nicht so gut aus. So oder so freue ich mich auf das Rennen." Auch sein direkter Verfolger Dovizioso zieht ein positives Zwischenfazit: "Ich bin sehr zufrieden, denn nach dem seltsamen Test hatten wir kein sonderlich gutes Gefühl."

Andrea Dovizioso sieht sich und Ducati für das erste Rennen gut gerüstet

Andrea Dovizioso sieht sich und Ducati für das erste Rennen gut gerüstet

Foto: Gold and Goose / LAT Images

Doch im Verlauf der Trainings sieht der Ducati-Pilot sukzessive Fortschritte, was sich auch in immer besseren Rundenzeiten widerspiegelt. "Jetzt müssen wir mal abwarten, wie die Bedingungen morgen sein werden. Ich habe aber das Gefühl, dass wir zu den Schnellsten gehören", sagt "Desmo Dovi" mit Blick auf den Rennsonntag. Im Vorjahr konnte er beim Saisonauftakt einen Sieg verzeichnet.

Marquez wurde damals Zweiter. Allerdings hat der Weltmeister nach zwei Stürzen in den Freien Trainings am Samstag gemischte Gefühle: "Die Streckenbedingungen waren heute nicht so gut - sehr kalt und sehr windig. Genau deshalb wollten wir gestern noch eine zeitliche Vorverlegung des Starts erwirken. Gestern hatte ich einen besseren Rhythmus auf dem Motorrad", erklärt er.

Quartararo stärkster Rookie auf P5

Am Freitag hatte der Spanier noch einen neuen Rundenrekord aufgestellt. "Jetzt müssen wir mal abwarten, wie es morgen wird. Sollten die Bedingungen so sein wie heute, wird es ein Überlebenskampf", fürchtet Marquez. Von hinten wird dann Jack Miller (Pramac-Ducati) auf ihn lauern. Er führt die zweite Startreihe an und wäre ohne seinen Sturz in den letzten Minuten der Session wohl noch weiter vorn gelandet.

Auf Rang fünf beeindruckte nach starken Trainings einmal mehr MotoGP-Rookie Fabio Quartararo (Petronas-Yamaha), der Cal Crutchlow (6./LCR-Honda) und Petrucci (7.) hinter sich ließ. Die Top 10 komplettierten Franco Morbidelli (Petronas-Yamaha), Takaaki Nakagami (LCR-Honda) und Alex Rins (Suzuki). Sein Teamkollege Joan Mir qualifizierte sich als Elfter vor Aleix Espargaro (Aprilia) auf Platz zwölf.

In Qualifying 1 waren mit Yamaha-Star Rossi und Jorge Lorenzo (Honda) zwei große Namen zu finden. Beide hatten es nicht geschafft, sich nach den ersten drei Trainings direkt für Q2 zu empfehlen. Die Vorzeichen waren schlecht: Während Rossi bei kühleren Temperaturen einfach keine gute Pace fand, ging Lorenzo infolge seines Sturzes im dritten Freien Training mit Schmerzen an den Start.

Valentino Rossi schaffte es nicht in Q1 und muss von Position 14 ins Rennen gehen

Valentino Rossi schaffte es nicht in Q1 und muss von Position 14 ins Rennen gehen

Foto: Gold and Goose / LAT Images

Sturz bei Lorenzo, Rossi schlechteste Yamaha

Dennoch hatte sich der Honda-Pilot zur Halbzeit der 15-minütigen Session auf Platz zwei vorgekämpft und lag nur zwei Tausendstelsekunden hinter LCR-Pilot Crutchlow. Rossi war mit mehr als einer halben Sekunde Rückstand zu diesem Zeitpunkt hingegen weit entfernt vom Einzug in Q2. Und dabei blieb es auch. Am Ende reichte es für den "Doktor" nur zu Rang vier, sprich Startplatz 14.

Auch Lorenzo konnte seine Position nicht halten, nachdem er in Kurve zwei über das Vorderrad gestürzt war und die Session aufgrund der begrenzten Zeit nicht mehr aufnehmen konnte. Er wurde auf Platz fünf verdrängt. Das macht Startplatz 15 bei seinem Renndebüt für Honda am Sonntag. Damit dürfte er alles andere als glücklich sein, nachdem er am Vortag noch so zuversichtlich war.

 

Die zwei Topplätze in Q1 sicherten sich aber letztlich andere, nämlich Crutchlow und sein Teamkollege bei LCR-Honda Nakagami. Rookie Francesco Bagnaia (Pramac-Ducati) verpasste das Q2 knapp mit 0,041 Sekunden Rückstand. Er geht am Sonntag von Startplatz 13 ins Rennen und damit direkt neben Rossi und Lorenzo, deren Karten für ein Top-Ergebnis beim ersten Grand Prix der Saison denkbar schlecht stehen.

KTM auch im Qualifying abgeschlagen

Auf den weiteren Rängen folgen Pol Espargaro als bester KTM-Pilot (16.), Markenkollege Miguel Oliveira (17./Tech-3-KTM), Tito Rabat (18./Avintia-Ducati), Andrea Iannone (19./Aprilia) und Karel Abraham (20./Avintia-Ducati). KTM-Fahrer Johann Zarco stürzte wie schon im vierten Freien Training auch im Qualifying in Kurve zwei. Er wird von Position 21 ins Rennen gehen.

Langsamer waren nur Hafizh Syahrin (Tech-3-KTM) und Aprilia-Testpilot Bradley Smith, die schon in den Trainings stets das Schlusslicht bildeten. Im Qualifying 1 fehlten ihnen mehr als anderthalb Sekunden auf den Schnellsten der Session. Am Sonntag gehen die Piloten im Warm-up um 13:40 Uhr MEZ noch einmal bei Tageslicht auf die Strecke. Das Rennen startet dann um 18 Uhr unter Flutlicht.

Mit Bildmaterial von LAT.

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