Maverick Vinales: Neuer Yamaha-Rahmen ist ein Rückschritt

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Maverick Vinales: Neuer Yamaha-Rahmen ist ein Rückschritt
Jamie Klein
Autor: Jamie Klein
Übersetzung: Stefan Ehlen
29.06.2017, 17:02

Yamaha-Fahrer Maverick Vinales zeigt sich wenig begeistert vom neuen Material für die MotoGP-Saison 2017 und sieht darin keinen Fortschritt für sich.

Maverick Viñales, Yamaha Factory Racing
Maverick Viñales, Yamaha Factory Racing
Maverick Viñales, Yamaha Factory Racing
Maverick Viñales, Yamaha Factory Racing
1. Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing
Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing

Sein Team hatte bei der vorherigen Station der Motorrad-WM in Assen einen neuen Rahmen für die Yamaha M1 eingeführt. Doch die Neuentwicklung überzeugte Vinales nicht.

"Das Bike hat [damit] viel Potenzial, aber vielleicht ist [der neue Rahmen] nicht das Beste für meinen Fahrstil", sagt der Spanier und erklärt: "Ich bin es gewohnt, aggressiv zu fahren."

"Der Rahmen, den ich im 1. Teil der Saison genutzt habe, gab mir mehr Vertrauen. Ich konnte das Bike aggressiver bewegen. Mein Motorrad war damit vor allem beim Richtungswechsel viel stabiler. Ich konnte eher ans Gas."

Kurzum: Mit der früheren Spezifikation habe er sich "deutlich wohler" gefühlt, sagt Vinales. Kein Wunder: Damit fuhr er gleich zu Saisonbeginn an die Spitze der MotoGP-Fahrerwertung, die er nach seinem Sturz in Assen abgeben musste.

Er räumt aber ein: "Mit dem neuen Bike gibt es noch viele Bereiche, in denen wir uns verbessern können." Für ihn gelte daher vorerst, die "richtige Wahl" zu treffen – ob neuer oder alter Rahmen.

Für seinen Yamaha-Teamkollegen Valentino Rossi hingegen ist der Fall klar: "Ich bleibe beim neuen Rahmen, weil er sich gut anfühlt."

"Wir testen aber immer auch die andere Variante, um eine Referenz zu haben."

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