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Trainingsbericht

MotoGP-Training Barcelona 2026: Pedro Acosta sorgt für eine KTM-Bestzeit

Extrem enge Zeitabstände im Barcelona-Training - Pedro Acosta fährt vor Alex Marquez und Brad Binder Bestzeit - In Q1 sind unter anderem Martin, Ogura und Bagnaia

MotoGP-Training Barcelona 2026: Pedro Acosta sorgt für eine KTM-Bestzeit

Pedro Acosta fuhr am Freitag die schnellste Runde

Foto: Getty Getty

KTM beendete den Trainingstag für den Grand Prix von Katalonien auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya an der Spitze. Pedro Acosta fuhr knapp vor Alex Marquez (Gresini-Ducati) und seinem Teamkollegen Brad Binder die Bestzeit.

Die Zeitabstände lagen eng beisammen und einige große Namen verpassten die Top 10, darunter Francesco Bagnaia (Ducati), Ai Ogura (Trackhouse-Aprilia) und Jorge Martin (Aprilia) (zum Ergebnis).

Nach seinem Sturz im Vormittagstraining nahm Martin an den Übungsstarts am Ende der ersten Session teil. Bei anschließenden Untersuchungen wurden eine leichte Gehirnerschütterung sowie Prellungen am linken Unterarm festgestellt.

Im Nachmittagstraining befand sich MotoGP-Arzt Angel Charte in der Aprilia-Box, um genau zu beobachten, wie es dem Sieger vom vergangenen Sonntag ging. Martins Teilnahme am restlichen Wochenende soll nicht in Gefahr sein.

Valentino Rossi, der mit klassenübergreifend zehn Siegen der Rekordhalter auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya ist, war am Freitag ebenfalls an der Strecke. Sein großes Motorhome parkte im Paddock.

Auch der Nachmittag war bewölkt und mit 17 Grad Celsius relativ kühl. Der vorhergesagte Regen blieb aus. Fast alle begannen die Session vorne und hinten mit weichen Reifen. Zunächst probierte nur Bagnaia den Medium-Vorderreifen.

Bei seiner Ducati war außerdem die Hinterradschwinge mit einer Art Blech verkleidet. Eine ähnliche Form verwendet bereits Aprilia. Bei Alex Marquez und Fabio Di Giannantonio (VR46) war diese Verkleidung nicht zu sehen.

Für den zweiten Run wechselte auch Bezzecchi auf den Medium-Vorderreifen, während Alex Marquez auch hinten auf Medium wechselte. Reifenmanagement ist in Barcelona immer ein großes Thema.

Im Laufe der Rennvorbereitungen waren die Rundenzeiten von Bezzecchi und Alex Marquez auf einem ähnlichen Niveau. Bei Trainingshalbzeit fuhr Ogura zunächst die zweitschnellste Zeit, aber der Japaner stürzte kurz darauf in Kurve 2.

Bezzecchi hatte einmal einen Ausritt ins Kiesbett von Kurve 4. Bevor die Qualifying-Versuche begannen, führte er das Klassement knapp vor Ogura, Alex Marquez und Di Giannantonio an.

Extrem enge Zeitenjagd zum Schluss

Die letzten 20 Minuten waren wie immer für die Zeitenjagd reserviert. In seiner ersten Qualifying-Runde stürzte Alex Rins in Kurve 5 von seiner Yamaha, die im Kiesbett liegen blieb.

KTM legte bei den Qualifying-Versuchen vor und belegte 14 Minuten vor Trainingsende mit Acosta, Binder und Enea Bastianini (Tech3) die ersten drei Plätze. Die Marke von Acosta lag bei 1:38.710 Minuten.

Schwierig lief es für Bagnaia, der vor den finalen Versuchen mit 1,3 Sekunden Rückstand 18. war. Die letzten Minuten entschieden schließlich über die zehn direkten Q2-Plätze.

Zweieinhalb Minuten vor Trainingsende sorgte Joan Mir (Honda) mit einem Sturz in Kurve 10 für gelbe Flaggen. Augenblicke später hatte Martin seinen zweiten Sturz des Tages. Diesmal erwischte es ihn in Kurve 2.

Die gelben Flaggen kosteten einigen Fahrern eine schnelle Runde. Schließlich konnte niemand Acostas Bestzeit von 1:38.710 Minuten unterbieten. Alex Marquez kam dieser Zeit bis auf 0,018 Sekunden nahe.

Mit Binder auf Platz drei war es ein erfolgreicher Tag für KTM. Raul Fernandez (Trackhouse-Aprilia) und Johann Zarco (LCR-Honda) verbesserten sich in ihrem letzten Versuch auf die Plätze vier und fünf.

Die Top 5 befanden sich innerhalb von 0,079 Sekunden. Di Giannantonio und Bezzecchi zogen als Sechster und Siebter ins Q2 ein. Mir blieb trotz seines Sturzes als Achter in den Top 10.

Jack Miller (Pramac-Yamaha) sorgte mit der neuntschnellsten Zeit für ein Lebenszeichen. Den letzten Q2-Platz sicherte sich Yamaha-Werksfahrer Fabio Quartararo.

Durch die Verbesserungen in der Schlussphase rutschten Bastianini, Bagnaia und Ogura aus den Top 10. Auch Martin muss am Samstag erstmals in dieser Saison in Q1 antreten. Nach dem Sturz fiel er bis auf Platz 17 zurück.

Die Zeiten lagen bei den Qualifying-Versuchen im gesamten Feld eng beisammen. Toprak Razgatlioglu (Pramac-Yamaha) hatte acht Zehntelsekunden Rückstand und belegte damit nur Platz 19.

Das abschließende Training beginnt am Samstag um 10:10 Uhr, direkt gefolgt vom Qualifying ab 10:50 Uhr. Der Sprint über 12 Runden startet um 15:00 Uhr.

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