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Trainingsbericht

MotoGP-Training Sachsenring 2026: Marc Marquez am Ende Schnellster

Marc Marquez stellt im Freitagstraining die Bestzeit auf - Jack Miller überrascht mit der fünftbesten Zeit - Francesco Bagnaia nicht in den Top 10 und muss in Q1 antreten

MotoGP-Training Sachsenring 2026: Marc Marquez am Ende Schnellster

Marc Marquez setzte sich in den finalen Minuten an die Spitze

Foto: Alexander�Trienitz Alexander�Trienitz

Marc Marquez (Ducati) fuhr im Freitagstraining für den Grand Prix von Deutschland auf dem Sachsenring die schnellste Zeit. Für die große Überraschung sorgte Jack Miller (Pramac-Yamaha) als Fünfter, während Francesco Bagnaia (Ducati) als 13. den direkten Q2-Einzug verpasste.

Auch am Nachmittag gab es optimale Wetterbedingungen. Der Himmel war ein wenig bewölkt, und mit 24 Grad Celsius herrschten bei leichtem Wind angenehme Temperaturen für die Fahrer, aber auch für die vielen Fans auf den Tribünen.

Zunächst standen die Vorbereitungen für die beiden Rennen im Vordergrund. Fast alle Fahrer begannen das Training mit dem harten Vorderreifen, denn es soll am Samstag und Sonntag deutlich wärmer werden.

Kurz vor Trainingshalbzeit entstand im zweiten Sektor in den Linkskurven eine enge Situation. Pedro Acosta (KTM) lief auf Franco Morbidelli (VR46-Ducati) auf und fühlte sich aufgehalten.

Nach seinem schweren Sturz vor zwei Wochen in Assen fuhr Marco Bezzecchi (Aprilia) gute Zeiten. Zur Halbzeit blieb er beim gebrauchten harten Vorderreifen, montierte einen neuen weichen Hinterreifen und fuhr vorübergehend Bestzeit.

Cal Crutchlow (LCR-Honda) eröffnete 25 Minuten vor Trainingsende die Qualifying-Versuche. Der 40-Jährige verbesserte sich damit auf den zehnten Platz, den er aber nicht lange halten konnte, als weitere Rundenzeiten kamen.

Zunächst legte Fabio Di Giannantonio (VR46-Ducati) vor und war zwei Zehntelsekunden schneller als Alex Marquez. Der Gresini-Ducati-Fahrer steigerte sich in seiner nächsten Runde und verkürzte den Rückstand auf 0,090 Sekunden.

Eine Viertelstunde vor Trainingsende verließ Marc Marquez die Box mit neuen Reifen. Mit 19:841 Minuten fuhr der Weltmeister die erste Runde unter 1:20 Minuten an diesem Wochenende. Damit hatte er 0,263 Sekunden Vorsprung.

Momente darauf raste Miller mit der neuen V4-Yamaha mit der exakt gleichen Rundenzeit wie Marc Marquez über die Ziellinie. Die Zeitenjagd war damit aber noch lange nicht beendet.

Di Giannantonio unterbot die Zeit von Marc Marquez und Miller anschließend um 0,167 Sekunden und übernahm wieder die Spitze. Danach verbesserte sich Alex Marquez auf den zweiten Platz.

Für den finalen Angriff holten sich alle noch einen neuen weichen Hinterreifen in der Box ab. Marc Marquez katapultierte sich mit 1:19.395 Minuten an die Spitze. Auch Raul Fernandez (Trackhouse-Aprilia) machte einen Schritt nach vorne auf Platz zwei.

Zwei Minuten vor Ablauf der Zeit sorgte Enea Bastianini (Tech3-KTM) mit einem Sturz in Kurve 8 für gelbe Flaggen. Kurz davor war Joan Mir von der Strecke abgekommen, blieb im Kiesbett aber auf seiner Honda sitzen und fuhr weiter.

Die weiteren Platzierungen

Damit war die Entscheidung gefallen. Hinter Marc Marquez und Fernandez folgten Di Giannantonio und Alex Marquez auf den Plätzen vier und fünf. Miller sorgte als Fünfter für die große Überraschung zum Ergebnis.

Assen-Sieger Ai Ogura (Trackhouse-Aprilia) belegte mit einer halben Sekunde Rückstand Platz sechs. Die Aprilia-Teamkollegen Bezzecchi und Jorge Martin folgten als Siebter und Achter.

Acosta schaffte mit Platz neun als einziger KTM-Fahrer den direkten Q2-Einzug. Den letzten Q2-Platz sicherte sich Morbidelli als Zehnter. Bastianini scheiterte nach seinem späten Sturz als Elfter knapp.

Francesco Bagnaia (Ducati) fehlten sieben Zehntelsekunden auf die Spitze, womit er den Freitag auf Platz 13 beendete und am Samstag in Q1 antreten muss. Als einzige Marke brachte Honda keinen Fahrer in die Top 10.

Luca Marini war mit acht Zehntelsekunden Rückstand auf Platz 14 der beste Honda-Fahrer. Insgesamt lagen 17 Fahrer innerhalb einer Sekunde.

Das abschließende Training beginnt am Samstag um 10:10 Uhr, direkt gefolgt vom Qualifying ab 10:50 Uhr. Der Sprint über 15 Runden startet um 15:00 Uhr.

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