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MotoGP-Zukunft: Ducati will auch 2022 sechs Motorräder einsetzen

Im Hintergrund werden die Karten für das Nachfolgeteam von Esponsorama gemischt - Ducati könnte das Gresini-Team nach der Trennung von Aprilia ausrüsten

MotoGP-Zukunft: Ducati will auch 2022 sechs Motorräder einsetzen

In den kommenden Monaten werden die Weichen bezüglich der Satellitenteams für das nächste Jahr gestellt. Raul Romero, der Besitzer des Esponsorama-Teams, hat bereits im vergangenen Herbst festgehalten, dass er seine Startplätze Ende 2021 zurückgeben wird.

Ein Kandidat für die beiden Plätze ist VR46 von Valentino Rossi. Die Italiener haben bereits einen Platz bei Esponsorama für Luca Marini eingekauft. Noch hält man sich seitens VR46 bezüglich der künftigen Pläne bedeckt. Auch welche Motorräder man verwenden könnte, ist offen.

Derzeit stellt Ducati mit sechs Fahrern das größte Aufgebot im Feld. Honda, Yamaha und KTM setzen vier Motorräder ein. Aprilia und Suzuki haben kein Satellitenteam. Bei beiden gibt es Bestrebungen, ein Kundenteam auszurüsten. Entschieden ist noch nichts.

Momentan gibt es 22 Motorräder im MotoGP-Feld. Die maximale Anzahl ist auf 24 begrenzt. Würden alle sechs Hersteller vier Motorräder einsetzen, würde man auf diese 24 Startplätze kommen. Die Karten könnten aber auch anders gemischt werden.

"Wir wollen in den kommenden Jahren mit sechs Motorrädern weitermachen", bekräftigt Ducati-Sportdirektor Paolo Ciabatti gegenüber der spanischen Edition von Motorsport.com. "Mit diesem System fühlen wir uns sehr wohl."

"Auf diese Weise können wir auch Fahrer halten, von denen wir glauben, dass sie einen Platz in der MotoGP verdienen." Das war im vergangenen Jahr mit Johann Zarco der Fall und in dieser Saison mit Enea Bastianini und Marini.

Ducati sucht bereits nach Alternativen, falls das Nachfolgeteam von Esponsorama mit einem anderen Hersteller zusammenarbeiten würde. Ein potenzieller Kandidat wäre das Gresini-Team, das sich nach dieser Saison von Aprilia trennt.

Wenn Aprilia die beiden freien Startplätze als eigenes Werksteam übernimmt, Gresini mit Ducati zusammenarbeitet und VR46 beispielsweise Suzuki-Partnerteam wird, würde das Feld auf 24 Motorräder anwachsen. Ob das so oder anders kommt, muss bis Juni entschieden werden.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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