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MotoGP-Test Sepang (Tag 3): Alex Marquez am letzten Tag Schnellster

Alex Marquez fährt am dritten und letzten Testtag in Sepang Bestzeit - Auch bei der Sprint-Simulation zeigt der Gresini-Ducati-Fahrer eine starke Pace

MotoGP-Test Sepang (Tag 3): Alex Marquez am letzten Tag Schnellster

Alex Marquez überzeugte am letzten Testtag in Sepang

Foto: Icon Icon

Am Donnerstag gingen die MotoGP-Testfahrten auf dem Sepang International Circuit in Malaysia zu Ende. Wie an den ersten beiden Tagen herrschten gute, jedoch erneut heiße Bedingungen. Lediglich am Nachmittag gab es leichten Regen. Da es inklusive Shakedown bereits der sechste Testtag war, gab es beste Gripverhältnisse.

Zu Beginn des Tages standen die ersten 20 Minuten für Übungsstarts auf der Start-Ziel-Geraden zur Verfügung, da es gestern am Nachmittag nass war. Im Laufe des Tages stand bei den meisten Fahrern eine Sprint-Simulation über zehn Runden auf dem Programm.

Nachdem Yamaha am Mittwoch nicht auf der Strecke war, wurde das Testprogramm fortgesetzt. In Japan und Italien konnte die Ursache für das Problem mit dem neuen V4-Motor identifiziert werden. Die Techniker gaben grünes Licht.

Ob die Motorleistung etwas reduziert werden musste, wurde von Yamaha nicht bestätigt. Jedenfalls waren die vier Fahrer (Alex Rins, Jack Miller, Toprak Razgatlioglu und Augusto Fernandez) mit Abstand die langsamsten Motorräder bei der Topspeed-Messung.

"Yamaha hat uns gesagt, dass wir fahren dürfen, aber mit Vorsicht, ruhig", berichtet Rins. "Ich meine, wir können nicht extrem viele Runden drehen." Trotzdem nahm er am Nachmittag eine Sprint-Simulation in Angriff.

Dass Yamaha den Mittwoch verloren hat, bewertet der Spanier nicht so tragisch: "Nun ja, zum Glück haben wir all die Sachen, also die wichtigen Dinge, die wir testen mussten, schon an den ersten Tagen ausprobiert, an den ersten Shakedown-Tagen und am ersten IRTA-Tag."

Im Tagesergebnis war Rins als Zwölfter der beste Yamaha-Fahrer. Sein Rückstand betrug 1,2 Sekunden. Rookie Razgatlioglu lag 1,9 Sekunden zurück, war damit aber knapp schneller als Diogo Moreira (LCR-Honda), der zweite Rookie in diesem Jahr.

Ducati: Alex Marquez auch bei Sprint-Simulation stark

Für Ducati war es ein wichtiger Tag, um eine grundlegende Entscheidung für das Aerodynamik-Paket zu treffen. Marc Marquez meinte am Vortag, dass es vier verschiedene Konfigurationen gibt. Deswegen waren auch unterschiedliche Kombinationen zu sehen.

Neben Marc Marquez und Francesco Bagnaia waren auch Alex Marquez und Fabio Di Giannantonio in diese Arbeit eingebunden. Allerdings war die neue Verkleidung mit den großen Winglets wieder im Truck verschwunden. Der Trend soll zur Verkleidung von 2024 führen.

Am Vormittag hatte Marc Marquez in Kurve 1 einen Sturz, konnte sein Programm aber fortsetzen. Nach der Mittagspause absolvierte Bagnaia eine Sprint-Simulation und fuhr eine starke Pace. Er betonte bisher, dass er ein gutes Gefühl mit der GP26 gefunden hat.

Francesco Bagnaia

Francesco Bagnaia sieht nach diesem Test wieder Licht am Ende des Tunnels

Foto: Gold & Goose Photography/Getty Images

Obwohl sich Marc Marquez bei diesem Test etwas schonte, um seine Schulter nicht überzubelasten, nahm auch er eine Sprint-Simulation in Angriff. Dabei war er langsamer als Bagnaia. Dafür war Alex Marquez bei seiner Sprint-Simulation schneller als das Werks-Duo.

Mit 1:56.402 Minuten markierte Alex Marquez auch die Tagesbestzeit. Es war auch insgesamt die schnellste Runde an diesen drei Tagen. Di Giannantonio wurde Dritter, gefolgt von den Werksfahrern Marc Marquez und Bagnaia.

"Ich denke", sagt Alex Marquez, "heute haben wir das Potenzial ausgelotet. Wir konnten nicht nur eine schnelle Runde fahren, auch die Sprint-Simulation war ziemlich gut. Ich habe zwar ein paar Fehler gemacht, aber was meinen Fahrstil angeht, ist das etwas, woran ich noch arbeiten muss."

Honda: Wie groß sind die Fortschritte tatsächlich?

Nachdem Honda am Vortag mit der Bestzeit aufhorchen ließ, konzentrierte man sich weiter auf die Testarbeit. Wie bei allen Teams standen Vergleiche bei der Aerodynamik im Fokus. Im Tagesergebnis belegte Joan Mir mit knapp neun Zehntelsekunden Rückstand Platz neun.

Wie groß sind die Fortschritte über den Winter tatsächlich? "Das ist hier bei einem Test nicht leicht einzuschätzen", meint Luca Marini, "weil man nie genau weiß, wie die Reifen oder die Benzinmenge sind, selbst in einer Rennsimulation."

Luca Marini

Honda hat Fortschritte gemacht, aber wie groß sind sie wirklich?

Foto: Hazrin Yeob Men Shah/Icon Sportswire via Getty Images

"Es ist also ein bisschen schwierig, das zu verstehen. In Thailand beim Test wird es sicher klarer - und wie immer beim richtigen GP ist dann ohnehin alles eindeutiger." Trotzdem ist man bei Honda überzeugt, dass man das Gesamtpaket verbessert hat.

"Ja, ja, wir haben das Bike in vielen Bereichen verbessert, vor allem beim Anbremsen", erläutert Marini. "Wir können zufrieden sein, aber es gibt noch viel Arbeit, weil es so aussieht, als würde jeder Hersteller ständig Fortschritte machen."

"Der Abstand ist also ungefähr derselbe wie beim GP hier. Ich denke, Thailand wird sehr wichtig sein, um das Bike gut für das erste Rennen abzustimmen, aber wir haben dort auch noch ein paar neue Teile. Mal sehen, was wir finden."

KTM: Acosta bei Sprint-Simulation langsamer als Ducati

Nachdem Pedro Acosta das neue Chassis am ersten Tag getestet hat und Maverick Vinales am zweiten, war diesmal Enea Bastianini an der Reihe. Außerdem wurde bei KTM die Evaluierung der Aerodynamik fortgesetzt. Dabei war wieder das kleinere Windschild.

Auch Acosta nahm eine Sprint-Simulation in Angriff. Während Alex Marquez einige 1:57er-Runden zeigte, war Acosta im Bereich von mittleren 1:58-Runden unterwegs. Am Ende fuhr er 1:59,0, während Alex Marquez zum Schluss noch 1:58,5 fahren konnte.

Im Tagesergebnis war Acosta als Achter der beste KTM-Fahrer. Sein Rückstand betrug acht Zehntelsekunden: "Ich musste am Vormittag nochmal zwei Chassis gegeneinander vergleichen, und vielleicht war ich deshalb mit den neuen Reifen nicht so schnell, wie ich wollte."

Pedro Acosta

Pedro Acosta mit dem schmäleren Windschild

Foto: Gold & Goose Photography/Getty Images

"Aber trotzdem bin ich ziemlich überzeugt davon, welches Bike ich beim Thailand-Test haben will." Acosta ist mit dem Sepang-Test "wirklich zufrieden". Auf einer Skala von 1 bis 10 würde er dem Test eine 6 geben.

Hat KTM den Reifenabbau über die Distanz verbessert? "Ja, es scheint immer besser zu werden", meint Acosta, "alles wird stabiler, und es gibt nicht mehr so viele Überraschungen. Es stimmt, dass wir beim Bike noch ein paar Dinge verbessern und verstehen müssen, wo genau wir stehen, aber ehrlich gesagt waren das drei wirklich produktive Testtage."

Aprilia: RS-GP26 wird als Fortschritt bezeichnet

Bei Aprilia war erneut eine komplett andere Aerodynamik im Heck zu sehen, die viele Finnen aufwies. Darüber sprechen durfte Marco Bezzecchi nicht. Testfahrer Lorenzo Savadori meinte, die RS-GP26 ist insgesamt ein Fortschritt.

Dieser Meinung ist auch Bezzecchi: "Ich stimme 'Sava' zu. Das Bike ist ein bisschen besser. Ja, ein bisschen in allen Bereichen." Detaillierter wollte sich der WM-Dritte des Vorjahres nicht äußern. Das finale Paket für den Saisonstart ist auch noch nicht festgelegt.

Marco Bezzecchi

Marco Bezzecchi sieht Fortschritte, will aber nicht bewerten, wo Aprilia steht

Foto: Hazrin Yeob Men Shah/Icon Sportswire via Getty Images

"Nein, noch nicht, weil wir gestern durch den Regen leider etwas von unserem Plan abgehalten wurden", nennt der Italiener einen Grund dafür. "Aber wir haben auch in Thailand noch andere Dinge zum Testen. Insgesamt ist also noch nichts entschieden."

Laut Aprilia-Motorsportchef Massimo Rivola ist das Paket "zu 80 bis 90 Prozent" entschieden. Nach Thailand werden aber noch weitere, neue Details kommen. Rivola rechnet mit einem engen Spitzenfeld zwischen Ducati, Honda, KTM und Aprilia.

Bezzecchi war bei seiner Sprint-Simulation langsamer als Ducati, erklärte jedoch, dass er seine Rennsimulation mit gebrauchten Reifen absolvierte. In der letzten halben Stunde fuhr Bezzecchi seine persönliche Bestzeit und schob sich auf den zweiten Platz.

Am 21. und 22. Februar findet in Buriram (Thailand) der zweite und finale Wintertest statt. Vom 27. Februar bis 1. März startet dort die neue Saison.

(Hier gibt es die Testzeiten in der Übersicht)

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