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Trainingsbericht

MotoGP-Training Balaton 2026: Acosta mit Bestzeit, Marquez mit neuer Aero

KTM-Werkspilot Pedro Acosta beendet den MotoGP-Trainingstag zum Ungarn-Grand-Prix als Schnellster - Marc Marquez probiert neue Aerodynamik

MotoGP-Training Balaton 2026: Acosta mit Bestzeit, Marquez mit neuer Aero

Pedro Acosta (KTM) führte das MotoGP-Training am Freitagnachmittag in Ungarn an

Foto: Getty Getty

KTM-Werkspilot Pedro Acosta hat am Freitagnachmittag auf dem Balaton Park Circuit das MotoGP-Training zum Motorrad-Grand-Prix von Ungarn 2026 für sich entschieden.

Mit einer Session-Bestzeit von 1:36.827 Minuten markierte Acosta die Tagesbestzeit. Im Vergleich zur FT1-Bestzeit von Marc Marquez am Vormittag war der KTM-Pilot am Nachmittag satte 1,8 Sekunden schneller. Sein Vorsprung auf den Zweitschnellsten betrug am Nachmittag mehr als 0,4 Sekunden.

Viel wichtiger aber: Dank seiner Nachmittagsbestzeit ist Acosta der einzige KTM-Fahrer und einer von zehn insgesamt MotoGP-Piloten, die mit Blick auf Samstag den Direkteinzug ins Q2-Segment des Qualifyings geschafft haben.

Außer Acosta ist genau das auch Fabio Di Giannantonio (VR46-Ducati), Raul Fernandez (Trackhouse-Aprilia), Fermin Aldeguer (Gresini-Ducati), Ai Ogura (Trackhouse-Aprilia), Marco Bezzecchi (Aprilia), Marc Marquez (Ducati), Diogo Moreira (LCR-Honda), Jorge Martin (Aprilia) und Jack Miller (Pramac-Yamaha) gelungen (Ergebnis: MotoGP-Training im Balaton Park 2026).

Acosta war in der 60-minütigen Session lange Zeit Schnellster, wobei er sich stetig steigerte, bis er schließlich bei der Session-Bestzeit von 1:36.827 Minuten angekommen ist. Den Streckenrekord auf dem erst seit dem vergangenen Jahr im MotoGP-Kalender befindlichen Balaton Park Circuit hält weiterhin Marc Marquez, dank seiner 2025er-Pole-Zeit von 1:36.518 Minuten.

Marc Marquez rückt mit neuer Ducati-Aero aus

Apropos Marc Marquez: Der Titelverteidiger und Vorjahressieger, der die Session auf P7 abschloss, rückte erstmals mit einer neuen Aerodynamik an der Ducati Desmosedici GP26 des Werksteams aus. Bei der neuen Variante ist der Bereich hinter dem Sitz nun fast komplett von Flügeln und Winglets umschlossen.

Zu denjenigen, die den Direkteinzug ins Q2-Segment für Samstag nicht geschafft haben, zählen allen voran Fabio Quartararo (Yamaha; 11.), Toprak Razgatlioglu (Pramac-Yamaha; 12.), Luca Marini (Honda; 13.) und Francesco Bagnaia (Ducati; 14.).

Razgatlioglu hat es in seiner Rookie-Saison bislang einmal ins Q2-Segment geschafft. Das war am Brasilien-Wochenende in Goiania. Will er das auch diesmal schaffen, muss er sich im Q1-Segment am Samstag auf P1 oder P2 klassieren.

Razgatlioglu und Lecuona mit Streckenkenntins auf P12 und P17

Zwar ist Razgatlioglu in diesem Jahr nicht nur in der MotoGP-Klasse, sondern in der gesamten Motorrad-WM ein Rookie. Den Balaton Park Circuit kennt er trotzdem schon, und zwar aus dem vergangenen Jahr, als er seine letzte Saison in der Superbike-WM (WSBK) fuhr. Im BMW-Werksteam gewann er WSBK-Wochenende im Balaton Park 2025 alle drei Rennen.

Toprak Razgatlioglu

Toprak Razgatlioglu (Pramac-Yamaha) hat den Q2-Direkteinzug knapp verpasst

Foto: Getty Images Europe

Iker Lecuona, der bei Gresini-Ducati diesmal für den verletzten Alex Marquez einspringt, beendete den ersten Tag seines ersten MotoGP-Wochenendes seit Katar 2023 auf P17. Sein Rückstand auf Teamkollege Fermin Aldeguer (4.) belief sich im engen Feld auf lediglich 0,6 Sekunden. Auch Lecuona kennt den Balaton Park Circuit aus der Superbike-WM. Dort ist er im Ducati-Werksteam in allen drei Rennen des diesjährigen Ungarn-Wochenendes auf P2 ins Ziel gekommen.

Bei LCR-Honda springt auch an diesem Wochenende wieder Cal Crutchlow für den verletzten Johann Zarco ein. Der MotoGP-Routinier klassierte sich am Freitagnachmittag auf P22 und damit als Letzter. Sein Rückstand auf Teamkollege Diogo Moreira (8.) betrug zwei Sekunden. Während Moreira den Balaton Park Circuit aus seinem Moto2-Titeljahr 2025 kennt, fährt Crutchlow an diesem Wochenende erstmals auf dem ungarischen Grand-Prix-Kurs.

Am Samstag gehen im Balaton Park das zweite Freie Training, das Qualifying in zwei Segmenten sowie der Sprint über 13 Runden über die Bühne. Die Wettervorhersage lässt für den gesamten Tag trockene Bedingungen erwarten (MotoGP 2026 live: Das Wochenende im Balaton Park im TV und Stream).

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