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MotoGP-Regeln 2027: Konkretes Interesse von neuen Herstellern?

Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta spricht davon, dass es Gespräche mit neuen Herstellern gibt - Er nennt aber keine Namen - Interessenten sprachen nicht beim Reglement mit

MotoGP-Regeln 2027: Konkretes Interesse von neuen Herstellern?

Das neue MotoGP-Reglement ab der Saison 2027 ist ein potenzieller Zeitpunkt für einen Einstieg einer weiteren Marke. Ein möglicher Kandidat ist BMW. Bereits seit 1999 stellt BMW die offiziellen Safety-Cars.

Von Suzuki waren bisher keine Signale bezüglich einer Rückkehr zu hören. Kawasaki steigt aus der Superbike-WM aus und wird nur noch mit einem Joint Venture mit Bimota mit einem Fuß dabei sein. Ein MotoGP-Projekt von Kawasaki gilt als unwahrscheinlich.

"Wir wurden von verschiedenen Herstellern kontaktiert", sagt Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta, "aber jeder hat abgewartet, wie die technischen Regeln der Zukunft aussehen. Wir sind mit unseren fünf Herstellern sehr glücklich. Es gibt eine sehr gute Zusammenarbeit."

"Es gibt Hersteller, die Interesse zeigen, Teil der Weltmeisterschaft zu werden. Das sind natürlich vertrauliche Gespräche zwischen ihnen und uns. Nach der Präsentation der Regeln werden wir sehen, wie sich das weiterentwickelt."

Das neue Reglement wurde von den in der Herstellervereinung MSMA vertretenen Herstellern beschlossen. Das sind die fünf aktuell in der MotoGP vertretenen Marken: Ducati, Aprilia, KTM, Honda und Yamaha.

BMW hatte keinen Einfluss auf die neuen Regeln, wie BMW-Motorradsport-Direktor Marc Bongers gegenüber Motorsport-Total.com bestätigt hat. Man musste ebenfalls auf die Veröffentlichung der neuen Parameter warten.

"Bei unseren Gesprächen mit anderen Herstellern", sagt Dorna-Sportdirektor Carlos Ezpeleta, "waren sie nie in die Gespräche für die Regeln 2027 eingebunden. Die Realität ist, dass wir die Zukunft unseres Sports mit unseren gegenwärtigen Herstellern besprochen haben."

Toprak Razgatlioglu

Entscheidet sich BMW für einen MotoGP-Einstieg 2027?

Foto: Circuitpics.de

"Wir gehen davon aus, dass das neue Hersteller interessieren könnte, weil die Regeln Sinn machen und die MotoGP besser machen werden." Ob sich BMW tatsächlich dazu entschließen könnte, 2027 einzusteigen, bleibt abzuwarten.

Derzeit gibt es 22 Startplätze. Die beiden von Suzuki aufgegebenen Startplätze bleiben für einen neuen Hersteller reserviert. "Wir haben fünf Hersteller und sechs Satellitenteams", zählt Carmelo Ezpeleta auf. "Das ist aus kommerzieller Sicht gut, denn ich kann mich an andere Zeiten erinnern."

Kawasaki zog sich Ende 2008 zurück, 2009 wurde nur noch ein Motorrad für das Hayate-Team bereitgestellt. Suzuki stieg Ende 2011 aus, wodurch es einige Jahre lang nur Honda, Yamaha und Ducati gab, bevor Aprilia und Suzuki zurückkamen und KTM neu einstieg.

John Hopkins

Kawasaki hat das Werksteam Ende 2008 aus der MotoGP zurückgezogen

Foto: Motorsport Images

"Für 2027", so Carmelo Ezpeleta weiter, "denken wir nicht darüber nach, die Anzahl der Motorräder deutlich zu erhöhen. Wenn ein neuer Hersteller kommt, dann kann er Teil eines Satellitenteams werden, oder auch nicht."

So wie sich zum Beispiel Aprilia bei der Rückkehr mit Gresini verbündet hat und erst seit 2022 eigene Startplätze als Werksteam hat. Oder man nimmt die freien Suzuki-Startplätze. Sollte zum Beispiel BMW kommen, dann gäbe es sechs Hersteller und sechs Satellitenteams.

Aber nicht jeder Hersteller hat ein Satellitenteam. Mit wem die Privatteams zusammenarbeiten wollen, soll weiterhin der freie Markt lösen. "Ich glaube nicht, dass wir in Zukunft vorschreiben sollten, ob ein Hersteller mehr oder weniger als vier Motorräder haben muss", so Carmelo Ezpeleta. "Für uns ist wichtig, die ökonomische Nachhaltigkeit der Meisterschaft zu garantieren."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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