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MotoGP-Rookie Moreira zieht Zwischenfazit: "Ich kann noch mehr"

Diogo Moreira zieht nach vier MotoGP-Rennen und dem Jerez-Test ein erstes Fazit - Der Rookie spürt Fortschritte, weiß jedoch: Der nächste Schritt muss jetzt folgen

MotoGP-Rookie Moreira zieht Zwischenfazit: "Ich kann noch mehr"

Diogo Moreira konnte ihn drei seiner bisher vier MotoGP-Rennen punkten

Foto: Getty Getty

Nach vier Rennwochenenden in der MotoGP und dem anschließenden Test in Jerez zieht Rookie Diogo Moreira ein erstes, vorsichtig optimistisches Fazit seines Einstiegs in der Königsklasse. Der Brasilianer sieht Fortschritte, macht aber gleichzeitig klar, dass noch Luft nach oben bleibt.

"Ich meine, es war positiv. Es war normal, würde ich sagen", ordnet Moreira seine ersten Schritte in der MotoGP ein. Gleichzeitig betont er, dass sein aktuelles Niveau noch nicht das Ende der Fahnenstange ist: "Wir wissen, dass ich mehr kann."

In seinen ersten drei Gands Prix konnte der 22-Jährige direkt punkten und belegte jeweils Rang 13. Das Rennwochenende in Jerez lief zuletzt weniger gut. Moreira kam am Sonntag nicht über Platz 17 hinaus. Dennoch bewertet die Situation differenziert.

Licht und Schatten in Jerez

"Das Rennwochenende war nicht so schlecht, denn ich war schon am ersten Tag gut dabei. Aber am Ende war es im Qualifying schwierig, eine Runde zu fahren, und außerdem bin ich gestürzt", blickt der Rookie zurück. Trotzdem sieht er die Entwicklung in die richtige Richtung gehen, auch dank des Tests am Montag.

Ein zentraler Fortschritt zeigt sich für Moreira im Fahrgefühl. Er beschreibt, dass ihm das Motorrad inzwischen deutlich besser liege und er sich wohler fühle: "Für mich ist es jetzt einfacher, das Bike zu fahren." Der Fokus beim Test lag dabei weniger auf schnellen Einzelrunden als vielmehr auf Konstanz und Verständnis.

Diese Herangehensweise zahlte sich aus: "Für uns war es einfacher, das Motorrad zu fahren, und es war auch einfacher, ein stabiles Tempo aufzubauen." Gleichzeitig relativiert er die Ergebnisse mit Blick auf die äußeren Bedingungen: Mehr Grip auf der Strecke habe für schnellere Zeiten gesorgt. Der nächste echte Gradmesser wartet bereits: "Mal sehen, wie es in Le Mans wird", blickt er voraus.

Moreira kann von Zarco lernen

Auch innerhalb des Teams macht der Rookie Fortschritte. Die Zusammenarbeit mit seinem erfahrenen Teamkollegen Johann Zarco spielt dabei eine wichtige Rolle. Moreira nutzt die Möglichkeit, Daten zu vergleichen und vom Routinier zu lernen.

"Es ist gut, Zarco als Teamkollegen zu haben", sagt der Brasilianer. "Denn schließlich haben wir gesehen, dass er beim Überholen superschnell war. Und auch jetzt ist er superschnell."

Gleichzeitig will Moreira jedoch seinen eigenen Weg gehen. Zwar beobachtet und analysiert er die Arbeit auf der anderen Seite der LCR-Honda-Box, doch entscheidend sei, "eine eigene Linie" zu entwickeln. Doch nach dem jüngsten Test sieht sich der Rookie auf Kurs: "Ich denke, wir sind jetzt auf einem guten Weg."

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